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Nachrichten für Deutschlernende

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 Nachrichten für Deutschlernende 

 in Einfacher Sprache

vom 31. Januar 2026

Themen heute:

– Deutschlands größter See ist zugefroren: Auf der Müritz ist das Eis bis zu 25 cm dick, die Polizei warnt trotzdem vor dem Betreten. – Entwarnung bei DHL-Karten: Die Warnung vor angeblich gefälschten Paketkarten war eine Falschmeldung, alle Karten waren echt. – Döner kostet jetzt zehn Euro: Ein Imbiss in Neuss erhöht wegen gestiegener Kosten den Preis deutlich – Kunden reagieren unterschiedlich. – Autofahren mit den Eltern lernen: Verkehrsminister Patrick Schnieder schlägt vor, dass Fahrschüler schon vor der Prüfung privat üben dürfen.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 31. Januar 2026. Deutschlands größter See ist zugefroren Wegen der starken Kälte ist die Müritz komplett zugefroren. Das Eis ist am Rand bis zu 25 Zentimeter dick. So etwas passiert nur sehr selten. Zuletzt war der See vor fünf Jahren ganz mit Eis bedeckt. Die Polizei warnt aber alle Menschen: Es ist gefährlich, das Eis zu betreten. Niemand weiß genau, wie stabil die Fläche in der Mitte des Sees ist. Besonders an Brücken und tiefen Stellen kann das Eis schnell brechen. Entwarnung bei DHL-Karten Die Post-Firma DHL zieht ihre Warnung vor gefälschten Paket-Karten zurück. In den letzten Tagen gab es viel Aufregung im Internet. Es hieß, dass Betrüger falsche Karten in Briefkästen werfen. Auf den Karten war ein QR-Code zum Scannen. Angeblich sollten so Daten gestohlen werden. Doch nun ist klar: Es war eine Falschmeldung. Die Polizei und DHL haben keine einzige gefälschte Karte gefunden. Die Karten waren echt und haben direkt zur offiziellen Seite von DHL geführt. Döner kostet jetzt zehn Euro In der Stadt Neuss kostet ein Döner bei einem Imbiss jetzt zehn Euro. Das ist ein sehr hoher Preis. Der Besitzer sagt, dass alles teurer geworden ist. Er muss mehr Geld für Fleisch, für Salat und für Mehl bezahlen. Wenn er den Preis nicht erhöht, leidet die Qualität vom Essen. Die Kunden sind geteilter Meinung. Einige haben Verständnis dafür, aber viele andere finden zehn Euro für einen Döner viel zu teuer. Autofahren mit den Eltern lernen? Der Führerschein soll billiger werden. Deshalb gibt es eine neue Idee: Fahrschüler sollen schon vor der Prüfung mit ihren Eltern üben dürfen. Bisher darf man erst nach der Prüfung mit den Eltern fahren. Verkehrsminister Patrick Schnieder möchte das ändern. Wenn Eltern ihren Kindern das Fahren beibringen, haben Fahrlehrer weniger Arbeit. Das spart Zeit und Geld für die Fahrschüler. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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 Nachrichten für Deutschlernende 

 in Einfacher Sprache

vom 30. Januar 2026

Themen heute:

– Höchste Arbeitslosigkeit seit zwölf Jahren: Über drei Millionen Menschen sind im Januar ohne Arbeit gemeldet, die Quote steigt auf 6,6 Prozent. – Kündigung wegen teurer Untervermietung: Ein Mieter aus Berlin musste ausziehen, weil er mit seiner Untervermietung monatlich 500 Euro Gewinn machte. – Urlaub auf dem Mond geplant: Ein US-Unternehmen will ab 2032 ein aufblasbares Hotel für vier Gäste auf dem Mond eröffnen. – Strafe für Makler wegen Diskriminierung: Ein Makler aus Hessen muss 3.000 Euro zahlen, weil er eine Frau wegen ihrer Herkunft benachteiligt hat.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 30. Januar 2026. Höchste Arbeitslosigkeit seit zwölf Jahren Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist stark gestiegen. Im Januar waren mehr als drei Millionen Menschen ohne Job. Das ist der höchste Stand seit fast zwölf Jahren. Im Vergleich zum Vormonat sind über 175.000 Menschen mehr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote liegt damit aktuell bei 6,6 Prozent. Die Bundesagentur für Arbeit hat diese Zahlen heute am Freitag veröffentlicht. Kündigung wegen teurer Untervermietung Wer seine Wohnung untervermietet, darf damit keinen Gewinn machen. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. In einem Fall aus Berlin hatte ein Mieter seine Wohnung für fast das Doppelte seiner eigenen Miete weitergegeben. Er machte jeden Monat rund 500 Euro Gewinn. Der Vermieter hat ihm deshalb gekündigt. Die Richter haben dem Vermieter recht gegeben. Der Mieter muss die Wohnung nun verlassen. Untervermietung ist zwar erlaubt, wenn man zum Beispiel verreist, aber die Miete darf nicht viel höher sein als der eigene Preis. Urlaub auf dem Mond Ein junges Unternehmen aus den USA plant ein Hotel auf dem Mond. Ab dem Jahr 2032 sollen dort die ersten Gäste schlafen. Das Hotel ist ein besonderes Zelt, das auf dem Mond mit Luft aufgeblasen wird. Bis zu vier Besucher haben dort Platz. Sie können dort spazieren gehen oder sogar Golf spielen. Der Urlaub ist aber extrem teuer und kostet mehrere Millionen Euro. Wer möchte, kann sich heute schon für eintausend Dollar anmelden. Strafe für Makler wegen Diskriminierung Ein Makler aus Hessen muss 3.000 Euro Strafe zahlen, weil er eine Frau wegen ihrer Herkunft abgelehnt hat. Die Frau hatte sich für eine Wohnung beworben, aber keine Antwort bekommen. Als sie sich kurz danach mit deutschen Namen wie Schmidt oder Schneider beworben hat, hat sie sofort Termine für eine Besichtigung bekommen. Der Bundesgerichtshof hat nun entschieden, dass Makler für solche Benachteiligungen haften müssen. Es ist gesetzlich verboten, Menschen wegen ihrer Herkunft bei der Wohnungssuche schlechter zu behandeln. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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 Nachrichten für Deutschlernende 

 in Einfacher Sprache

vom 29. Januar 2026

Themen heute:

– 1 Million Euro Belohnung nach Stromanschlag: Der Bund sucht Hinweise zum Angriff auf das Berliner Stromnetz – das Ereignis zeigt große Sicherheitslücken. – Razzia bei der Deutschen Bank: Ermittler durchsuchen Standorte in Frankfurt und Berlin wegen Verdachts auf Geldwäsche. – Whisky-Streit in Appenweier: 46 teure Flaschen, die als Geschenke gedacht waren, sind verschwunden – das Landratsamt prüft den Fall. – Tödliche Polizeischüsse in Minneapolis: Zwei Beamte werden suspendiert, nachdem Videos Zweifel an der Notwehr-Version zeigen.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 29. Januar 2026. Eine Million Euro Belohnung nach Stromausfall Der Bund bietet jetzt eine Belohnung von einer Million Euro an. Das Geld bekommt, wer Hinweise zum Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz geben kann. Anfang Januar waren wegen dieser Tat einhunderttausend Menschen ohne Strom und mussten in der Kälte warten. Neue Recherchen zeigen nun, wie verwundbar das deutsche Stromnetz ist. Viele wichtige Leitungen sind anscheinend kaum geschützt und für jeden frei zugänglich. Polizei durchsucht die Deutsche Bank Die Polizei hat die Gebäude der Deutschen Bank in Frankfurt und Berlin durchsucht. Es geht um den Verdacht auf Geldwäsche. Ermittler vom Bundeskriminalamt suchen nach Beweisen für verbotene Geschäfte mit Firmen im Ausland. Besonders unangenehm für die Bank ist der Zeitpunkt der Durchsuchung. Die Bank wollte eigentlich morgen ihre neuen Geschäftszahlen präsentieren. Streit um 46 Flaschen Whisky In der Gemeinde Appenweier gibt es Ärger um teuren Whisky. Der Bürgermeister hatte vor einem Jahr 50 Flaschen Whisky auf Kosten der Gemeinde gekauft. Diese waren eigentlich als Geschenke gedacht. Doch bisher wurden nur vier Flaschen verschenkt. Der Gemeinderat will nun wissen, wo der Rest ist. Der Bürgermeister möchte das aber nicht verraten. Jetzt muss das Landratsamt prüfen, ob der Bürgermeister den Whisky heimlich für sich behalten hat. Viele Mitglieder im Rat fordern bereits seinen Rücktritt. Suspendierungen nach tödlichen Schüssen In den USA wurden zwei Beamte vom Dienst freigestellt. Sie waren an den tödlichen Schüssen auf einen Krankenpfleger in Minneapolis beteiligt. Die Behörden behaupten, dass der Mann eine Waffe hatte und sie aus Notwehr geschossen haben. Videos von Zeugen zeigen aber ein anderes Bild. Auf den Aufnahmen ist keine Waffe zu sehen, sondern nur ein Handy in der Hand des Mannes. Der Vorfall geschah während einer Demonstration gegen das harte Vorgehen der Grenzschützer. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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 Nachrichten für Deutschlernende 

 in Einfacher Sprache

vom 28. Januar 2026

Themen heute:

– Kindergeld ins Ausland auf Rekordniveau: Über 500 Millionen Euro wurden überwiesen – meist in EU-Länder wie Polen und Rumänien. – Kupferdiebe legen Bahnverkehr lahm: Gestohlene Kabel sorgen für große Störungen – Kupfer ist wegen Energiewende und KI besonders wertvoll. – Wero statt PayPal bei Ämtern: Berlin setzt künftig auf eine europäische Bezahl-Alternative, die direkt in Bank-Apps integriert ist. – BMW hält an starken Benzinmotoren fest: Trotz E-Auto-Trend bleibt die Nachfrage vor allem in den USA hoch. – Bali führt strengere Einreise-Regeln ein: Urlauber müssen bald Geldnachweise und Rückflugticket zeigen.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 28. Januar 2026. Mehr Kindergeld geht ins Ausland Deutschland hat im letzten Jahr so viel Kindergeld ins Ausland überwiesen wie noch nie zuvor. Insgesamt waren es über 500 Millionen Euro. Ein Grund dafür ist, dass das Kindergeld insgesamt erhöht wurde. Die meisten Zahlungen sind in Länder innerhalb der Europa-Union wie zum Beispiel Polen oder Rumänien gegangen. Experten betonen aber, dass ein Konto im Ausland nicht automatisch bedeutet, dass die Kinder auch dort leben. Manche Familien nutzen einfach ein ausländisches Konto, obwohl sie in Deutschland wohnen. Kupferdiebe stören Bahnverkehr In Dortmund haben Diebe den Bahnverkehr gestoppt. Die Unbekannten haben wichtige Kabel gestohlen, weil das Kupfer darin sehr wertvoll ist. Dieses Metall ist im Moment besonders teuer. Ein Kilo Kupfer kostet aktuell etwa elf Euro. Das ist ein neuer Rekord. Grund für den hohen Preis ist der große Bedarf für die Energiewende und für Künstliche Intelligenz. Die Polizei in Nordrhein-Westfalen meldet immer wieder solche Taten. Oft werden auch Kabel an Ladesäulen für E-Autos abgeschnitten. Der Schaden für die Bahn und die Betreiber ist riesig. Wero als Alternative zu PayPal In Berlin soll das Bezahlen bei Ämtern einfacher werden. Der Digitalausschuss hat beschlossen, dass die Verwaltung bald den Dienst Wero nutzt. Wero ist eine europäische Antwort auf PayPal. Das Projekt wird von großen Banken wie der Sparkasse oder der Deutschen Bank unterstützt. Der Vorteil ist, dass die Daten in Europa bleiben und sicher sind. Viele Menschen haben Wero schon direkt in ihrer Bank-App auf dem Handy. BMW hält am Verbrenner fest Der Autohersteller BMW setzt weiterhin auf große Motoren mit viel Kraft. Obwohl es immer mehr Elektroautos gibt, möchte die Firma ihre starken Benzinmotoren noch lange verkaufen. Vor allem in den USA ist die Nachfrage nach diesen Motoren sehr hoch. Ein Sprecher erklärte, dass diese Technik fest zur Strategie von BMW gehört. Die großen Motoren werden zurzeit in einem Werk in England gebaut. Strengere Regeln für Bali-Urlauber Wer Urlaub auf Bali machen möchte, muss sich bald auf strengere Kontrollen einstellen. Die Regierung fordert von Reisenden in Zukunft einen Nachweis über ihr Geld. Urlauber müssen zum Beispiel Kontoauszüge und ein Rückflugticket vorzeigen. Damit will die Insel prüfen, ob die Gäste genug Geld für ihren Aufenthalt haben. Ziel ist ein besserer Tourismus. In der Vergangenheit gab es oft Ärger wegen respektlosem Verhalten oder betrunkenen Touristen. Die neuen Regeln gelten auch für Urlauber aus Deutschland. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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 in Einfacher Sprache

vom 27. Januar 2026

Themen heute:

– Mindestlohn steigt auf 13,90 Euro: Besonders viele Frauen und Beschäftigte in Gastronomie und Hotellerie profitieren von der Erhöhung. – Millionenschaden beim Ausparken: Eine Autofahrerin beschädigt beim Rangieren eine Ladesäule und einen teuren Stromspeicher. – Schwache Passwörter bleiben verbreitet: „123456“ ist weiter Spitzenreiter – Experten warnen vor Passwort-Wiederverwendung. – Frankreich plant Social-Media-Verbot für Kinder: Unter 15-Jährige sollen ab 2026 keine Accounts mehr haben dürfen. – Älteste Höhlenkunst entdeckt: In Indonesien finden Forscher einen 68.000 Jahre alten Handabdruck.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 27. Januar 2026. Mindestlohn ist gestiegen Seit Januar gibt es in Deutschland mehr Geld. Der Mindestlohn ist auf 13 Euro 90 gestiegen. Davon profitieren vor allem viele Frauen. In Baden-Württemberg hat bisher jede achte Frau weniger als diesen Betrag verdient. Die Erhöhung ist besonders für Menschen wichtig, die in Restaurants oder Hotels arbeiten. Dort hat vorher fast die Hälfte der Beschäftigten weniger Geld bekommen. Teurer Fehler beim Ausparken In Baden-Württemberg hat eine junge Autofahrerin einen Schaden von über einer Million Euro verursacht. Die 22-Jährige wollte mit ihrem Mercedes aus einem Ladepark ausparken. Zuerst ist sie gegen ein anderes Auto gestoßen. Danach hat sie aus Schreck zu viel Gas gegeben. Sie ist gegen eine Ladesäule und einen hochwertigen Stromspeicher gefahren. Allein dieser Stromspeicher kostet rund eine Million Euro. Die Fahrerin ist zum Glück unverletzt geblieben. Die beliebtesten Passwörter der Deutschen „123456“ bleibt auch 2025 das meistgenutzte Passwort in Deutschland. Das zeigt eine neue Untersuchung des Hasso-Plattner-Instituts. Viele Menschen nutzen immer noch einfache Begriffe wie „hallo123“ oder „kaffeetasse“. Experten warnen zudem vor einem großen Fehler: Viele Nutzer erstellen zwar ein starkes Passwort, benutzen dieses aber für alle ihre Konten. Das macht es Hackern besonders einfach. Frankreich plant Social-Media-Aus für Kinder Nach Australien und Großbritannien macht nun auch Frankreich ernst: Das Parlament in Paris hat für ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 15 Jahren gestimmt. Präsident Macron unterstützt den Plan. Das Gesetz soll schon ab September 2026 gelten. Ausgenommen sind Bildungsseiten wie Wikipedia. Die älteste Höhlenkunst der Welt Forscher haben in Indonesien das älteste Kunstwerk der Welt gefunden. Es ist ein Handabdruck an einer Höhlenwand. Dieser Abdruck ist fast 68.000 Jahre alt. Das ist ein neuer Rekord. Die Wissenschaftler haben winzige Ablagerungen an der Wand untersucht, um das Alter zu bestimmen. Der Fund ist wichtig, weil er zeigt, dass Menschen schon sehr früh Kunst gemacht haben. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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 in Einfacher Sprache

vom 23. Januar 2026

Themen heute:

– SPD will Lebensmittel günstiger machen: Versteckte Preiserhöhungen sollen verboten werden, und Supermärkte sollen Grundprodukte freiwillig billiger anbieten. – E-Autos im Wintertest: Der ADAC zeigt, dass Elektroautos bei Kälte deutlich mehr Strom verbrauchen – Kombis schneiden besser ab als SUVs. – Oscar-Rekord: Der Film „Blood & Sinners“ bekommt 16 Nominierungen – so viele wie noch kein Film zuvor. – Autofahren in Grönland: Kaum Straßen, aber viele Autos – Elektrofahrzeuge sind wegen Wasserkraft besonders beliebt. – TikTok bleibt in den USA: Die Plattform wird in eine US-Firma überführt, Bytedance behält nur noch einen kleinen Anteil. – Jugendliche warten länger: Viele 16-Jährige haben noch keine sexuellen Erfahrungen und achten beim ersten Mal auf Verhütung.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 23. Januar 2026. SPD fordert günstigere Lebensmittel Die SPD möchte die Preise im Supermarkt senken. Vor allem versteckte Preiserhöhungen sollen verboten werden. Das betrifft Firmen, die Packungen kleiner machen, aber den Preis nicht senken. Außerdem schlägt die SPD vor, dass Supermärkte wichtige Lebensmittel wie Milch oder Mehl freiwillig günstiger verkaufen. Ein Vorbild ist Griechenland, wo die Regierung bereits niedrigere Preise für über 2.000 Produkte mit dem Handel vereinbart hat. E-Autos im Wintertest Der ADAC hat 14 Elektroautos bei Kälte getestet. Das Ergebnis: Bei null Grad verbrauchen die Autos im Durchschnitt 57 Prozent mehr Strom als angegeben. Der Audi A6 Avant e-tron hat mit 441 Kilometern die beste Reichweite geschafft. Das Tesla Model Y war am effizientesten. Ein wichtiges Ergebnis: Kombis verbrauchen deutlich weniger als große SUVs. Der ADAC fordert nun ehrlichere Angaben der Hersteller für den Winter. Rekord bei den Oscar-Nominierungen Die Nominierungen für die Oscars 2026 wurden bekannt gegeben. Der große Favorit ist der Vampir-Film „Blood & Sinners“ mit insgesamt 16 Nominierungen – das ist ein neuer Rekord. Michael B. Jordan ist für seine Doppelrolle als bester Hauptdarsteller nominiert. Sein größter Konkurrent ist Leonardo DiCaprio. Bei den Frauen gilt Jessie Buckley als Favoritin. Die Preise werden am 15. März in Hollywood verliehen. Autofahren in Grönland Grönland ist riesig, hat aber weniger als 400 Kilometer Straße. Es gibt keine Wege zwischen den Städten, trotzdem sind 15.000 Fahrzeuge zugelassen. Besonders interessant: Elektroautos sind dort sehr beliebt. Strom aus Wasserkraft ist überall verfügbar, während es Benzin nur in großen Orten gibt. In der Hauptstadt Nuuk hat bereits jedes zweite Haus eine eigene Ladestation. TikTok in den USA gerettet TikTok darf in den USA online bleiben. Die App wurde in eine neue US-Firma übertragen, an der das chinesische Unternehmen Bytedance nur noch knapp 20 Prozent hält. US-Präsident Donald Trump lobte den Deal und dankte dem chinesischen Staatschef Xi Jinping für die Zusammenarbeit. Kritiker warnen jedoch, dass Trump-Unterstützer wie Oracle-Chef Larry Ellison nun zu viel Einfluss auf die Plattform und die Daten der Nutzer haben könnten. Jugendliche warten länger mit dem ersten Sex Jugendliche in Deutschland haben heute später ihr erstes Mal. Das zeigt eine neue Studie aus Köln. Nur noch 23 Prozent der 16-Jährigen haben sexuelle Erfahrungen – das sind deutlich weniger als früher. Viele sagen, dass sie noch nicht die richtige Person gefunden haben. Wenn es zum ersten Mal kommt, achten fast alle Jugendlichen auf Verhütung. Meistens benutzen sie dabei ein Kondom. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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 in Einfacher Sprache

vom 22. Januar 2026

Themen heute:

– Boykott in Dänemark: Wegen des Streits um Grönland verzichten viele Menschen bewusst auf US-Produkte – sogar eine Scan-App hilft beim Erkennen amerikanischer Waren. – Betrug mit falschem Heizungs-Notdienst: Kriminelle geben sich als Handwerker aus, kassieren viel Bargeld und verursachen teils große Schäden. – Europol zerschlägt Drogenring: In sechs Ländern werden 85 Verdächtige festgenommen und 24 Labore für synthetische Drogen zerstört. – Debatte um Social-Media-Verbot: In Großbritannien sollen Jugendliche unter 16 Jahren keine Accounts mehr haben – Vorbild ist Australien.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 22. Januar 2026. Dänemark boykottiert US-Produkte Wegen des Streits um Grönland gibt es in Dänemark großen Protest gegen die USA. Viele Menschen kaufen im Supermarkt keine amerikanischen Produkte mehr. Zwei junge Dänen haben sogar eine App entwickelt: Damit können Kunden Lebensmittel scannen und sehen, ob sie aus den USA kommen. Eine Facebook-Gruppe für den Boykott hat schon über 100.000 Mitglieder. Die Dänen möchten so zeigen, dass sie mit der Politik von Donald Trump nicht einverstanden sind. Warnung vor falschen Handwerkern Die Polizei warnt vor Betrügern, die sich als Heizungs-Notdienst ausgeben. Wenn im Winter die Heizung kaputt ist, suchen viele Menschen im Internet Hilfe. Die falschen Handwerker kommen vorbei, reparieren aber nichts. Stattdessen verlangen sie sehr viel Geld in bar. In einem Fall haben die Täter sogar einen hohen Wasserschaden verursacht. Die Polizei rät: Seien Sie misstrauisch bei Barzahlung und rufen Sie bei Problemen sofort die Polizei. Großer Schlag gegen Drogen-Händler Europol hat einen der größten Lieferanten für synthetische Drogen zerschlagen. Bei einem großen Einsatz in sechs Ländern hat die Polizei 85 Verdächtige festgenommen. Die Beamten haben 24 Drogenlabore zerstört und rund 1.000 Tonnen Chemikalien gefunden. Laut der Polizei sind diese Drogen sehr gefährlich für die Gesundheit und auch ein großes Problem für die Umwelt. Social-Media-Verbot für Jugendliche In Großbritannien wird über ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren diskutiert. Das britische Oberhaus hat bereits für ein entsprechendes Gesetz gestimmt. Ziel ist es, junge Menschen vor den Gefahren im Internet zu schützen. Vorbild ist Australien, wo Millionen Accounts von Jugendlichen bereits gelöscht wurden. Auch in Deutschland gibt es eine Debatte darüber, doch die Umsetzung ist hier wegen europäischer Regeln deutlich schwieriger. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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 Nachrichten für Deutschlernende 

 in Einfacher Sprache

vom 21. Januar 2026

Themen heute:

– Betrugswarnung bei Trade Republic: Kriminelle geben sich als Mitarbeiter aus und fordern Geldüberweisungen – Polizei warnt eindringlich vor E-Mails, SMS und Anrufen. – Senior verirrt sich in Mainz: Ein 92-Jähriger sucht seine Frau, vergisst den Weg und landet bei der Polizei – am Ende ist alles gut ausgegangen. – Kurioser Einbruch in Trier: Ein Einbrecher kocht nachts Nudeln in einer fremden Küche und flieht ohne Beute. – EU plant Technik-Verbot: Mobilfunktechnik chinesischer Firmen wie Huawei und ZTE könnte wegen Sicherheitsbedenken verboten werden.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 21. Januar 2026. Warnung vor Betrug bei Trade Republic Die Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche bei der Plattform Trade Republic. Kriminelle haben E-Mails und SMS an Kunden geschickt. Darin haben sie die Nutzer aufgefordert, ihr Geld auf ein anderes Konto zu überweisen, um es angeblich zu retten. Einige Opfer haben sogar stundenlang mit den Betrügern telefoniert und dabei mehrere Hunderttausend Euro verloren. Die Firma betont: Trade Republic fordert Kunden niemals per Telefon oder Link zu Geldtransfers auf. Suche nach Ehefrau endet bei der Polizei Ein 92-jähriger Autofahrer hat in Mainz für Aufregung gesorgt. Er wollte seine Ehefrau vom Arzt abholen, hat aber den Weg zur Praxis vergessen. Er ist danach mit eingeschaltetem Warnblinker durch die Stadt gefahren. Die Polizei hat ihm geholfen und ist zu seinem Haus gefahren. Dort war die Ehefrau zum Glück schon: Sie ist per Anhalter nach Hause gekommen. Die Polizei hat nun die Führerscheinstelle informiert. Einbrecher kocht Nudeln In Trier hat ein Bewohner in der Nacht einen großen Schock bekommen. Er hat in seiner Küche einen fremden Mann gefunden. Der Einbrecher hat dort ganz ruhig Nudeln gekocht. Als der Bewohner ihn gesehen hat, ist der Mann sofort geflohen. Die Polizei hat später festgestellt: Die Haustür war kaputt und der Fremde konnte einfach hineingehen. Er hat nichts gestohlen, sondern wollte anscheinend nur etwas essen. Verbot für Technik aus China In Deutschland und der EU soll es bald strengere Regeln für den Mobilfunk geben. Die Europäische Kommission plant ein Gesetz, um Technik von chinesischen Firmen wie Huawei oder ZTE zu verbieten. Die Politiker haben Angst vor Spionage oder Sabotage durch das Ausland. Die Sicherheit der Netzwerke ist für die EU sehr wichtig. Deshalb sollen in Zukunft nur noch Firmen benutzt werden, die kein Sicherheitsrisiko sind. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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 Nachrichten für Deutschlernende 

 in Einfacher Sprache

vom 20. Januar 2026

Themen heute:

– IS-Ausbruch in Syrien: Nach dem Ausbruch vieler IS-Terroristen aus einem Gefängnis wächst die Sorge vor neuer Gewalt – die Angaben zur Zahl der Geflohenen gehen stark auseinander. – Führerschein wird immer teurer: In Deutschland kostet der Führerschein inzwischen oft mehrere tausend Euro – die Politik plant Reformen, um ihn wieder bezahlbarer zu machen. – Schnee-Chaos in Russland: Extreme Schneemassen sorgen für Tote, eingeschneite Häuser und Militäreinsätze – in manchen Regionen liegt der Schnee bis zu fünf Meter hoch. – Streit um telefonische Krankschreibung: Die Bundesregierung prüft, ob Krankschreibungen per Telefon wieder eingeschränkt werden sollen – Missbrauch soll verhindert werden.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 20. Januar 2026. Sorge nach IS-Ausbruch in Syrien In Syrien gibt es große Sorge wegen entflohener Terroristen. Aus einem Gefängnis im Nordosten sind viele Mitglieder der Organisation „Islamischer Staat“ ausgebrochen. Die Angaben über die Zahl der Geflohenen sind jedoch widersprüchlich: Syrien spricht von 120 Personen, während kurdische Kämpfer von 1.500 sprechen. Beide Seiten geben sich gegenseitig die Schuld an dem Vorfall. Experten fürchten nun, dass der Terrorismus in der Region wieder stärker werden könnte. Führerschein in Deutschland wird teurer Den Führerschein zu machen, ist in Deutschland so teuer wie fast nirgendwo sonst. Inzwischen haben die Gesamtkosten oft zwischen 2.500 und 4.500 Euro erreicht. Die Preise sind in den letzten Jahren viel stärker gestiegen als die normale Inflation. Im Ausland ist es zwar oft billiger, aber dort fallen auch mehr Menschen durch die Prüfung. Die Politik plant deshalb jetzt eine Reform, damit der Führerschein in Zukunft wieder einfacher und bezahlbarer wird. Schnee-Apokalypse in Russland Weite Teile Russlands haben derzeit mit extremen Schneemassen zu kämpfen. Besonders im Osten des Landes war die Lage dramatisch: Dort haben Schneemassen zwei Männer erschlagen. In einigen Regionen lag der Schnee bis zu fünf Meter hoch und hat Menschen in ihren Häusern eingesperrt. Soldaten mussten Menschen aus ihren Häusern befreien und es gab bereits zwei Todesopfer. Auch in Moskau hat es extrem viel geschneit. Das Wetter bleibt leider schlecht, denn es wird in den nächsten Tagen noch kälter. Diskussion über die telefonische Krankschreibung In Deutschland wird über eine Änderung bei der Krankschreibung diskutiert. Bundeskanzler Friedrich Merz hat kritisiert, dass viele Mitarbeiter zu oft krank sind. Ein Grund dafür war seiner Meinung nach die telefonische Krankschreibung. Gesundheitsministerin Nina Warken möchte diese Regelung nun überprüfen. Sie möchte verhindern, dass Menschen die Regeln missbrauchen. In Zukunft könnte es also wieder Pflicht werden, für jede Krankschreibung direkt in eine Arztpraxis zu gehen. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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vom 14. Januar 2026

Themen heute:

– Rekord bei Aktienanlagen: Immer mehr Menschen in Deutschland investieren in Aktien und ETFs – besonders viele junge Leute starten mit Sparplänen. – HBO Max startet in Deutschland: Der Streamingdienst ist nun verfügbar und verschärft den Wettbewerb mit Netflix und Disney+. – Mehr Organspenden als seit Jahren: 2025 wurden in Deutschland so viele Organe gespendet wie seit über zehn Jahren nicht – trotzdem warten viele Patienten weiter. – Trump sorgt für Aufregung: Nach einem Streit mit einem Arbeiter in einer Autofabrik verbreitet sich ein Video mit einer emotionalen Reaktion des US-Präsidenten im Netz.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 14. Januar 2026. Rekord bei Aktienanlagen in Deutschland Immer mehr Menschen in Deutschland haben ihr Geld in Aktien oder ETFs investiert. Im Jahr 2025 hat die Zahl der Aktionäre ein Rekordhoch erreicht: 14,1 Millionen Menschen haben an der Börse investiert. Das sind rund zwei Millionen Menschen mehr als im letzten Jahr. Besonders viele junge Leute zwischen 14 und 39 Jahren haben mit dem Investieren angefangen. Sie sind mittlerweile die größte Gruppe an der Börse. Viele nutzen dafür Sparpläne, bei denen sie regelmäßig kleine Beträge einzahlen. Experten sagen, dass Aktienanlagen jetzt in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. HBO Max kommt nach Deutschland In Deutschland ist der Streamingdienst HBO Max gestartet. Damit gibt es jetzt noch mehr Konkurrenz für Netflix und Disney+. Viele bekannte Serien von HBO haben die Zuschauer bisher bei Sky gesehen. Das hat sich nicht geändert: Neue Folgen laufen weiterhin bei Sky und gleichzeitig bei HBO Max. Im Hintergrund gibt es aber einen großen Kampf: Netflix und Paramount haben viel Geld geboten, um HBO Max zu kaufen. Die Firma ist sehr wertvoll, weil sie fast 130 Millionen Kunden hat. Ob der Verkauf wirklich passiert, haben die Behörden in den USA aber noch nicht entschieden. Rekord bei Organspenden in Deutschland In Deutschland haben im Jahr 2025 so viele Menschen Organe gespendet wie seit über zehn Jahren nicht mehr. Laut einer Statistik haben 985 Menschen nach ihrem Tod ihre Organe gespendet. Das sind über drei Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt haben Ärzte über 3.000 Organe transplantiert, vor allem Nieren und Lebern. Experten haben diesen Erfolg gelobt, aber sie sagen auch: Die Zahl reicht immer noch nicht aus. Mehr als 8.000 Patienten warten in Deutschland weiterhin auf ein passendes Organ. Aufregung um Donald Trump Bei einem Besuch in einer Ford-Fabrik hat Donald Trump für einen Skandal gesorgt. Ein Arbeiter hat den US-Präsidenten laut beschimpft und an alte Skandale erinnert. Trump hat darauf sehr emotional reagiert: Er hat dem Mann den Mittelfinger gezeigt und ihn beleidigt. Ein Video von diesem Vorfall hat sich schnell im Internet verbreitet. Trumps Sprecher hat gesagt, dass die Antwort des Präsidenten angemessen war. Der Arbeiter hat seine Stelle im Werk vorerst verloren, aber er hat gesagt, dass er seine Worte nicht bereut. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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vom 12. Januar 2026

Themen heute:

– Ungültige Hochzeit wegen ChatGPT: In den Niederlanden muss ein Paar noch einmal heiraten, weil bei der Trauung ein gesetzlich wichtiger Satz gefehlt hat. – Goldschmuggel am Flughafen: Eine junge Frau versteckt Goldschmuck in Instantnudeln und wird am Münchner Flughafen vom Zoll erwischt. – D-Mark bleibt im Umlauf: Auch viele Jahre nach dem Euro tauschen Menschen in Bayern weiterhin alte D-Mark bei der Bundesbank um. – Ingwer ist Arzneipflanze des Jahres: Die Heilpflanze hilft gegen viele Beschwerden – Experten raten aber zu maßvollem Gebrauch. – Kämpfe in Syrien: Die syrische Armee übernimmt Aleppo vollständig, viele Menschen fliehen, die Lage bleibt angespannt.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 12. Januar 2026. ChatGPT-Rede führt zu ungültiger Hochzeit In den Niederlanden muss ein Paar ein zweites Mal heiraten – wegen eines Fehlers von ChatGPT. Ein Freund des Paares durfte für einen Tag Standesbeamter sein und hat die Hochzeitsrede gehalten. Diese Rede hat er mit ChatGPT geschrieben. Das Problem: Die künstliche Intelligenz hat die offizielle Ehe-Erklärung vergessen, die in den Niederlanden gesetzlich vorgeschrieben ist. Ohne diesen speziellen Schwur ist die Hochzeit nicht gültig. Ein Gericht hat nun entschieden: Das Paar muss noch einmal heiraten – diesmal mit den richtigen Worten. Goldschmuck in Nudelpackung versteckt Am Münchner Flughafen hat der Zoll eine 23-jährige Frau gestoppt. Sie wollte Goldschmuck im Wert von 1.800 Euro am Zoll vorbeischmuggeln. Die Beamten haben den Schmuck an einem ungewöhnlichen Ort gefunden: Er war in Packungen mit Instantnudeln versteckt. Die Frau hätte eigentlich 350 Euro Steuern zahlen müssen. Jetzt erwartet sie ein Strafverfahren. Sie muss nicht nur die Steuern nachzahlen, sondern bekommt wahrscheinlich auch eine zusätzliche Geldstrafe. Die D-Mark bleibt beliebt Auch 24 Jahre nach dem Euro tauschen viele Menschen in Bayern noch alte D-Mark um. Allein im Jahr 2025 waren es fast 10 Millionen Mark. Oft findet man das alte Geld bei Erbschaften oder in alten Häusern. Experten glauben, dass noch Milliarden D-Mark versteckt sind. Wer noch alte Scheine hat, kann sie weiterhin kostenlos bei der Bundesbank gegen Euro eintauschen. Ingwer ist Arzneipflanze des Jahres 2026 Ingwer wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2026 gewählt. Experten haben seine Wirkung neu bewertet: Die Pflanze hilft nicht nur gegen Übelkeit auf Reisen, sondern auch bei Magenproblemen, Appetitlosigkeit und Gelenkschmerzen. Sogar bei Erkältungen kann Ingwer helfen. Aber Vorsicht: Die Qualität von Ingwer-Produkten ist oft sehr unterschiedlich, und bei zu viel Ingwer kann man Sodbrennen bekommen. Syrische Armee übernimmt Kontrolle in Aleppo Nach tagelangen Kämpfen hat die syrische Armee die vollständige Kontrolle über Aleppo übernommen. Kurdische Kämpfer haben ihre letzten Gebiete in der Stadt verlassen. Hunderte Kämpfer wurden in den Nordosten Syriens evakuiert, einige wurden festgenommen. Zuvor gab es heftige Gefechte, weil ein Abkommen zwischen der Regierung und den kurdischen Gruppen gescheitert war. Die Gewalt hat viele Opfer gefordert: Berichte sprechen von mindestens 22 bis über 100 Toten. Rund 155.000 Menschen mussten aus ihren Häusern fliehen. Während die ersten Bewohner nun zurückkehren, bleibt die Lage in einigen Stadtteilen weiterhin angespannt. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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vom 09. Januar 2026

Themen heute:

– Winterchaos in Deutschland: Rekordkälte bis minus 27,8 Grad, Schulausfälle im Norden und schwere Unfälle auf glatten Straßen. – Korruptionsverdacht in Bielefeld: Mitarbeiter der Ausländerbehörde sollen gegen Geld Aufenthaltsgenehmigungen vergeben haben – Polizei ermittelt. – ChatGPT Health startet: Neue KI-Funktion hilft beim Verstehen von Gesundheitsdaten – zuerst nur in den USA, Ärzte bleiben aber unverzichtbar. – USA ziehen sich international zurück: Die US-Regierung verlässt 66 Organisationen – Kritik an Umwelt-, Klima- und Bildungsprojekten.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 9. Januar 2026. Winterchaos in Deutschland: Rekordkälte und Schulausfälle Der Winter hat Deutschland fest im Griff. Im Ort Marienberg-Kühnhaide gab es einen Kälterekord: Dort wurden am Donnerstagmorgen minus 27,8 Grad gemessen. Damit ist es aktuell der kälteste Wohnort in Deutschland. Das Wetter sorgt im ganzen Land für große Probleme. Wegen der starken Schneemengen fällt am Freitag in Hamburg, Bremen und Teilen von Niedersachsen die Schule aus. Auch auf den Straßen herrscht Chaos. Auf glatten Straßen gab es schwere Unfälle mit Toten. Die Polizei warnt außerdem davor, Eisflächen auf Seen zu betreten. In einem Teich ist ein Mädchen in das Eis eingebrochen. Sie konnte gerettet werden, aber ihr Hund ist leider bei dem Unfall gestorben. Korruptionsverdacht in Bielefeld In der Ausländerbehörde in Bielefeld gibt es einen großen Skandal. Zwei Mitarbeiter der Stadt sollen illegal Geld angenommen haben. Dafür haben sie Ausländern eine Niederlassungserlaubnis gegeben. Das ist ein Dokument, mit dem man für immer in Deutschland bleiben darf. Die Staatsanwaltschaft ermittelt insgesamt gegen vier Personen. Neben den beiden Mitarbeitern sind auch ein Dolmetscher und ein weiterer Mann beteiligt. Laut Berichten haben die Personen für ein Dokument oft 4.000 Euro bezahlt. Auch für schnellere Termine bei der Behörde mussten die Menschen extra Geld bezahlen. Die Polizei hat bereits Wohnungen und Büros in Bielefeld durchsucht. Wie viel Geld insgesamt geflossen ist, ist noch unklar. ChatGPT Health: Künstliche Intelligenz für die Gesundheit OpenAI hat eine neue Version von ChatGPT vorgestellt. Sie heißt „ChatGPT Health“. Mit dieser Funktion können Nutzer ihre Gesundheitsdaten teilen. Die App hilft dabei, medizinische Informationen besser zu verstehen oder sich auf einen Arzttermin vorzubereiten. Mehr als 260 Ärzte haben bei der Entwicklung geholfen. Zuerst kann man die Funktion aber nur in den USA nutzen. Die Entwickler betonen: Die App soll die Arbeit von echten Ärzten unterstützen, aber nicht ersetzen. USA verlassen 66 internationale Organisationen US-Präsident Donald Trump hat eine wichtige Entscheidung getroffen: Die USA ziehen sich aus 66 internationalen Organisationen zurück. Das hat das Weiße Haus offiziell bestätigt. Dabei geht es vor allem um Organisationen, die sich für die Umwelt, das Klima oder für Bildung und Demokratie einsetzen. Trump erklärt diesen Schritt mit seiner Strategie „America First“. Er kritisiert schon lange, dass die USA zu viel Geld für andere Länder bezahlen, aber nichts dafür zurückbekommen. Seiner Meinung nach haben diese Organisationen zu viel Ideologie und achten zu wenig auf die Interessen der USA. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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 Nachrichten für Deutschlernende 

 in Einfacher Sprache

vom 08. Januar 2026

Themen heute:

– Maduro festgenommen: Neue Details zur Festnahme des venezolanischen Präsidenten – ein angebotenes Luxus-Exil lehnte er ab, jetzt sitzt er in den USA in Haft. – Deutschland erkennt Niue an: Berlin nimmt diplomatische Beziehungen mit dem kleinen Inselstaat im Südpazifik auf. – Winterregeln für Autofahrer: Schnee vom Auto entfernen, Motor nicht warmlaufen lassen und Winterreifen nutzen – sonst drohen Bußgelder. – Vogelschmuggel gestoppt: Der Schweizer Zoll deckt illegalen Handel mit geschützten Vögeln im Wert von fast 100.000 Franken auf. – Bayreuth als Reiseziel: Die New York Times empfiehlt Bayreuth – wegen des 150-jährigen Jubiläums der Wagner-Festspiele.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 8. Januar 2026. Gefängnis statt Luxus-Exil: Neue Details zu Maduro US-Medien berichten über interessante Details zur Festnahme von Nicolás Maduro. Vor dem US-Militäreinsatz hatte Präsident Donald Trump dem venezolanischen Staatschef offenbar ein Ultimatum gestellt: Maduro sollte freiwillig zurücktreten. Die USA haben ihm ein ‚luxuriöses Exil‘ in der Türkei angeboten. Die Türkei war ein sicherer Ort für ihn, denn Maduro und Präsident Erdoğan sind enge Freunde. Außerdem soll Maduro seit Jahren Gold in die Türkei geschickt haben, um sich finanziell abzusichern. Doch Maduro hat das Angebot Ende Dezember abgelehnt. US-Außenminister Marco Rubio hat dazu gesagt: „Er hatte viele Möglichkeiten, aber er wollte nicht hören.“ Jetzt ist das Angebot für ein Leben in Freiheit vorbei. Statt in einem Palast in der Türkei sitzt Maduro nun in den USA in Haft. Deutschland erkennt Inselstaat Niue an Deutschland hat einen neuen diplomatischen Partner: den kleinen Inselstaat Niue im Südpazifik. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch beschlossen, offizielle Beziehungen zu dem Land aufzunehmen. Niue ist eine der kleinsten Nationen der Welt und hat nur etwa 1.700 Einwohner. Die Insel verwaltet sich selbst, ist aber eng mit Neuseeland verbunden. Die Menschen dort sind sogar neuseeländische Staatsbürger. Eine eigene deutsche Botschaft wird es auf der Insel nicht geben. Die deutsche Vertretung in Wellington übernimmt in Zukunft diese Aufgabe. Wichtige Regeln für Autofahrer im Winter Wer im Winter beim Autofahren Fehler macht, muss mit Bußgeldern und Punkten in Flensburg rechnen. Laut ADAC gibt es einiges zu beachten: Zuerst muss das Auto vollständig von Schnee und Eis befreit sein. Das ist wichtig für eine freie Sicht nach allen Seiten. Wer mit Schnee auf dem Dach fährt, gefährdet andere Autos, da der Schnee während der Fahrt herunterfallen kann. Vorsicht auch beim Start: Den Motor im Stehen warmlaufen zu lassen, ist verboten. Das kostet ein Bußgeld, weil es die Umwelt belastet und unnötigen Lärm macht. Außerdem gilt in Deutschland die Winterreifenpflicht bei Eis und Schnee. Wer ohne Winterreifen fährt, riskiert ein Bußgeld und einen Punkt in Flensburg. Wenn es dadurch zu einem Unfall kommt, wird es für den Fahrer noch teurer. Vogelschmuggel in der Schweiz aufgedeckt Der Schweizer Zoll hat einen illegalen Handel mit seltenen Vögeln gestoppt. Drei Männer haben über 50 geschützte Tiere aus Europa in die Schweiz geschmuggelt. Die Vögel hatten einen Wert von fast 100.000 Franken. Den Tätern drohen nun hohe Strafen, weil sie gegen das Tierschutzgesetz verstoßen haben. Bayreuth ist ein Top-Reiseziel Die „New York Times“ empfiehlt dieses Jahr eine Reise nach Bayreuth. Die deutsche Stadt steht auf einer Liste mit 52 weltweit wichtigen Zielen. Der Grund: Die berühmten Wagner-Festspiele feiern ihr 150. Jubiläum. Für Opern-Fans sind die Tickets dort besonders beliebt und weltweit bekannt. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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 in Einfacher Sprache

vom 07. Januar 2026

Themen heute:

– Neue Regeln für Kryptowährungen: Ab 2026 müssen Kryptobörsen alle Käufe und Verkäufe direkt an die Finanzämter melden – Gewinne werden dadurch transparenter. – Tödliche Schönheits-OP in Moskau: Eine Influencerin stirbt nach einem kosmetischen Eingriff – Ärzte vermuten einen allergischen Schock. – USA greifen auf venezolanisches Öl zu: Die US-Regierung will Einnahmen aus venezolanischem Öl kontrollieren und Lieferungen in die USA lenken. – SPD plant Reform der Erbschaftssteuer: Sehr große Erbschaften sollen stärker besteuert werden – kleine und normale Erbschaften bleiben außen vor. – Schafe im Supermarkt: Rund 50 Schafe laufen in einen Penny-Markt – der ungewöhnliche Besuch endet ohne Schäden.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 7. Januar 2026. Neue Regeln für Kryptowährungen ab 2026 In Deutschland versteuern nur sehr wenige Menschen ihre Gewinne aus Kryptowährungen richtig. Laut einer aktuellen Studie sind es nur etwa drei Prozent. Das bedeutet: Viele Menschen melden ihre Gewinne beim Finanzamt nur teilweise oder gar nicht. Dafür gibt es zwei Hauptgründe: Entweder kennen die Nutzer die komplizierten Regeln nicht, oder sie verschweigen ihre Gewinne absichtlich. Doch ab dem 1. Januar 2026 wird das schwieriger. Dann gilt eine neue EU-Regel. Ab diesem Zeitpunkt müssen Kryptobörsen alle Daten über Käufe und Verkäufe direkt an die Finanzämter melden. Damit werden die Gewinne für den Staat sichtbar – auch bei Nutzern, die früher anonym waren. Influencerin stirbt nach Schönheits-OP in Moskau Die 38-jährige Influencerin Yulia Burtseva ist nach einer Schönheits-OP in Moskau gestorben. Sie hatte sich in einer privaten Klinik den Po aufspritzen lassen. Kurz nach dem Eingriff kam es zu einem schweren medizinischen Notfall. Trotz schneller Hilfe konnte sie nicht gerettet werden. Ärzte vermuten einen starken allergischen Schock. USA übernehmen Kontrolle über venezolanisches Öl US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, direkt in die Ölindustrie von Venezuela einzugreifen. Venezuela soll zwischen 30 und 50 Millionen Barrel Öl an die USA liefern. Trump hat erklärt, dass die Einnahmen aus dem Verkauf von der US-Regierung kontrolliert werden. Das Öl soll per Schiff in US-Häfen gebracht werden. SPD plant Reform der Erbschaftssteuer Die SPD möchte die Erbschaftssteuer ändern. Der SPD-Politiker Matthias Miersch erklärte, dass sehr große Erbschaften in Zukunft stärker besteuert werden sollen. Seiner Meinung nach sollen reiche Erben mehr zum Gemeinwohl beitragen. Das Problem ist: Heute gibt es viele rechtliche Schlupflöcher. Das führt dazu, dass „normale“ Erben oft Steuern zahlen, sehr reiche Erben dagegen oft nicht. Die SPD betont dabei: Es geht nicht um ein normales Haus oder ein kleines Erbe. Die neuen Regeln sollen nur für sehr hohe Erbschaften in Millionenhöhe gelten. Schafherde stürmt in Supermarkt In Burgsinn haben rund 50 Schafe einen Supermarkt besucht. Die Tiere sind am Montag in eine Penny-Filiale gelaufen. Dort blieben sie etwa 20 Minuten im Kassenbereich. Die Schafe hatten sich zuvor von ihrer Herde getrennt und sich offenbar verirrt. Warum sie genau in den Supermarkt gegangen sind, ist unklar. Vermutlich sind sie einem Kunden gefolgt. Nach dem ungewöhnlichen Besuch wurde der Markt gereinigt. Der Supermarkt will keinen Schadensersatz vom Schäfer fordern. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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vom 06. Januar 2026

Themen heute:

– Wintereinbruch in Europa: Schnee, Frost und Eis sorgen in vielen Ländern für Chaos – mit Staus, Flugausfällen und Warnungen vor Autofahrten. – Stromausfall in Berlin: Nach einem Angriff auf das Stromnetz fällt in mehreren Stadtteilen der Strom aus – Verdacht auf linksextreme Täter. – Alkohol in Deutschland sehr günstig: Bier, Wein und Spirituosen sind deutlich billiger als im EU-Durchschnitt – der Konsum sinkt aber langsam. – Rekord bei Fischauktion in Tokio: Ein riesiger Thunfisch wird für fast 2,8 Millionen Euro verkauft – so teuer wie selten zuvor. – Proteste im Iran: Landesweite Demonstrationen gegen die Regierung – mindestens 29 Tote und über 1.200 Festnahmen.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 6. Januar 2026. Wintereinbruch in Europa In vielen Teilen Europas hat der Winter begonnen. Schnee und Frost sorgen zum Wochenstart für Probleme. In Frankreich ist rund um Paris viel Schnee gefallen. Das hat zu langen Staus geführt. Trotzdem hat es auch besondere Szenen gegeben: Auf dem Hügel Montmartre ist ein Mann spontan Ski gefahren. Auch andere Länder sind betroffen. In Amsterdam wurden viele Flüge gestrichen. In Polen hatten Züge große Verspätungen. In Schweden hat die Polizei geraten, das Auto stehen zu lassen. Auch in Deutschland ist es sehr kalt. Der Wetterdienst warnt vor starkem Frost, besonders im Süden und Osten. Entlang des Rheins und an der Nordsee ist es etwas milder, sonst bleibt es eisig. Stromnetz in Berlin angegriffen – Verdacht auf linksextreme Täter Nach einem Anschlag auf das Stromnetz in Berlin ist in mehreren Stadtteilen der Strom ausgefallen. Der Ausfall hat in der Nacht begonnen und mehrere Stunden gedauert. Inzwischen ist die Stromversorgung wiederhergestellt. Zu dem Angriff hat sich die linksextreme Gruppe ‚Vulkangruppe‘ in einer Erklärung im Internet bekannt. Die Gruppe gilt als linksextremistisch und ist seit 2011 immer wieder durch Anschläge aufgefallen. Ob auch weitere Brandanschläge aus dem Jahr 2025 mit dieser Gruppe zusammenhängen, ist noch unklar. Die Polizei prüft mögliche Verbindungen. Alkohol in Deutschland ist deutlich günstiger als im EU-Durchschnitt Alkoholische Getränke sind in Deutschland sehr günstig. Die Preise für Bier, Wein und Spirituosen liegen etwa 14 Prozent unter dem Durchschnitt der Europäischen Union. Das teilt das Statistische Bundesamt mit. Noch billiger ist Alkohol nur in Italien. Sehr teuer ist Alkohol dagegen in Finnland. Dort zahlen die Menschen mehr als doppelt so viel wie im EU-Durchschnitt. Auch in Dänemark und Belgien sind die Preise deutlich höher. Deutschland gehört beim Alkoholkonsum zum oberen Drittel der EU. Pro Person werden rund 11 Liter reiner Alkohol im Jahr getrunken. In den letzten zehn Jahren ist dieser Wert jedoch gesunken. Rekordpreis für Thunfisch bei Neujahrsauktion in Tokio In Tokio ist bei der ersten Fischauktion des Jahres ein Thunfisch für einen Rekordpreis verkauft worden. Der Blauflossenthunfisch war 243 Kilogramm schwer und 510 Millionen Yen gekostet, das sind etwa 2,8 Millionen Euro. Der Fisch ist von einer bekannten Sushi-Firma gekauft worden. Der Thunfisch stammt aus dem Norden Japans. Die Fische dort haben eine besonders gute Qualität. Bei der Neujahrsauktion sind die Preise oft besonders hoch. Proteste im Iran: Tote und viele Festnahmen Im Iran gibt es seit Tagen landesweite Proteste gegen die autoritäre Staatsführung. Nach Angaben von Aktivisten sind dabei mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen. Außerdem wurden mehr als 1.200 Personen festgenommen. Unter den Toten sollen auch Kinder und Demonstrierende sein. Die Proteste haben in vielen Städten und Provinzen stattgefunden. Die Sicherheitskräfte haben Gewalt gegen die Menschen benutzt, auch in großen Städten wie Teheran und Maschhad. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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vom 05. Januar 2026

Themen heute:

– USA greifen in Venezuela ein: US-Spezialeinheiten nehmen Präsident Nicolás Maduro fest – die Lage im Land ist sehr angespannt. – Trump droht Kolumbien: Nach dem Einsatz in Venezuela kritisiert Donald Trump Kolumbien scharf und spricht über Drogenhandel und Ölpolitik. – Rekordspenden für Wohnungslose: In Deutschland wurden 2025 so viele Spenden wie nie für Mieter in Not und Obdachlose gesammelt. – Weniger Asylanträge in Deutschland: Die Zahl der Asylanträge hat sich 2025 im Vergleich zum Vorjahr etwa halbiert. – Eisfestival in China: Das Harbin Ice Festival zieht Millionen Besucher an und zeigt riesige Kunstwerke aus Eis. – Norwegen fährt elektrisch: Fast alle neu zugelassenen Autos sind E-Autos – Tesla bleibt Marktführer.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 5. Januar 2026. USA greifen in Venezuela ein – Präsident Maduro festgenommen In der Nacht zu Samstag waren in der venezolanischen Hauptstadt Caracas Explosionen und Militärflugzeuge zu hören. Kurz zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, dass Angriffe auf Venezuela bevorstehen könnten. Kurz darauf hat Trump einen Militäreinsatz der USA bestätigt. Dabei wurden nach seinen Angaben wichtige Ziele angegriffen. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro wurde von US-Spezialeinheiten festgenommen und außer Landes gebracht. Auch seine Ehefrau wurde festgenommen. US-Medien berichten, dass Maduro in die USA gebracht wurde und dort in Haft ist. Die USA werfen ihm schwere Drogendelikte vor. Nach diesem Einsatz ist die Lage in Venezuela sehr angespannt. Die venezolanische Regierung spricht von einer Aggression gegen das Land. Vizepräsidentin Delcy Rodríguez hat erklärt, dass Maduro weiterhin Präsident ist. Trump droht Kolumbien nach Angriff auf Venezuela Nach dem Angriff auf Venezuela hat US-Präsident Donald Trump auch Kolumbien gedroht. Er hat gesagt, das Land ist schlecht regiert und spielt eine wichtige Rolle im Kokainhandel. Trump hat erklärt, damit wird bald Schluss sein. Konkrete Maßnahmen hat er aber nicht genannt. Außerdem hat Trump gesagt, die USA wollten stabile und erfolgreiche Nachbarländer. Wichtig ist aus seiner Sicht auch, dass Öl frei gehandelt wird, weil das die Preise senkt. Rekordspenden für Mieter in Not und Wohnungslose In Deutschland ist 2025 eine Rekordsumme für Mieter in Not und Wohnungslose gespendet worden. Das zeigt eine Auswertung der Spendenplattform GoFundMe. Für Themen wie Miete, Zwangsräumung und Obdachlosigkeit sind rund 2,3 Millionen Euro zusammengekommen. Insgesamt wurden in Deutschland bis Mitte Dezember 137 Millionen Euro gespendet. Gleichzeitig gibt es immer mehr wohnungslose Menschen und immer mehr Menschen verlieren ihre Wohnung. Zahl der Asylanträge in Deutschland halbiert Im Jahr 2025 haben in Deutschland deutlich weniger Menschen Asyl beantragt. Die Zahl der ersten Asylanträge ist im Vergleich zu 2024 um etwa die Hälfte gesunken. Auch insgesamt wurden weniger Anträge gestellt. Experten nennen mehrere Gründe dafür. Deutschland hat die Grenzkontrollen verstärkt. Außerdem kommen weniger Menschen aus Syrien nach dem Ende der Assad-Herrschaft. Auch strengere Regeln in Ländern wie Italien spielen eine Rolle. Harbin zieht Millionen Besucher mit Eisfestival an Auch in diesem Jahr kommen viele Menschen in die nordchinesische Stadt Harbin. Grund dafür ist das bekannte Harbin Ice Festival. Die Besucher können dort imposante Skulpturen und Bauwerke aus Eis bewundern. Die Ausstellung läuft bis Februar. Der Wintertourismus wird in China immer wichtiger. Die Regierung unterstützt diese Entwicklung gezielt. Neben dem Festival fördert sie auch neue Skigebiete und große Skihallen. Norwegen setzt fast vollständig auf Elektroautos In Norwegen sind im vergangenen Jahr fast nur noch Elektroautos neu zugelassen worden. Autohersteller haben deshalb mehr E-Autos ins Land geliefert, um die hohe Nachfrage zu bedienen. Marktführer ist erneut Tesla mit einem Anteil von 19,1 Prozent geblieben. Auch Volkswagen und Volvo Cars waren erfolgreich. Zudem ist der Anteil chinesischer Autos gestiegen, besonders von BYD. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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vom 31. Dezember 2025

Themen heute:

– Trump unterstützt Israels Vorgehen: US-Präsident Donald Trump stellt sich hinter Israel im Konflikt mit dem Iran und der Hamas und warnt vor weiterer Waffenproduktion. – George Clooney wird Franzose: Der Schauspieler und seine Familie haben die französische Staatsbürgerschaft erhalten und leben einen großen Teil des Jahres in Südfrankreich. – Schaf im Polizeiauto: Bei Konstanz läuft ein entlaufenes Schaf über die Straße – die Polizei fängt es ein und bringt es kurz im Streifenwagen in Sicherheit. – Spinne löst Alarm aus: In Niedersachsen sorgt eine Spinne für einen nächtlichen Polizeieinsatz – am Ende stellt sich alles als harmloser Fehlalarm heraus. – Schwarzarbeit im Haushalt: Millionen Haushalte beschäftigen nicht angemeldete Haushaltshilfen. Dem Staat entgehen Milliarden an Steuern, Kontrollen sind aber schwierig.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 31. Dezember 2025. Trump unterstützt Israels Vorgehen gegen Iran und Hamas US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass er Israels Militärschläge gegen den Iran unterstützen würde, falls das Land weiter Raketen produziert. Auch die Terrororganisation Hamas im Gazastreifen hat er gewarnt. Sie muss – wie im Friedensplan vereinbart – ihre Waffen abgeben. Bei einer Pressekonferenz in Florida sagte Trump, er macht sich keine Sorgen über Israels Handeln, sondern über andere Länder, die nichts tun. Experten sagen, Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu will mit Trumps Unterstützung wieder mehr Rückhalt in den USA bekommen. George Clooney und Familie jetzt französische Staatsbürger Der US-Schauspieler George Clooney, seine Frau Amal und ihre beiden Kinder haben jetzt auch die französische Staatsbürgerschaft. Das steht in einem offiziellen Dokument. Die Familie verbringt viel Zeit in Frankreich. Clooney sagte, er liebt die französische Kultur und die Sprache, auch wenn er noch nicht gut Französisch spricht. Im Jahr 2021 haben Clooney und seine Frau ein Weingut im Süden Frankreichs gekauft. Dort leben sie ruhig, ohne Paparazzi. Clooney sagt, Frankreich ist der Ort, an dem seine Familie am glücklichsten ist. Schaf landet im Polizeiauto bei Konstanz Bei Konstanz hat die Polizei ein entlaufenes Schaf eingefangen. Das Tier ist von seiner Herde weggelaufen und über eine Landstraße gelaufen. Mehrere Autofahrer haben die Polizei gerufen. Zuerst ist das Schaf vor den Polizisten davongerannt. Die Beamten sind ihm zu Fuß gefolgt. Am Ende konnten sie das Tier einfangen. Damit das Schaf nicht noch einmal wegläuft, haben die Polizisten es kurz in ihren Streifenwagen gesetzt. Später hat der Schäfer das Schaf abgeholt und es zurück zu seiner Herde gebracht. Spinne löst Alarm bei Firma aus Im Landkreis Osnabrück hat eine Spinne für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz gesorgt. In der Nacht wurde bei einer Firma in Bissendorf ein Alarm ausgelöst. Die Polizei war sofort vor Ort und hat das Gebäude zusammen mit einem Mitarbeiter der Firma kontrolliert. Ein Einbruch wurde nicht gefunden. Stattdessen haben die Beamten eine Spinne direkt vor einem Bewegungsmelder entdeckt. Sie hatte den Alarm ausgelöst. Es handelte sich also um einen Fehlalarm. Die Spinne durfte danach unbehelligt weiterkrabbeln. Schwarzarbeit bei Haushaltshilfen bleibt ein großes Problem In Deutschland beschäftigen fast vier Millionen Haushalte eine Haushaltshilfe ohne Anmeldung. Das zeigen Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft. Viele Menschen sagen, es ist nur Nachbarschaftshilfe und deshalb nicht meldepflichtig. Laut dem IW stimmt das oft nicht. In vielen Fällen handelt es sich um normale Arbeit, die angemeldet werden müsste. Eine Haushaltshilfe kostet meist 15 bis 25 Euro pro Stunde. Im Jahr 2023 wurden so über 8,6 Milliarden Euro bezahlt, ohne Steuern zu zahlen. Diese Summe ist wahrscheinlich weiter gestiegen. Der Bundestag hat neue Regeln gegen Schwarzarbeit beschlossen. In privaten Haushalten sind Kontrollen aber schwierig, weil Wohnungen gesetzlich geschützt sind. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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vom 30. Dezember 2025

Themen heute:

– Drohnenangriff auf Putin-Residenz? Russland beschuldigt die Ukraine eines Drohnenangriffs auf eine Residenz von Präsident Putin. Die Ukraine weist das zurück. Die Spannungen im Ukraine-Krieg nehmen weiter zu. – Akuter Lkw-Fahrer-Mangel in Deutschland: In Deutschland fehlen rund 120.000 Lkw-Fahrer. Das führt zu Lieferproblemen in Supermärkten. Der Beruf gilt als hart und wenig attraktiv. – USA greifen mutmaßlichen Drogenstützpunkt in Venezuela an: Die USA haben laut Präsident Trump eine Hafenanlage angegriffen, die mit Drogenhandel in Verbindung stehen soll. Venezuela kritisiert die Aktion scharf. – Dänemark ersetzt Microsoft durch Linux: Das Digitalisierungsministerium steigt von Windows und Office auf Linux und LibreOffice um. Ziel ist mehr digitale Unabhängigkeit von US-Konzernen. – Beyoncé wird Milliardärin: Die Sängerin hat laut Forbes ein Vermögen von über einer Milliarde Dollar erreicht – vor allem durch erfolgreiche Tourneen und Musikverkäufe.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 30. Dezember 2025. Drohnenangriff auf Kreml-Chef? Russland wirft der Ukraine vor, eine Residenz von Präsident Wladimir Putin mit Drohnen angegriffen zu haben. Außenminister Sergej Lawrow hat gesagt, dass die russische Luftabwehr alle Drohnen abgeschossen hat. Es hat keine Schäden und keine Verletzten gegeben. Russland hat trotzdem Vergeltungsschläge angekündigt. Die Ukraine weist die Vorwürfe zurück. Präsident Wolodymyr Selenskyj nennt sie eine Lüge und warnt vor neuen russischen Angriffen. US-Präsident Donald Trump hat die Ukraine kritisiert und gesagt, jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt für solche Aktionen. Logistik-Krise: Akuter Mangel an Lkw-Fahrern in Deutschland In Deutschland fehlen immer mehr Lkw-Fahrer. Laut dem Branchenverband BGL fehlen aktuell rund 120.000 Fahrer. Das Problem ist bereits spürbar: In Supermärkten bleiben Regale teilweise leer, weil Waren nicht rechtzeitig geliefert werden. Rund 80 Prozent aller Waren werden in Deutschland mit Lastwagen transportiert. Wenn Fahrer fehlen, gibt es kaum Alternativen über Bahn oder Schiffe. Der Beruf gilt als hart und unattraktiv. Für viele ist die Arbeit sehr schwer: Die Fahrer arbeiten lange, sind oft von der Familie getrennt und haben viel Stress. Außerdem ist der Einstieg schwierig, da spezielle Führerscheine und Schulungen nötig sind. Autonome Lkw können laut Experten helfen, ersetzen Fahrer aber nicht vollständig. USA greifen mutmaßlichen Drogenstützpunkt in Venezuela an Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump einen mutmaßlichen Drogenstützpunkt in Venezuela angegriffen. Ziel war eine Hafenanlage, von der aus Drogen transportiert worden sein sollen. Trump hat von einer großen Explosion gesprochen, aber keine Opferzahlen genannt. US-Medien berichten, dass der Angriff mit Drohnen durchgeführt wurde. Tote oder Verletzte soll es nicht gegeben haben. Seit September greifen die USA immer wieder Boote und Einrichtungen an, die sie mit Drogenhandel in Verbindung bringen. Venezuela kritisiert die Angriffe scharf. Dänemark ersetzt Microsoft durch Linux und LibreOffice Dänemark verabschiedet sich im Digitalisierungsministerium von Microsoft. Bis zum Herbst sollen Windows und Office 365 durch Linux und LibreOffice ersetzt werden. Ziel ist mehr digitale Unabhängigkeit und weniger Abhängigkeit von US-Tech-Konzernen. Die zuständige Ministerin betont, dass der Umstieg schrittweise erfolgt. Falls es Probleme gibt, kann der Umstieg vorübergehend gestoppt werden. Bisher reagieren die Mitarbeitenden positiv. Beyoncé ist jetzt Milliardärin Beyoncé gehört jetzt zum Kreis der Milliardärinnen. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin Forbes. Die Sängerin hat in diesem Jahr rund 148 Millionen US-Dollar verdient. Damit liegt ihr Vermögen bei über einer Milliarde Dollar. Ein großer Teil ihres Erfolgs kommt aus ihrer Musik und aus Tourneen. Ihre „Renaissance World Tour“ brachte 2023 fast 600 Millionen Dollar ein. 2025 folgte eine weitere Welttournee mit rund 400 Millionen Dollar Einnahmen. Auch ihr preisgekröntes Album „Cowboy Carter“ war sehr erfolgreich. Beyoncé ist erst die dritte Musikerin, die diesen Wert erreicht. Zu diesem Kreis gehören auch ihr Ehemann Jay-Z, Taylor Swift, Rihanna und Bruce Springsteen. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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vom 29. Dezember 2025

Themen heute:

– China startet Militärübung rund um Taiwan: China beginnt eine große Übung nahe Taiwan. Taiwan reagiert mit erhöhter Bereitschaft. Die Spannungen steigen weiter – auch wegen neuer US-Waffenlieferungen. – Einbruch in Sparkasse in Gelsenkirchen: Gut vorbereitete Täter brechen während der Weihnachtstage in eine Bank ein und öffnen mehrere Schließfächer. Die Polizei ermittelt weiter. – Städte verdienen Millionen durch Verkehrsverstöße: Deutsche Großstädte nehmen 262 Millionen Euro durch Blitzer und Rotlichtkontrollen ein. Hamburg, Berlin und Köln liegen vorn. – Trump und Selenskyj sprechen über Ukraine-Krieg: Bei einem Treffen in Florida sprechen beide Präsidenten über mögliche Wege zum Frieden. Viele Fragen bleiben offen.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 29. Dezember 2025. China startet neue Militärübung rund um Taiwan China hat rund um Taiwan eine neue große Militärübung gestartet. Sie heißt „Mission Gerechtigkeit 2025“. Die chinesische Regierung sagt, die Übung ist eine Warnung an Gruppen, die Taiwan von China trennen wollen. Taiwan hat darauf reagiert. Das Verteidigungsministerium hat mitgeteilt, dass das Militär in Bereitschaft ist und die Insel schützen will. Auch die taiwanische Regierung kritisiert diese Militärübung. Sie sagt, China gefährdet den Frieden in der Region. Die Spannungen sind zuletzt gestiegen, weil die USA neue Waffenlieferungen an Taiwan angekündigt haben. Einbruch in Sparkasse in Gelsenkirchen Unbekannte Täter sind in Gelsenkirchen in eine Sparkassen-Filiale eingebrochen. Sie haben mit einem großen Bohrer ein Loch in den Tresorraum gebohrt und haben mehrere Schließfächer geöffnet. Danach sind sie mit der Beute geflüchtet. Der Einbruch ist aufgefallen, weil am frühen Montagmorgen ein Brandmeldealarm ausgelöst hat. Die Polizei vermutet, dass Bohrstaub den Alarm aktiviert hat. Die Täter haben Wasser genutzt, um Staub und Hitze zu verringern. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter sehr gut vorbereitet waren. Sie haben die Weihnachtstage genutzt, weil die Bank geschlossen war. Der Zugang ist über ein nahegelegenes Parkhaus erfolgt. Wie hoch der Schaden ist, wird noch ermittelt. Städte verdienen 262 Millionen Euro durch Raser und Rotsünder Zu schnelles Fahren und Rotlichtverstöße bringen deutschen Städten hohe Einnahmen. Im Jahr 2024 haben die 30 größten Städte zusammen rund 262 Millionen Euro durch Blitzer und Kontrollen eingenommen. Spitzenreiter ist Hamburg mit 47 Millionen Euro, gefolgt von Berlin mit 33 Millionen Euro und Köln mit 24,9 Millionen Euro. Auch 2025 steigen die Einnahmen weiter. Allein im ersten Halbjahr wurden deutlich mehr Bußgelder verhängt als im Jahr zuvor. Trump und Selenskyj sprechen über Ukraine-Krieg US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj haben bei einem Treffen in Florida über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs gesprochen. Wichtige Fragen sind offen geblieben, zum Beispiel Sicherheitsgarantien für die Ukraine und die Zukunft der von Russland besetzten Gebiete. Beide kündigten weitere Gespräche mit europäischen Partnern an. Selenskyj hat betont, dass die Ukraine zu Frieden bereit ist. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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vom 24. Dezember 2025

Themen heute:

– Wiedersehen nach 42 Jahren: In den USA findet ein Vater seine Tochter wieder, die als Kind verschwunden war – ein Vermisstenfall mit gutem Ende. – Baby im Krankenhaus vertauscht: Eine Frau erfährt nach 23 Jahren, dass sie in der falschen Familie aufgewachsen ist – ein Gericht spricht ihr fast eine Million Euro zu. – Greta Thunberg in London festgenommen: Die Klimaaktivistin nimmt an einer verbotenen propalästinensischen Aktion teil und wird von der Polizei festgenommen. – Arbeiten an Weihnachten: In Deutschland arbeitet etwa jede zehnte Person an den Feiertagen – besonders in Pflege, Sicherheit, Verkehr und Rettungsdiensten.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 24. Dezember 2025. Vater findet Tochter nach 42 Jahren In den USA hat ein Vermisstenfall nach mehr als 42 Jahren ein gutes Ende: Joseph Newton hat seine Tochter Michelle wiedergetroffen. Anfang der 80er-Jahre hat Debra Newton ihre Tochter mitgenommen und sich von ihrem Mann verabschiedet. Sie ist angeblich zu einer neuen Arbeitsstelle nach Georgia gefahren. Es war das letzte Mal, dass Joseph Newton seine kleine Michelle gesehen hat. Als Joseph Newton wenige Tage später an der Adresse aufgetaucht ist, sind Frau und Kind verschwunden. Die Polizei hat lange ohne Erfolg gesucht, auch das FBI war beteiligt. Irgendwann hat selbst der Vater aufgegeben und sich nicht mehr bei den Ermittlern gemeldet. Im Jahr 2000 wurde die Akte geschlossen. Baby im Krankenhaus vertauscht Eine Spanierin ist bei ihrer Geburt im Krankenhaus mit einem anderen Baby vertauscht worden. Sie ist deshalb in der falschen Familie aufgewachsen. Erst 23 Jahre später ist der Fehler bekannt geworden. Das Oberlandesgericht La Rioja hat entschieden, dass die Frau 975.000 Euro Schadenersatz bekommt. Greta Thunberg in London festgenommen Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg ist in London festgenommen worden. Sie hat an einer propalästinensischen Demonstration teilgenommen. Nach Angaben der Gruppe „Defend Our Juries“ hat sie mit einem Plakat die Organisation „Palestine Action" unterstützt. Diese Organisation gilt in Großbritannien als verboten. Die Polizei hat erklärt, dass die Frau damit gegen das britische Terrorismusgesetz verstoßen hat. Viele Menschen arbeiten an Weihnachten Während viele Menschen Weihnachten zu Hause feiern, arbeiten Millionen andere an den Feiertagen. In Deutschland ist etwa jede zehnte Person im Einsatz. Am Heiligabend arbeiten vormittags noch viele Beschäftigte, denn der 24. Dezember ist kein offizieller Feiertag. Ab dem Nachmittag haben viele frei. Für einige lohnt sich die Arbeit finanziell, denn je nach Branche gibt es Zuschläge. Besonders Polizei, Feuerwehr, Pflegekräfte und Menschen im Verkehr arbeiten weiter. Sie gehören zur kritischen Infrastruktur und sorgen dafür, dass die Gesellschaft auch an Feiertagen funktioniert. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören. Zum Abschluss wünschen wir euch schöne und ruhige Weihnachten. Genießt die Zeit mit euren Familien und Freunden. Ein besonderer Dank gilt allen, die auch an den Feiertagen arbeiten und für andere da sind. Passt gut auf euch auf – wir hören uns bald wieder.

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vom 23. Dezember 2025

Themen heute:

– Neue Kriegsschiffe für die USA: Donald Trump kündigt eine neue „Trump-Klasse“ für die US-Marine an – es sollen die größten Kriegsschiffe der US-Geschichte werden. – Arzttermine digital organisieren: Krankenkassen fordern ein zentrales Online-Portal, damit Patienten schneller Termine finden und Notaufnahmen entlastet werden. – Trump will Grönland kaufen: Der US-Präsident erneuert seinen Anspruch auf Grönland – Dänemark und Grönland reagieren empört und lehnen die Idee klar ab.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 23. Dezember 2025. Trump kündigt neue Kriegsschiff-Klasse für US-Marine an US-Präsident Donald Trump hat den Bau einer neuen Klasse von Kriegsschiffen für die US-Marine angekündigt. Die Schiffe sollen den Namen „Trump-Klasse“ tragen. Zuerst sollen zwei dieser Kriegsschiffe gebaut werden, erklärte Trump. Später kann die Zahl auf zehn oder sogar bis zu 25 steigen. Die ersten beiden Schiffe sollen etwa zweieinhalb Jahre Bauzeit haben. Die neuen Kriegsschiffe sollen sehr groß sein und mit modernen Waffen ausgerüstet werden. Laut Trump wären es die größten Kriegsschiffe in der Geschichte der USA. Krankenkassen fordern zentrales Online-Portal für Arzttermine Die gesetzlichen Krankenkassen wollen Arzttermine in Deutschland neu organisieren. Künftig sollen freie Termine in einem gemeinsamen Online-Portal angezeigt werden. Versicherte könnten dann zum Beispiel über die App ihrer Krankenkasse direkt einen Termin buchen. Außerdem soll es eine digitale Ersteinschätzung geben. Patienten geben ihre Beschwerden online ein und erhalten eine Empfehlung. Das kann ein Termin beim Hausarzt sein, ein Besuch im Krankenhaus oder auch nur Ruhe zu Hause. Die Krankenkassen hoffen, dass so Termine schneller und fairer vergeben werden. Auch Notaufnahmen sollen dadurch entlastet werden. Trump will Grönland für die USA – Kritik aus Dänemark und Grönland US-Präsident Donald Trump hat erneut erklärt, dass Grönland Teil der USA werden soll. Er hat das mit der nationalen Sicherheit begründet und auf russische und chinesische Aktivitäten in der Arktis hingewiesen. Dänemark und Grönland haben empört reagiert und haben die Pläne klar abgelehnt. Grönland gehört politisch zu Dänemark, hat aber eine eigene Regierung und weitgehende Selbstverwaltung. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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vom 22. Dezember 2025

Themen heute:

– Autobombenanschlag in Moskau: Ein russischer General stirbt bei einer Explosion. Ermittler prüfen auch eine mögliche Beteiligung ukrainischer Geheimdienste. – Elon Musk bleibt Nummer eins: Nach einer Gerichtsentscheidung steigt sein Vermögen auf 749 Milliarden Dollar – mehr als die Wirtschaftsleistung von Belgien. – Foto aus Epstein-Akten wieder online: Ein Bild mit Donald Trump taucht erneut auf der Seite des US-Justizministeriums auf und sorgt für politische Kritik. – Betrug bei Sprachprüfung in Passau: Ein Mann legt eine Prüfung mit gefälschtem Pass für eine andere Person ab. Die Polizei verschärft die Kontrollen.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 22. Dezember 2025. Russischer General stirbt bei Autobombenanschlag in Moskau In Moskau ist ein russischer General bei einer Explosion ums Leben gekommen. Nach Angaben der Ermittler wurde eine Bombe unter seinem Auto angebracht. Die Explosion ist in einem Wohngebiet im Süden der Stadt passiert. Die Ermittler prüfen mehrere mögliche Hintergründe. Auch ein Anschlag durch ukrainische Geheimdienste wird untersucht. In den letzten Jahren sind in Moskau bereits mehrere russische Generäle bei ähnlichen Angriffen getötet worden. Elon Musk bleibt der reichste Mensch der Welt Elon Musk ist weiterhin der reichste Mensch der Welt. Sein Vermögen ist nach einer Gerichtsentscheidung in den USA erneut gestiegen. Laut dem Magazin „Forbes“ hat Musk jetzt ein Vermögen von 749 Milliarden US-Dollar. Damit ist sein Vermögen sogar größer als die gesamte Wirtschaftsleistung von Belgien in diesem Jahr. Das Bruttoinlandsprodukt Belgiens liegt 2025 bei etwa 717 Milliarden Dollar. Auf Platz zwei der Forbes-Liste steht Google-Mitgründer Larry Page. Er verfügt über rund 253 Milliarden Dollar – deutlich weniger als Elon Musk. Foto aus Epstein-Akten wieder sichtbar Nach der Veröffentlichung von Akten über Jeffrey Epstein ist ein Foto wieder online gestellt worden. Auf dem Foto ist auch Donald Trump zu sehen. Das Bild war zuvor kurzzeitig von der Internetseite des US-Justizministeriums verschwunden. Politiker der Demokraten haben Fragen gestellt und Kritik geäußert. Das Justizministerium sagt, dass keine Informationen absichtlich gelöscht wurden. Betrug bei Sprachprüfung in Passau Ein 27-jähriger Deutscher hat in Passau an einer Sprachprüfung teilgenommen – aber nicht für sich selbst. Er ist für einen 38-jährigen Afghanen angetreten und hat dabei einen gefälschten Pass benutzt. Polizisten haben den Betrug während der Prüfung erkannt. Nach Angaben der Grenzpolizei in Passau ist so ein Betrug schon öfter passiert. Der Mann soll bereits mehrfach unter falschem Namen Prüfungen abgelegt haben. Deshalb kontrolliert die Polizei seit August 2025 regelmäßig die Identität bei Sprachprüfungen. So sollen falsche Sprachzertifikate verhindert werden. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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 Nachrichten für Deutschlernende 

 in Einfacher Sprache

vom 20. Dezember 2025

Themen heute:

– USA greifen IS in Syrien an: Nach einem tödlichen Angriff auf US-Soldaten bombardieren die USA über 70 IS-Ziele. Laut Regierung ist es eine Vergeltungsaktion, kein neuer Krieg. – Trinkgeld per Kartenleser unbeliebt: Viele Gäste mögen feste Trinkgeld-Vorschläge beim Bezahlen nicht. Manche geben dadurch sogar weniger Trinkgeld. – Australien will Waffen einsammeln: Nach einem Anschlag in Sydney plant die Regierung strengere Waffengesetze und einen staatlichen Rückkauf von Waffen. – TikTok-Streit in den USA beendet: Der chinesische Konzern ByteDance verkauft große Teile von TikTok USA an Investoren. Sicherheitsbedenken waren der Grund. – Auslandsstudium bleibt beliebt: Viele deutsche Studierende gehen für ein Studium ins Ausland – vor allem in EU-Länder. Medizin ist besonders gefragt, etwa in Osteuropa oder der Türkei.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 20. Dezember 2025. USA greifen IS-Ziele in Syrien an Rund eine Woche nach einem tödlichen Angriff auf US-Soldaten in Syrien haben die USA mehr als 70 Ziele der Terrormiliz IS angegriffen. Das US-Militär hat Kampfflugzeuge, Hubschrauber und Artillerie genutzt. Angegriffen wurden Waffenlager, technische Anlagen und Stellungen von IS-Kämpfern. Verteidigungsminister Pete Hegseth hat erklärt, dass es kein neuer Krieg ist, sondern eine Vergeltungsaktion. Zuvor sind in Palmyra zwei US-Soldaten und ein Dolmetscher getötet worden. Die USA haben den IS dafür verantwortlich gemacht. Trinkgeld-Vorschläge auf dem Kartenleser kommen schlecht an Viele Restaurants zeigen beim Bezahlen mit Karte Trinkgeld-Vorschläge auf dem Display. Doch das gefällt vielen Gästen nicht. Das zeigt eine Umfrage von YouGov. Mehr als die Hälfte der Befragten findet diese Vorschläge schlecht. Nur etwa ein Drittel findet sie gut. Jeder Fünfte gibt deshalb sogar weniger Trinkgeld. Nur wenige Gäste geben seitdem mehr Trinkgeld. Insgesamt hat sich das Trinkgeldverhalten kaum verändert. Die meisten Gäste geben heute genauso viel Trinkgeld wie früher, meist zwischen 6 und 10 Prozent der Rechnung. Australien plant strengere Waffengesetze Nach dem tödlichen Anschlag in Sydney hat Premierminister Anthony Albanese einen Rückkauf von Waffen angekündigt. Der Staat will Besitzer für die Abgabe verbotener und illegaler Waffen bezahlen. Außerdem sollen die Gesetze verschärft werden. Bei dem Angriff am Bondi Beach wurden 15 Menschen getötet. TikTok in den USA verkauft Der Streit um TikTok in den USA ist beendet. Der chinesische Mutterkonzern ByteDance verkauft den größten Teil des US-Geschäfts an Investoren. TikTok hat dort rund 170 Millionen Nutzer. Die USA hatten Sorgen wegen möglicher Datennutzung durch China. Ein Gesetz hat den Verkauf verlangt. Donald Trump hat die Frist mehrmals verlängert. Jetzt gibt es eine Einigung. Beliebte Länder für ein Auslandsstudium deutscher Studierender Rund 137.000 Studierende aus Deutschland haben 2023 an Hochschulen im Ausland studiert. Etwa 70 Prozent haben sich für ein Land in der Europäischen Union entschieden. Besonders beliebt waren Länder wie Österreich, die Niederlande und die Schweiz. Viele Studierende sind für ein Medizinstudium ins Ausland gegangen, weil es in Deutschland nur wenige Studienplätze gibt. Deshalb haben viele in Osteuropa studiert. In Bulgarien waren mehr als 80 Prozent der deutschen Studierenden im Fach Humanmedizin eingeschrieben. Auch die Türkei hat viele Studierende aus Deutschland angezogen. Sie gehört zu den zehn beliebtesten Zielländern. Gründe sind das breite Studienangebot, vergleichsweise niedrige Kosten und internationale Studiengänge, besonders in Großstädten wie Istanbul oder Ankara. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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 in Einfacher Sprache

vom 19. Dezember 2025

Themen heute:

– Wohnungssuche und Diskriminierung: Eine Frau bekommt mit deutschem Namen Besichtigungstermine – mit ihrem eigenen nicht. Der Bundesgerichtshof prüft nun erstmals, ob diese Test-Methode als Beweis gilt. – Bus wartet auf Döner: In Trier hält ein Bus kurz an, weil die Fahrerin sich einen Döner holt. Die Stadtwerke entschuldigen sich für die Verspätung. – EU-Hilfen für die Ukraine: Die EU sagt der Ukraine 90 Milliarden Euro für 2026 und 2027 zu – als zinslosen Kredit zur Sicherung von Staat und Militär.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 19. Dezember 2025. Diskriminierung bei Wohnungssuche: Fall vor Bundesgerichtshof Eine wohnungssuchende Frau hat berichtet, dass sie wegen ihres pakistanischen Namens keine Termine für Wohnungsbesichtigungen bekommen hat. Nach einer Beratung hat sie eine besondere Methode genutzt: Sie hat sich mehrmals um dieselbe Wohnung beworben, aber mit verschiedenen Namen. Mit deutschen Nachnamen wie „Schneider“ oder „Schmidt“ hat sie Besichtigungstermine bekommen. Mit ihrem eigenen Namen hat sie keine Antwort bekommen. Sie hat deshalb eine Entschädigung gefordert. Nun hat sich der Bundesgerichtshof in Karlsruhe mit dem Fall beschäftigt. Dabei prüft er zum ersten Mal, ob diese Methode vor Gericht als Beweis gelten darf. Ein Gericht hat die Klage zuerst abgelehnt. Ein höheres Gericht hat der Frau später 3.000 Euro zugesprochen. Bus steht kurz still: Fahrerin holt Döner in Trier In Trier ist eine Busfahrerin an einer Haltestelle ausgestiegen, um sich einen Döner zu holen. Der Bus ist dabei kurz stehen geblieben. Fahrgäste mussten einige Minuten warten. Nach Angaben des SWR hat sich in der Umgebung auch ein kleiner Stau gebildet. Die Stadtwerke haben den Vorfall bestätigt und sich entschuldigt. Eine Sprecherin hat erklärt, dass die Fahrerin ihr Essen vorher bestellt hatte. Der Bus hat etwas mehr als zwei Minuten gehalten und ist mit einer kurzen Verspätung weitergefahren. EU sagt der Ukraine weitere 90 Milliarden Euro zu Beim EU-Gipfel in Brüssel haben sich die Staats- und Regierungschefs nach langen Verhandlungen auf neue Hilfen für die Ukraine geeinigt. Die EU stellt dem Land für die Jahre 2026 und 2027 insgesamt 90 Milliarden Euro zur Verfügung. Das haben EU-Ratspräsident António Costa und Bundeskanzler Friedrich Merz mitgeteilt. Nach Angaben von Merz reicht das Geld aus, um den militärischen Bedarf und den ukrainischen Staatshaushalt für zwei Jahre zu sichern. Es handelt sich um einen zinslosen Kredit. Die Rückzahlung soll erst erfolgen, wenn Russland Entschädigungen zahlt. Auch eingefrorene russische Gelder waren Thema bei den Gesprächen. Wegen rechtlicher Probleme nutzt die EU sie vorerst nicht. Die Option bleibt aber offen, falls Russland keine Entschädigungen zahlt. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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vom 18. Dezember 2025

Themen heute:

– Senior stoppt Telefonbetrug: Ein 85-Jähriger aus Ingolstadt durchschaut einen falschen „Polizisten“ – bei der Geldübergabe wird ein Verdächtiger festgenommen. – Frühstartrente für Kinder geplant: Der Staat will ab jungen Jahren monatlich 10 Euro für die spätere Rente einzahlen. – Reform des Bürgergelds beschlossen: Das Bürgergeld soll strenger werden und künftig „Grundsicherungsgeld“ heißen. – Volkswagen setzt auf eigene Batterien: Der Konzern will Batterien teilweise selbst herstellen, um unabhängiger von Asien zu werden. – Erasmus kehrt nach Großbritannien zurück: Ab 2027 können Studierende wieder mit dem Erasmus-Programm zwischen EU und UK wechseln. – Oscars ab 2029 auf YouTube: Die berühmte Filmpreis-Verleihung wird künftig weltweit auf YouTube gestreamt.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 18. Dezember 2025. Senior verhindert Telefonbetrug in Ingolstadt Ein 85-jähriger Mann aus Ingolstadt hat einen Telefonbetrug verhindert. Eine unbekannte Person hat ihn angerufen und sich als Polizist ausgegeben. Sie hat behauptet, seine Enkelin hat einen tödlichen Unfall verursacht und er muss sofort Geld zahlen. Der Mann hat den Betrug erkannt und hat nur so getan, als würde er zustimmen. Seine Tochter hat die echte Polizei gerufen. Bei der Geldübergabe wurde ein 20-jähriger Verdächtiger festgenommen. Es war bereits der zweite Betrugsversuch bei der Familie. Bundeskabinett plant Frühstartrente für Kinder Die Bundesregierung hat neue Pläne für die Altersvorsorge beschlossen. Kinder und Jugendliche sollen schon früh für ihre spätere Rente sparen. Der Staat will dafür ein eigenes Vorsorgekonto einführen. Auf dieses Konto sollen jeden Monat zehn Euro vom Staat eingezahlt werden. Das Geld wird in Fonds angelegt. Nach zwölf Jahren soll das Sparen automatisch in eine private Altersvorsorge übergehen. Ziel ist, früh mit dem Sparen zu beginnen. Regierung beschließt Reform des Bürgergelds Die Bundesregierung hat eine Reform des Bürgergelds beschlossen. Das Geld soll künftig Grundsicherungsgeld heißen. Ziel ist, dass mehr Menschen wieder arbeiten. Die Regeln werden strenger. Wer eine zumutbare Arbeit ablehnt, kann bis zu zwei Monate kein Geld bekommen. Bei anderen Pflichtverletzungen kann das Geld drei Monate lang um 30 Prozent gekürzt werden. Wer Termine beim Jobcenter mehrmals verpasst, kann gar kein Geld und keine Mietzahlung mehr erhalten. Das Gesetz soll ab Juli 2026 gelten. Der Bundestag muss noch zustimmen. Volkswagen will Batterien teilweise selbst herstellen Volkswagen möchte Batterien künftig auch selbst herstellen. So will der Konzern weniger abhängig von Zulieferern aus Asien sein. Volkswagen will aber nicht alle Batterien selbst herstellen. Ein Teil wird weiterhin eingekauft. Dieses Modell nennt das Unternehmen „make and buy“. Das bedeutet: Volkswagen stellt einen Teil selbst her und kauft den Rest zu. Erasmus-Austausch mit Großbritannien startet neu Ab 2027 können Studierende aus der EU wieder mit dem Erasmus-Programm in Großbritannien studieren. Auch Studierende aus Großbritannien können wieder in EU-Länder gehen. Nach dem Brexit war das Programm 2020 beendet worden. Nun haben sich beide Seiten über die Finanzierung geeinigt. YouTube überträgt die Oscars ab 2029 YouTube erhält ab 2029 die weltweiten Streaming-Rechte für die Oscar-Verleihung. Das hat die Filmakademie in Los Angeles bekannt gegeben. Damit endet die lange Zusammenarbeit mit dem US-Sender ABC. Der Vertrag gilt zunächst bis 2033. Neben den Oscars sollen auch andere Preisverleihungen auf YouTube zu sehen sein. Die Akademie möchte so mehr Menschen erreichen. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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vom 17. Dezember 2025

Themen heute:

– Mehr Ladesäulen für E-Autos: Deutschland will bis 2030 eine Million öffentliche Ladepunkte bauen – Schnellladen bleibt vor allem für lange Strecken wichtig. – George Clooney verzichtet auf Liebesszenen: Der Hollywood-Star will keine romantischen Filmszenen mehr drehen – aus persönlichen Gründen. – EU lockert Verbrenner-Verbot ab: Neue Autos dürfen ab 2035 noch zugelassen werden, wenn sie 90 % weniger CO₂ ausstoßen als 2021. – Sexuelle Belästigung in Fürth: Ein Mann belästigt eine joggende Polizistin – Richter ordnet Untersuchungshaft an. – Patrice Aminati trennt sich nach Krebserkrankung: Die Moderatorin spricht offen über die Trennung und ihr verändertes Leben nach der Krankheit.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 17. Dezember 2025. Deutschland will mehr Ladesäulen für Elektroautos Die Bundesregierung plant, bis 2030 eine Million öffentliche Ladepunkte für Elektroautos in Deutschland zu bauen. Damit soll die Elektromobilität gefördert werden. Zurzeit gibt es rund 183.000 öffentliche Ladesäulen. Die meisten sind normale Ladepunkte mit niedriger Leistung. Etwa 45.000 sind Schnellladesäulen. Im Durchschnitt nutzen zehn Elektroautos eine Ladesäule. Dieses Verhältnis ist seit 2022 fast gleich geblieben, weil der Ausbau der Ladepunkte ähnlich schnell wächst wie die Zahl der Elektroautos. Schnellladesäulen sind vor allem für lange Fahrten wichtig. Dafür braucht man aber auch moderne Technik im Auto. Diese ist bisher vor allem in teureren Modellen zu finden. George Clooney dreht keine Liebesszenen mehr Hollywood-Star George Clooney will keine Liebesszenen mehr mit anderen Frauen drehen. Das hat er in einem Interview gesagt. Er hat erklärt, dass er diese Entscheidung nach einem Gespräch mit seiner Ehefrau Amal getroffen hat. Es geht dabei nicht um Eifersucht. Clooney sagt, er passt heute einfach nicht mehr zu klassischen Liebhaberrollen. EU lockert geplantes Verbrenner-Verbot ab 2035 Das geplante Verbot für neue Verbrenner-Autos ab 2035 wird in der EU geändert. Die EU-Kommission hat neue Regeln vorgeschlagen. Statt null CO₂ sollen Autos ab 2035 nur noch 90 Prozent weniger CO₂ ausstoßen als im Jahr 2021. So könnten auch nach 2035 noch neue Benzin-, Hybridautos oder Fahrzeuge mit Benzingenerator an Bord zugelassen werden. Die Vorschläge werden jetzt im Europaparlament und bei den EU-Staaten beraten. Mann belästigt Polizistin beim Joggen In Fürth hat ein 30-jähriger Mann am Montagnachmittag eine Joggerin sexuell belästigt. Die Frau ist Polizistin und hatte zum Zeitpunkt des Vorfalls dienstfrei. Der Mann hat der joggenden Polizistin mit seinem Fahrrad den Weg versperrt und sie plötzlich angefasst. Die Polizistin hat ihn festgehalten und die Polizei gerufen. Der Mann versuchte nicht zu fliehen. Ein Richter hat am Dienstag Untersuchungshaft für den Mann angeordnet. Gegen den 30-Jährigen wird nun wegen sexueller Belästigung ermittelt. Patrice Aminati spricht offen über Trennung nach schwerer Krankheit Patrice Aminati hat sich von TV-Moderator Daniel Aminati getrennt. Das gab die 30-Jährige auf Instagram bekannt. Die beiden waren sieben Jahre ein Paar und dreieinhalb Jahre verheiratet. Patrice Aminati ist an Hautkrebs erkrankt. Sie sagte, dass die Krankheit ihr Leben stark verändert habe. Deshalb kann sie für Daniel nicht mehr die Partnerin sein, die sie früher war. Seit September lebt sie mit der gemeinsamen Tochter bei ihren Eltern. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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vom 16. Dezember 2025

Themen heute:

– Acht Energy-Drinks pro Tag: Ein Mann aus Großbritannien bekommt einen Schlaganfall – Ärzte warnen vor zu viel Koffein und hohem Blutdruck. – Trump verklagt die BBC: Der US-Präsident fordert zehn Milliarden Dollar wegen einer Dokumentation zum Kapitol-Sturm. – Milka-Schokolade stark reduziert: Kurz vor Weihnachten gibt es Milka bei Discountern deutlich billiger – andere Marken machen nicht mit. – Assad will wieder als Augenarzt arbeiten: Der frühere syrische Präsident lebt in Moskau und plant offenbar die Rückkehr in seinen alten Beruf. – Falsche Strafzettel in Tübingen: Betrüger legen gefälschte Knöllchen auf Autos und fordern Geld auf ausländische Konten.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 16. Dezember 2025. Acht Energy-Drinks pro Tag – dann ist es zum Schlaganfall gekommen Ein 54-jähriger Mann aus Großbritannien hat jahrelang jeden Tag etwa acht Dosen Energy-Drinks getrunken. Eines Tages hat er plötzlich Lähmungserscheinungen, Taubheit und Probleme mit dem Gleichgewicht bekommen. Im Krankenhaus haben Ärzte einen Schlaganfall festgestellt. Der Mann hat eigentlich gesund gelebt. Er hat Sport getrieben, hat nicht geraucht und keinen Alkohol getrunken. Trotzdem hatte er sehr hohen Blutdruck. Erst später wurde klar, dass der extreme Konsum von Energy-Drinks eine mögliche Ursache war. Ärzte haben vermutet, dass viel Koffein und andere Inhaltsstoffe den Blutdruck stark erhöht haben. Sie warnen: Zu viele Energy-Drinks können Herz und Gehirn gefährden. Trump verklagt BBC auf zehn Milliarden Dollar US-Präsident Donald Trump hat den britischen Sender BBC verklagt. Er fordert zehn Milliarden Dollar Schadenersatz. Die Klage wurde bei einem Gericht im US-Bundesstaat Florida eingereicht. Trump kritisiert eine BBC-Dokumentation über den Sturm auf das Kapitol. Er sagt, seine Aussagen wurden falsch zusammengeschnitten. Dadurch hat der Sender ein falsches Bild von ihm gezeigt und wollte die US-Wahl beeinflussen. Milka-Schokolade kurz vor Weihnachten stark reduziert Kurz vor Weihnachten ist Milka-Schokolade bei vielen Discountern sehr günstig. Bei Aldi kostet eine Milka-Tafel im Angebot nur 77 Cent. Das ist deutlich weniger als der normale Preis. Auch bei Lidl und Rewe war Milka zuletzt billiger. Warum die Preise so stark sinken, ist nicht ganz klar. Zwar ist Rohkakao etwas günstiger geworden, er ist aber immer noch teuer. Nicht alle Hersteller machen bei den Rabatten mit. Lindt & Sprüngli verkauft seine Schokolade nicht bei Aldi und Lidl, weil die Preise dort zu niedrig sind. Assad plant offenbar Rückkehr als Augenarzt Der frühere syrische Präsident Baschar al-Assad lebt nach seiner Flucht nun in Moskau. Laut der Zeitung The Guardian bereitet er sich darauf vor, wieder als Augenarzt zu arbeiten. Assad lernt Russisch und frischt sein medizinisches Wissen auf. Assad war ursprünglich Augenarzt. Er hat in diesem Beruf gearbeitet, bevor er Präsident von Syrien wurde und bevor im Jahr 2011 der Krieg in Syrien begonnen hat. Heute lebt seine Familie sehr gut in Moskau. Politisch spielt Assad dort aber keine Rolle mehr. Die russischen Behörden erlauben ihm keinen Kontakt zu früheren Unterstützern aus Syrien. Falsche Strafzettel in Tübingen im Umlauf In Tübingen wurden am Wochenende falsche Strafzettel verteilt. Unbekannte Täter haben sie auf Autos auf einem großen Parkplatz gelegt. Eine Autofahrerin wurde misstrauisch. Auf dem Zettel sollte sie 40 Euro auf ein ausländisches Konto überweisen. Außerdem hat der Name einer zuständigen Behörde gefehlt. Die Frau hat die Polizei informiert. Die Beamten haben anschließend weitere falsche Strafzettel in der Innenstadt gefunden. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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vom 15. Dezember 2025

Themen heute:

– Tödlicher Angriff auf Chanukka-Feier in Sydney: Zwei bewaffnete Männer greifen eine jüdische Feier an – mindestens 16 Tote, Behörden sprechen von antisemitischem Terror. – Selenskyj in Berlin: Ukrainischer Präsident will mit US-Sondergesandten über neue Friedensideen sprechen – Treffen auch mit Kanzler Merz geplant. – Paris eröffnet längste Stadtseilbahn Europas: Neue Seilbahn soll Verkehrsstaus reduzieren und die Luftqualität verbessern. – EU verschärft Regeln für günstige Online-Bestellungen: Ab 2026 Gebühr auf kleine Pakete aus dem Ausland – Schutz für Verbraucher und europäische Händler.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 15. Dezember 2025. Tödlicher Angriff auf Chanukka-Feier in Sydney Bei einer jüdischen Chanukka-Feier am bekannten Bondi Beach in Sydney sind mindestens 16 Menschen getötet worden. Rund 2000 Menschen haben sich dort am Sonntag versammelt, darunter viele Familien und Kinder. Am frühen Abend haben zwei bewaffnete Männer die Feier angegriffen. Sie haben auf die Menschen in einem Park nahe dem Strand geschossen. Panik ist ausgebrochen, viele Menschen sind geflohen oder zu Boden gestürzt. Mindestens 40 Personen wurden verletzt. Die Täter waren ein 50-jähriger Vater und sein 24-jähriger Sohn. Der Vater wurde von der Polizei erschossen, der Sohn schwer verletzt festgenommen. Die Behörden sprechen von einem antisemitischen Terrorangriff. Australien ist tief erschüttert. Die Regierung prüft nun strengere Waffengesetze. Selenskyj will über neue Friedensideen sprechen Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu Gesprächen nach Berlin gekommen. Auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff ist vor Ort. Zur US-Delegation gehört außerdem Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump. Selenskyj möchte mit Witkoff über neue Vorschläge für einen Friedensplan sprechen. Die Gespräche sollen zunächst ohne Öffentlichkeit stattfinden. Am Montag trifft Selenskyj außerdem Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin. Paris eröffnet längste Stadtseilbahn Europas Paris testet eine neue Lösung gegen Verkehrsstaus. In der Stadt ist jetzt die längste Stadtseilbahn Europas in Betrieb. Sie fährt im Südosten von Paris und soll den Verkehr dort entlasten. Die Seilbahn kann täglich rund 11.000 Menschen transportieren. Die Stadt hofft, dass so der Verkehr flüssiger wird und die Luft sauberer bleibt. EU ändert Regeln für günstige Online-Bestellungen Die EU plant neue Regeln für günstige Waren aus dem Ausland. Ab Juli 2026 soll für jedes Paket bis 150 Euro eine Gebühr von drei Euro gezahlt werden. Bis jetzt mussten Händler oder Käufer für solche Pakete beim Import in die EU keine Zollgebühren zahlen. Die EU will damit schlechte Qualität stoppen und Geschäfte in Europa schützen. Außerdem sollen falsche Angaben beim Warenwert verhindert werden. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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vom 12. Dezember 2025

Themen heute:

– Jugendliche nutzen Social Media immer seltener: YouTube und Instagram bleiben vorne, aber deutlich weniger beliebt als früher – viele sehen soziale Medien kritisch. – Digitaler Ausweis startet 2027: Personalausweis, Führerschein & Co. können dann sicher auf dem Smartphone gespeichert werden. – KI-System rettet Leben in Stockholm: Kameras und künstliche Intelligenz verhindern Unfälle in der U-Bahn – bereits 39 Menschen gerettet. – Bulgarische Regierung tritt zurück: Nach massiven Protesten wegen Korruption hat Ministerpräsident Scheljaskow aufgegeben.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 12. Dezember 2025. Jugendliche nutzen Social Media immer seltener Immer mehr Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren nutzen große Social-Media-Plattformen seltener. Das zeigt die Jugend-Digitalstudie 2025 der Postbank. Am häufigsten werden noch YouTube und Instagram genutzt, jeweils von 68 Prozent der Befragten. Vor drei Jahren waren es deutlich mehr. Besonders stark ist die Nutzung von WhatsApp zurückgegangen. Viele Jugendliche sehen soziale Medien heute kritischer. Drei Viertel von ihnen sagen, dass einige Freunde in ihrem Umfeld süchtig nach sozialen Medien sind. Digitaler Ausweis kommt ab 2027 Der Personalausweis soll bald auf dem Handy sein. Ab dem 2. Januar 2027 können Menschen in Deutschland wichtige Dokumente digital speichern. Dazu gehören der Personalausweis, der Führerschein, der Fahrzeugschein und Versicherungskarten. Die Originale können dann zu Hause bleiben. Später sollen weitere Dokumente dazukommen, zum Beispiel die Gesundheitskarte oder der Impfpass. Die Nutzung ist freiwillig. Die Regierung sagt, dass die App sicher ist. Hintergrund ist eine EU-Regel, die einen digitalen Ausweis bis 2027 vorschreibt. KI-System rettet Leben in Stockholmer U-Bahn In der Stockholmer U-Bahn hilft seit zwei Jahren ein KI-System, Menschen zu schützen. Es ist mit Kameras verbunden und beobachtet 15 Stationen rund um die Uhr. Die Technik erkennt auffälliges Verhalten am Bahnsteig und schlägt sofort Alarm. Mitarbeitende können dann eingreifen und helfen. Laut Betreibern hat das System bereits 39 Menschen das Leben gerettet. Bulgarische Regierung tritt nach Protesten zurück Nach großen Protesten gegen Korruption ist die bulgarische Regierung zurückgetreten. Ministerpräsident Rossen Scheljaskow hat den Rücktritt nach einem Treffen der Koalitionsparteien erklärt. Zehntausende Menschen haben im ganzen Land demonstriert. Sie haben vor allem den Haushaltsplan für 2026 kritisiert. Sie meinten, dass darin Geld falsch verteilt ist und Korruption nicht offen angesprochen wird. Obwohl die Regierung den Plan zurückgezogen hat, sind die Proteste weitergegangen. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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vom 11. Dezember 2025

Themen heute:

– Salzgitter plant Arbeitspflicht für Asylbewerber: 80-Cent-Jobs wie Schneeschippen oder Grünpflege – bei Weigerung drohen Kürzungen. – UNESCO: Italienische Küche wird immaterielles Kulturerbe – gefeiert wird die Esskultur, nicht einzelne Gerichte. – BMW testet neuen Alkohol-Sicherheitscheck: Autos starten nur, wenn der Fahrer unter dem Grenzwert liegt. – USA verkauft neue „Trump Gold Card“: Aufenthaltsrecht für eine Million Dollar – soll Fachkräfte anziehen. – Köln führt Tempo 30 auf weiteren Straßen ein wegen zu hoher Lärmbelastung.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 11. Dezember 2025. Salzgitter plant Arbeitspflicht für Asylbewerber Die Stadt Salzgitter in Niedersachsen will als erste deutsche Großstadt eine Arbeitspflicht für Asylbewerber einführen. Der Stadtrat stimmt am Mittwoch darüber ab, und die Zustimmung gilt als sicher. Geplant sind 80-Cent-Jobs, zum Beispiel Schneeschippen oder Grünpflege. Wer sich weigert, muss mit Kürzungen rechnen. Die Stadt begründet den Schritt mit Integrationsproblemen. Gleichzeitig möchte Salzgitter erreichen, dass Asylbewerber schneller reguläre Arbeit aufnehmen dürfen. UNESCO erklärt italienische Küche zum Kulturerbe Die UNESCO hat die italienische Küche als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Dabei geht es nicht um einzelne Gerichte, sondern um die besondere Esskultur in Italien: gemeinsam kochen, lange zusammen essen und Feste feiern. Italiens Regierung freut sich über die Entscheidung und sagt, dass dies eine Ehre für Italien ist. Der Antrag wurde 2023 gestellt. Schon 2017 wurde die neapolitanische Pizza-Kunst in die Liste aufgenommen. BMW testet neuen Alkohol-Sicherheitscheck BMW entwickelt eine neue Technik. Sie soll verhindern, dass Menschen betrunken Auto fahren. Dafür wird der digitale Autoschlüssel mit einem kleinen Alkoholtester verbunden. Bevor das Auto startet, muss die Person in das Gerät pusten. Nur wer unter dem erlaubten Grenzwert liegt, darf fahren. Dieser Autoschlüssel verbindet sich per Bluetooth mit dem Smartphone. In der App kann man leicht einstellen, wer das Auto fahren darf. Man kann auch festlegen, ob diese Person vorher pusten muss. Das ist besonders hilfreich für Eltern, für Firmenwagen oder beim Carsharing. USA verkauft Aufenthaltsrecht für eine Million Dollar In den USA können reiche Ausländer jetzt eine „Trump Gold Card“ kaufen. Sie kostet eine Million Dollar und gibt ein Aufenthaltsrecht. Präsident Donald Trump sagt, dass die Regierung damit Geld verdienen und mehr Fachkräfte ins Land holen will. Zuerst hatte Trump sogar fünf Millionen Dollar vorgeschlagen. Die Karte funktioniert ähnlich wie eine Green Card. Firmen sollen damit ausländische Studierende nach dem Studium in den USA halten können. Köln führt auf weiteren Straßen Tempo 30 ein In Köln soll auf sechs weiteren großen Straßen Tempo 30 gelten. Anwohner hatten sich über starken Verkehrslärm beschwert. Ein Gericht hat entschieden, dass der Lärm für die Menschen dort zu laut ist. Die Stadt akzeptiert das Urteil und bereitet jetzt die neuen Tempo-30-Schilder vor. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören – bis morgen!

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vom 10. Dezember 2025

Themen heute:

– Russland: Viele Porsche-Autos bleiben plötzlich stehen – vermutlich wegen eines Satellitensystems, das Fahrzeuge sperren kann. – Deutschland: Foto von Banu Erkan gewinnt Wettbewerb „Schönster Sonnenaufgang“ – kommt 2026 als Sonderbriefmarke heraus. – USA lockern Exportregeln: NVIDIA darf wieder ältere KI-Chips nach China verkaufen – Regierung erhält 25 % Anteil pro Verkauf. – Australien führt weltweites Verbot ein: Social-Media-Nutzung erst ab 16 Jahren erlaubt – strenge Alterskontrollen geplant. – Weltweit: 67 Journalisten innerhalb eines Jahres getötet – 503 Reporter sitzen im Gefängnis, besonders viele in China, Russland und Myanmar.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 10. Dezember 2025. Porsche-Autos in Russland fallen plötzlich aus In Russland sind am Freitag viele Porsche-Autos plötzlich stehen geblieben. Laut dem Händlerverband Rolf haben sehr viele Fahrer um Hilfe gebeten. Alle Modelle sollen betroffen sein. Der Grund könnte ein Satellitensystem sein, das den Standort der Autos überwacht. Dieses System kann die Fahrzeuge automatisch sperren. Porsche erklärt, dass dieses System nur in Russland verwendet wird und dass sie dafür nicht verantwortlich sind. Foto von schönstem Sonnenaufgang gewinnt Wettbewerb Banu Erkan aus Pattensen hat ganz spontan ein Foto vom Sonnenaufgang über den Koldinger Seen gemacht. Jetzt wurde ihr Bild zum schönsten Sonnenaufgang Deutschlands gewählt. Im Juli 2026 erscheint eine Sonderbriefmarke mit ihrem Foto – 1,3 Millionen Stück und einem Wert von 95 Cent. Bei der Online-Abstimmung der Deutschen Post haben 6.800 Menschen mitgemacht. 21 Prozent haben für ihr Bild gestimmt. USA erlaubt wieder KI-Chips für China US-Präsident Donald Trump hat erlaubt, dass NVIDIA wieder ältere KI-Chips nach China verkaufen darf. Von jedem Verkauf bekommt die US-Regierung 25 Prozent. Erlaubt sind nur die älteren H200-Modelle. Die neueren Chips bleiben verboten. Die Entscheidung ist eine große Änderung der US-Politik. Unter Präsident Biden waren solche Exporte wegen militärischer Risiken gesperrt. Chinas Präsident Xi begrüßt den Schritt. Australien verbietet Social Media für Kinder Australien hat als erstes Land der Welt Social Media für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren verboten. Sie dürfen keine eigenen Accounts mehr auf Plattformen wie Instagram, TikTok, Snapchat, Facebook oder YouTube haben. Die Regierung will junge Menschen vor Mobbing und schädlichen Inhalten schützen. Firmen müssen das Alter streng prüfen, sonst drohen hohe Strafen. Kritiker sagen, viele Jugendliche würden einfach auf andere Apps ausweichen. Viele Reporter arbeiten in großer Gefahr In den letzten zwölf Monaten sind weltweit 67 Journalisten wegen ihrer Arbeit getötet worden. Die meisten sind in Kriegsgebieten oder durch kriminelle Gruppen gestorben. Besonders gefährlich war der Gazastreifen, dort sind 29 Reporter ums Leben gekommen. Außerdem sitzen weltweit 503 Journalisten im Gefängnis. Am meisten in China, Russland und Myanmar. Russland hält auch viele ausländische Reporter fest, vor allem aus der Ukraine. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören – bis morgen!

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vom 09. Dezember 2025

Themen heute:

– Syrien feiert ersten Jahrestag nach Assads Flucht: Menschen hoffen auf Freiheit, Einheit und Frieden unter der Übergangsregierung. – Milliardenpoker um Warner Bros.: Paramount überbietet Netflix mit Angebot von 108,4 Milliarden Dollar. – Berlin bringt Notrufsäulen zurück: Mehr Sicherheit im öffentlichen Raum – besonders für Menschen ohne Handy. – Schwaches Weihnachtsgeschäft: Händler klagen über weniger Käufe und starke Konkurrenz durch Temu & Shein.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 09. Dezember 2025. Syrien feiert den Jahrestag der Flucht von Assad In Syrien finden heute große Feiern statt. Am 8. Dezember 2024 ist der frühere Präsident Baschar al-Assad aus dem Land geflohen. Viele Menschen sehen diesen Tag als Beginn neuer Freiheit. In der Hauptstadt Damaskus soll es ein großes Fest auf dem zentralen Platz geben. Auch in Deutschland feiern viele Menschen aus Syrien diesen Tag. Der Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa ruft die Bevölkerung dazu auf, zusammenzukommen und zu zeigen, dass das Land vereint ist. Seine Gruppe hat damals die Kontrolle übernommen und die alte Regierung verdrängt. In Syrien leben viele verschiedene religiöse Gruppen, zum Beispiel sunnitische Muslime, Kurden, Drusen und Christen. Viele Menschen hoffen, dass es unter der neuen Führung mehr Frieden und Freiheit für alle geben wird. Paramount bietet mehr Geld für Warner Bros. Der Medienkonzern Paramount möchte Warner Bros. kaufen und bietet dafür 108,4 Milliarden Dollar. Damit will Paramount Netflix überbieten. Netflix hatte zuvor ein Angebot über 83 Milliarden Dollar für Teile von Warner abgegeben – ohne die Fernsehsender wie CNN. Paramount wurde vor Kurzem von der Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison übernommen. In den USA gibt es viele Spekulationen über den möglichen Einfluss der Politik. Einige Medien berichten, dass das Weiße Haus einen Verkauf an Paramount bevorzugen könnte. Der Grund: Zu Warner gehört der Nachrichtensender CNN, und CNN berichtet oft kritisch über Präsident Trump. Berlin bringt die Notrufsäule zurück In Berlin sollen wieder Notrufsäulen aufgebaut werden. Die Polizei sagt, dass sie in Notsituationen sehr wichtig sind – zum Beispiel, wenn jemand verletzt ist oder wenn das Handy gestohlen wurde. Dann können Betroffene trotzdem sofort Hilfe rufen. Vorbild für die neuen Säulen sind moderne Notrufboxen aus den USA. Die Polizeigewerkschaft möchte außerdem, dass Kameras den Bereich rund um die Säule ausleuchten. Im Berliner Kurfürsten-Kiez wird seit Längerem über eine Notrufsäule diskutiert. Dort nehmen Zuhälter Prostituierten oft die Handys weg, sodass sie im Notfall niemanden anrufen können. Als möglicher Standort gilt die Ecke Frobenstraße. Schwieriges Weihnachtsgeschäft für Händler Für den Einzelhandel ist das Weihnachtsgeschäft sehr wichtig. Doch in diesem Jahr läuft es schlecht. Viele Menschen kaufen weniger ein, und zwei Drittel der Händler sind unzufrieden. Auch günstige Anbieter aus China wie Temu und Shein machen deutschen Händlern starke Konkurrenz. Laut Expertin Julia Thalmann wählen viele Kundinnen und Kunden diese Plattformen, weil die Preise sehr niedrig sind – trotz Kritik an Qualität und Sicherheit. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören – bis morgen!

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 Nachrichten für Deutschlernende 

 in Einfacher Sprache

vom 08. Dezember 2025

Themen heute:

– Butterpreis halbiert sich: Plätzchenbacken wird günstiger – weltweit mehr Milch & größere Molkereiproduktion. – Schwerer Brand in Goa: Mindestens 25 Tote nach Feuer im Nachtclub – Ursache noch unklar. – Japan: Forscher testen neue Atem-Methode – Sauerstoffaufnahme über die Darmwand. – Grenzkonflikt: Thailand und Kambodscha tauschen schwere Vorwürfe aus – Luftangriffe nach Schüssen. – Süßwarenkonzern Mondelez in der Krise: Weniger Schokoverkäufe, höhere Preise, starker Imageverlust. – Passagierschiff verliert Diesel: Ölfilm auf dem Main – großer Einsatz von Feuerwehr & Polizei.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 08. Dezember 2025. Butter wird deutlich günstiger Gute Nachrichten für alle, die Plätzchen backen: Butter kostet jetzt viel weniger. Ein 250-Gramm-Stück Deutsche Markenbutter der Eigenmarken gibt es nun für 99 Cent. Damit hat sich der Preis innerhalb eines Jahres mehr als halbiert. Auch andere Butterprodukte werden günstiger. Der Grund: Milch ist weltweit billiger geworden. Das Angebot steigt, und auch deutsche Molkereien liefern wieder mehr Milch als im Vorjahr. Mindestens 25 Tote bei Clubbrand in Goa In einem Nachtclub im indischen Bundesstaat Goa hat es in der Nacht zum Sonntag ein schweres Feuer gegeben. Dabei sind mindestens 25 Menschen gestorben, unter ihnen auch Touristen. Mehrere Personen wurden verletzt. Die Ursache ist noch unklar. Die Polizei prüft zwei Möglichkeiten: eine Explosion einer Gasflasche oder Funken von einer Feuershow. Beim Brand waren etwa 100 Gäste auf der Tanzfläche. Forscher in Japan testen neue Atem-Methode Ein Forscher in Japan möchte herausfinden, ob Menschen über den Po atmen können. Die Idee ist entstanden, als sein Vater wegen einer schweren Lungenentzündung im Krankenhaus war. Die Methode nutzt eine spezielle medizinische Flüssigkeit. Sie kann Sauerstoff aufnehmen und ihn über die Darmwand ins Blut bringen. Das Forschungsteam hat diese Methode zuerst an Mäusen und Schweinen getestet und gute Ergebnisse bekommen. Nun haben die Forscher erste Versuche mit gesunden Männern durchgeführt. Die Tests waren kurz und gut verträglich. Neuer Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha Zwischen Thailand und Kambodscha ist es erneut zu Gewalt an der Grenze gekommen. Laut Thailand haben kambodschanische Soldaten zuerst geschossen. Ein thailändischer Soldat wurde getötet, vier wurden verletzt. Thailand hat danach Luftangriffe gestartet. Kambodscha wirft Thailand dagegen vor, selbst angegriffen zu haben. Dabei sind auch Tempel getroffen worden. Beide Länder hatten erst im Oktober ein Friedensabkommen unterschrieben. Schwieriges Jahr für Milka-Hersteller Mondelez Der Süßwarenkonzern Mondelez hat 2025 große Probleme. Mondelez ist bekannt für Marken wie Milka, Oreo und Toblerone. Viele Kunden sind unzufrieden, weil die Preise gestiegen sind und die Verpackungen kleiner wurden. Dafür hat Milka im Sommer sogar den „Goldenen Windbeutel“ von Foodwatch bekommen. Auch geschäftlich läuft es schlecht: In Europa hat Mondelez zwar mehr Umsatz gemacht, aber nur wegen höherer Preise. Tatsächlich haben die Menschen 7,5 Prozent weniger Schokolade gekauft. Deshalb musste der Konzern seine Gewinnprognose senken. Viele greifen nun lieber zu Marken wie Haribo oder Katjes. Supermärkte reagieren mit starken Rabatten. Passagierschiff verliert 3.000 Liter Diesel auf dem Main Ein Passagierschiff mit mehreren hundert Menschen an Bord hat am Samstagabend rund 3.000 Liter Diesel verloren. Grund war ein technischer Defekt im Maschinenraum. Das Schiff ist zwischen Eibelstadt und Goßmannsdorf gefahren, als der Schaden bemerkt wurde. Die Besatzung hat sofort in der Schleuse Goßmannsdorf angelegt. Laut Polizei hat es keine Gefahr für die Passagiere gegeben. Rund 100 Einsatzkräfte sind gekommen und haben das Schiff gesichert. Danach haben sie den Schiffsboden gereinigt. Trotz einer Ölsperre ist am Sonntag ein dünner Ölfilm weiter flussabwärts angekommen. Einsatzkräfte haben dort neue Sperren ins Wasser gelegt. Ein Abschnitt des Mains wurde für den Schiffsverkehr gesperrt. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören – bis morgen!

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 Nachrichten für Deutschlernende 

 in Einfacher Sprache

vom 06. Dezember 2025

Themen heute:

– Netflix plant Mega-Kauf: Der Streamingriese will Warner Bros. für 83 Milliarden Dollar kaufen – inklusive Harry Potter, Batman & HBO Max. – Frankreich zahlt Geburtsprämie: 1.000 Euro für Mütter, die in Saint-Amand-Montrond entbinden – zur Rettung der Geburtsstation. – Neuer Schnellzug Hamburg–Basel: Moderner Zug ohne Stufen, viele Sitzgruppen, ab 14. Dezember im Einsatz. – Katy Perry & Justin Trudeau offiziell ein Paar: Erstes offizielles Auftreten in Japan bestätigt die Beziehung.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 06. Dezember 2025. Netflix plant Mega-Kauf von Warner Bros. Netflix will den Hollywood-Konzern Warner Bros. übernehmen. Der Deal soll fast 83 Milliarden Dollar kosten. Damit würde Netflix viele bekannte Filmrechte bekommen – zum Beispiel Harry Potter, Batman, Superman, Game of Thrones und Friends. Auch der Streamingdienst HBO Max würde zu Netflix gehören. Netflix und Warner Bros. wollen den Kauf in etwa 12 bis 18 Monaten abschließen. Vorher müssen die Behörden den Plan genau prüfen. Fachleute erwarten viel Kritik, weil Netflix nach der Übernahme sehr viel Macht im Streaming-Markt hätte. Laut Netflix sollen die Filme von Warner Bros. weiterhin zuerst im Kino laufen. Danach könnten sie schneller als früher bei Netflix erscheinen. Ob sich Preise oder Angebote für die Nutzer ändern, ist noch nicht klar. Frankreich zahlt 1000-Euro-Prämie für Geburten In der französischen Kleinstadt Saint-Amand-Montrond erhalten Frauen ab 2026 eine Prämie von 1000 Euro, wenn sie ihr Kind dort zur Welt bringen. Der Stadtrat hat dem Vorschlag des Bürgermeisters zugestimmt, weil die Geburtsstation sonst schließen könnte. Die Mütter bekommen einen Gutschein, den sie in Geschäften der Stadt einlösen können. Die Prämie soll nicht dazu führen, dass Frauen mehr Kinder bekommen. Sie ist für Schwangere gedacht, die sich für eine Geburt in Saint-Amand-Montrond entscheiden. Neuer Schnellzug zwischen Hamburg und Basel Ab Mitte Dezember fährt ein neuer Schnellzug aus der Schweiz zwischen Hamburg und Basel. Der erste Zug wurde in Hamburg-Altona feierlich vorgestellt. Der Zug ist modern: Man kann ohne Stufen einsteigen, es gibt viele Vierer-Sitze und getrennte Toiletten. Ab dem 14. Dezember fährt der Zug abwechselnd mit deutschen ICEs auf dieser Strecke. Später könnten die Züge auch nach Zürich oder Mailand fahren. Hamburg wünscht sich außerdem direkte Verbindungen nach Warschau, Paris und Amsterdam. Katy Perry und Justin Trudeau zeigen sich offiziell als Paar Katy Perry und Kanadas Ex-Premierminister Justin Trudeau hatten in Japan ihren ersten offiziellen Auftritt als Paar. Der japanische Premierminister Fumio Kishida und seine Frau Yuko haben die beiden offiziell empfangen und haben danach ein gemeinsames Foto auf X geteilt. Perry und Trudeau wurden erstmals im Sommer zusammen gesehen. Perry hatte sich im Juni von Orlando Bloom getrennt, und Trudeau war seit 2023 nicht mehr mit seiner Frau zusammen. Seitdem wurden die beiden immer wieder gemeinsam gesehen – auch während Perrys Welt-Tour. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.

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 in Einfacher Sprache

vom 05. Dezember 2025

Themen heute:

– Stau-Hauptstadt Köln: 67 Stunden pro Jahr im Stau – mehr als in jeder anderen deutschen Stadt. – Einzelhandel in der Krise: Fast 2.500 Insolvenzen in einem Jahr – bekannte Marken besonders betroffen. – Hamburg: Wohnungsfirma verbietet Autofahrer – Experten sagen: rechtlich nicht erlaubt. – USA: Militär greift erneut mutmaßliches Drogenboot an – UN sprechen von Verstoß gegen Völkerrecht. – Wohnungsnot für Studierende: Über 1.000 Studierende warten auf ein Zimmer – Hamburg plant 3.000 neue Plätze.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 05. Dezember 2025. Köln hat 2025 die meisten Staus in Deutschland Autofahrer in Köln haben 2025 die meiste Zeit im Stau verbracht. Laut einer neuen Verkehrsstudie mussten sie im Schnitt 67 Stunden warten – deutlich mehr als 2024. Dahinter folgen Düsseldorf mit 63 Stunden, Berlin und Stuttgart mit 60 Stunden sowie München mit 57 Stunden. Weltweit wurden die Staus in vielen Städten schlimmer. Auch in Deutschland zeigt die Studie: In vielen Städten hat der Verkehr weiter zugenommen. Immer mehr Geschäfte in Deutschland insolvent In Deutschland schließen immer mehr Läden. Zwischen August 2024 und August 2025 gab es 2.490 Insolvenzen im Einzelhandel – so viele wie seit fast zehn Jahren nicht mehr. Das zeigt eine neue Untersuchung von Allianz Trade. Bekannte Firmen wie Görtz, Gerry Weber, Wormland und Esprit waren betroffen. Andere Händler wie Depot oder Kodi mussten viele Filialen schließen. Der Kreditversicherer erwartet, dass auch in den nächsten Monaten weitere Geschäfte aufgeben werden – aber etwas langsamer als bisher. In anderen europäischen Ländern sieht es besser aus: In Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen und Dänemark ist die Zahl der Insolvenzen zuletzt sogar gesunken. Wohnungsfirma benachteiligt Autofahrer In Hamburg gibt es Ärger mit der Wohnungsfirma Saga. In einem neuen Wohnviertel sollten nur Menschen wohnen dürfen, die kein eigenes Auto haben. Neue Bewohner sollten versprechen, kein eigenes Auto zu haben. Mietrechtsexperten sagen: Das ist nicht erlaubt. Das Viertel soll „autoarm“ sein. Es gibt dort keine normalen Parkplätze, aber eine Carsharing-Station und 20 Plätze für Lastenräder. USA greifen wieder mutmaßliches Drogenboot an Das US-Militär hat im Pazifik ein Boot angegriffen, auf dem angeblich Drogen waren. Vier Menschen sind dabei gestorben. In den letzten Monaten haben die USA öfter solche Boote beschossen. Dabei wurden insgesamt fast 90 Menschen getötet. UN-Experten kritisieren diese Angriffe und sagen, dass die USA damit gegen das Völkerrecht verstoßen. Trotzdem plant die US-Regierung weitere Einsätze. Hamburg: Neue Wohnheime für Studierende geplant In Hamburg ist Wohnen für Studierende sehr teuer. Ein WG-Zimmer kostet im Durchschnitt 610 Euro. Viele suchen lange nach einem bezahlbaren Platz. Über 1.000 Studierende stehen auf der Warteliste des Studierendenwerks. Deshalb sollen in den nächsten fünf Jahren 3.000 neue Wohnheimplätze entstehen. Im Elbbrückenquartier baut das Studierendenwerk schon ein neues Haus mit 370 Zimmern. Es soll Ende nächsten Jahres fertig sein. SPD und Grüne wollen, dass neue Wohnheime schneller gebaut werden können. Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören – bis morgen!

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vom 04. Dezember 2025

Themen heute:

– Deutschland: Altes Frittierfett wird immer öfter gestohlen – über 7.000 Fälle im Jahr 2024. – Bundestag: Abgeordnete erlauben sich wieder deutlich mehr Business-Class-Flüge. – Darmstadt: Gericht lehnt Klage einer Juristin zum Kopftuch im Gerichtssaal ab. – Reisen: Spanien bleibt das beliebteste Flugziel für Menschen aus Deutschland. – Sicherheit: ADAC warnt vor zwei gefährlichen Kindersitzen – sofort nicht mehr benutzen. – London: Reiche Familie sucht Erzieher für 200.000 Euro Jahresgehalt. – Wetter: Glätte, Frost und überfrierender Regen – Straßen werden gefährlich rutschig.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 04. Dezember 2025. Diebstahl von altem Frittierfett nimmt zu In Deutschland wird immer öfter altes Speisefett aus Restaurants gestohlen. Laut Entsorgern gab es allein 2024 mehr als 7.000 Fälle. Das Fett ist wertvoll, weil es für Biodiesel genutzt wird und im Ausland viel Geld bringt. In Kassel hat die Polizei jetzt drei Personen festgenommen. Sie wollten rund 100 Liter altes Frittierfett stehlen. Die Polizei vermutet, dass sie das schon mehrmals getan haben. Bundestag erlaubt wieder mehr Business-Class-Flüge Union und SPD sprechen oft über harte Zeiten und fordern, dass der Staat sparen soll – doch für sich selbst gelten nun andere Regeln. Die Abgeordneten im Bundestag haben sich heimlich neue Reise-Regeln gegeben. Seit Mitte September dürfen die 630 Abgeordneten wieder viel öfter in der Business-Class fliegen. Eine alte Sparregel aus der Ampel-Zeit wurde heimlich gestrichen. Kopftuch-Streit vor Gericht in Darmstadt Das Verwaltungsgericht Darmstadt hat die Klage einer muslimischen Juristin abgelehnt. Sie wollte Richterin werden, aber das Land Hessen hatte sie wegen ihres Kopftuchs nicht eingestellt. Das Gericht sagt: Die Frau darf außerhalb des Gerichtssaals ein Kopftuch tragen. Im Gerichtssaal aber nicht, weil dort religiöse Neutralität gelten muss. Spanien bleibt Top-Ziel für deutsche Flugreisende Spanien bleibt das beliebteste Ziel für Menschen aus Deutschland. Im Sommer sind rund 10,5 Millionen Passagiere dorthin geflogen – etwas mehr als im Vorjahr. Auf Platz zwei liegt die Türkei mit 7,7 Millionen Reisenden. Das sind fast acht Prozent mehr als im Vorjahr. Italien folgt mit 5,3 Millionen Passagieren. Den größten Zuwachs hat es in Griechenland gegeben: 4,5 Millionen Menschen sind dorthin geflogen – deutlich mehr als in den Jahren zuvor. ADAC warnt vor gefährlichen Kindersitzen Der ADAC hat zwei Kindersitze getestet, die schwere Sicherheitsmängel haben. Es geht um die Modelle Chipolino Olympus i-Size und Reecle 360 i-Size. Bei einem Crashtest haben sich beide Sitze von ihrer Basis gelöst. Das ist sehr gefährlich und kann zu schweren Verletzungen führen. Wer einen dieser Sitze besitzt, sollte sofort den Händler kontaktieren und den Sitz nicht mehr benutzen. Luxus-Job in London: Familie sucht Erzieher für 200.000 Euro Eine sehr reiche Familie aus Nordlondon sucht eine Fachkraft, die ihren einjährigen Sohn betreut und fördert. Der Junge soll später eine Eliteschule besuchen. Die Anforderungen sind deshalb sehr hoch: Die betreuende Person soll ausgezeichnete Manieren haben, sehr gut gebildet sein und am besten selbst Elite-Schulen besucht haben. Auch Interessen wie Reiten, Skifahren, Kunst und Musik sind erwünscht. Die Bezahlung ist extrem hoch: rund 200.000 Euro im Jahr. Glätte und Frost im Herbst In vielen Teilen Deutschlands wird das Wetter gefährlich glatt. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Frost, Nebel und stellenweise überfrierendem Regen – besonders im Osten und Süden. Auch in der kommenden Nacht kann es wieder rutschig werden. In Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin, Brandenburg, Bayern und Baden-Württemberg sinken die Temperaturen nachts auf bis zu minus vier Grad. Wenn es tagsüber leicht regnet, kann das Wasser in der Nacht gefrieren. Dadurch werden die Straßen sehr glatt. Am Wochenende werden außerdem Gewitter und starker Wind erwartet. Das waren die Nachrichten für heute. Vielen Dank fürs Zuhören.

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vom 03. Dezember 2025

Themen heute:

– KI-Wettbewerb: Google macht mit Gemini Druck – OpenAI arbeitet an Verbesserungen für ChatGPT. – Dänemark beendet Briefe: Ab Ende Dezember keine Briefzustellung mehr – nur noch Pakete. – EU stoppt russisches Gas: Flüssiggas ab 2027 verboten, Pipelinegas spätestens ab November 2027. – Flug MH370: Malaysia startet neue Suche im Indischen Ozean – 55 Tage lang.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 03. Dezember 2025. Wettbewerb zwischen ChatGPT und Google wird stärker Der Wettbewerb zwischen den KI-Firmen wird stärker. Google macht mit seinem Modell „Gemini“ immer mehr Druck. Deshalb steht jetzt auch OpenAI unter Stress. Das Unternehmen will ChatGPT schnell verbessern, damit es weiter mit Google mithalten kann. Dänemark stoppt Briefzustellung In Dänemark wird Ende Dezember der letzte Brief zugestellt. Danach stoppt die Post die komplette Briefzustellung, weil fast niemand mehr Briefe verschickt. Das Briefvolumen ist seit dem Jahr 2000 um über 90 Prozent gesunken. Die roten Briefkästen werden abgebaut, und die Post bringt nur noch Pakete. Andere Firmen können aber weiterhin Briefe transportieren. Auch in Deutschland sinkt die Zahl der Briefe. Die Deutsche Post sagt jedoch, dass Briefe hier noch viele Jahre lang wichtig bleiben werden. EU will kein russisches Gas mehr Die EU will in Zukunft kein Erdgas mehr aus Russland kaufen. Grund ist der Krieg in der Ukraine. Eine neue Einigung sieht vor: Russisches Flüssiggas soll ab Januar 2027 verboten werden. Gas aus Pipelines darf spätestens ab November 2027 nicht mehr importiert werden. Einige Länder ohne eigenen Hafen dürfen noch zwei Monate länger Gas beziehen. Die EU will damit die Abhängigkeit von Russland beenden und mehr Energie selbst herstellen oder aus anderen Ländern bekommen. Suche nach Flug MH370 wird wieder gestartet Malaysia will die Suche nach dem verschollenen Flug MH370 erneut aufnehmen. Das Flugzeug mit 239 Menschen an Bord ist am 8. März 2014 verschwunden und wurde bis heute nicht gefunden. Ab dem 30. Dezember soll im südlichen Indischen Ozean wieder gesucht werden. Die US-Firma Ocean Infinity übernimmt die Arbeit – für 55 Tage. Die Maschine hat nach dem letzten Funkspruch ihren Kurs stark geändert und ist wahrscheinlich noch viele Stunden weitergeflogen. Bisher wurden nur wenige Wrackteile gefunden. Das waren die Nachrichten für heute. Vielen Dank fürs Zuhören.

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vom 02. Dezember 2025

Themen heute:

– Schlechte Arbeitsbedingungen bei Essenslieferdiensten: Viele Fahrer arbeiten für kleine Subfirmen – mit niedrigem Lohn, Schwarzarbeit und Drohungen. – Deutschland stationiert Arrow-3: Neues Raketenabwehrsystem schützt vor Angriffen aus dem Weltraum. – Massenproteste in Bulgarien: Streit um den Haushalt und Angst vor der Euro-Einführung. – Südkorea: 120.000 Kameras gehackt – Täter nutzten schwache Passwörter aus. – TÜV-Bericht: Tesla Model Y mit vielen schweren Mängeln. – „Zoomania 2“ bricht Rekorde – weltweit über 556 Millionen Dollar am Startwochenende. – Düsseldorf hat die meisten Kneipen in NRW – mehr als Köln und deutlich über dem Landesdurchschnitt.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 02. Dezember 2025. Schlechte Arbeitsbedingungen bei Essenslieferdiensten Neue Recherchen aus Berlin zeigen: Viele Essenslieferfahrer arbeiten unter sehr schlechten Bedingungen. Viele von ihnen arbeiten nicht direkt für UberEats, Wolt oder Lieferando, sondern für kleine Firmen, die für die großen Plattformen liefern. Dort gibt es oft sehr schlechten Lohn, Schwarzarbeit und sogar Drohungen. In Berlin haben Fahrer zwei Tage lang gestreikt. Nach dem Streik wurde einer der Fahrer sogar angegriffen. Arbeitsministerin Bärbel Bas will prüfen, ob solche Firmen in Zukunft verboten werden sollen. Deutschland stationiert neues Raketenabwehrsystem In Holzdorf an der Grenze von Sachsen-Anhalt und Brandenburg steht jetzt das neue israelische Abwehrsystem Arrow-3. Die Bundeswehr kann damit feindliche Raketen schon außerhalb der Atmosphäre zerstören. Der erste Teil des Systems ist schon bereit – dazu gehören die Raketen, das Radar und die Kontrolltechnik. Weitere Teile folgen. Deutschland hat rund vier Milliarden Euro dafür bezahlt. Politiker nennen Arrow-3 einen wichtigen Schutz für Deutschland und Europa, besonders wegen der aktuellen Spannungen mit Russland. Massenproteste in Bulgarien In Bulgarien haben Zehntausende Menschen in Sofia gegen die Regierung protestiert. Sie haben der Regierung Korruption vorgeworfen und einen Rücktritt gefordert. Der Streit begann wegen des Haushaltsplans für 2026, den viele als unfair empfunden haben. Bulgarien will ab 1. Januar 2026 den Euro einführen – viele Menschen haben aber Angst vor höheren Preisen. Nach der Demo ist es zu Gewalt gekommen: Einige Personen haben eine Parteizentrale angegriffen, die Polizei hat Tränengas eingesetzt. Südkorea: Tausende Kameras gehackt In Südkorea hat die Polizei vier Personen festgenommen. Sie sollen mehr als 120.000 Videokameras in Wohnungen und Geschäften gehackt haben. Die Täter haben dabei einfache Passwörter ausgenutzt und das Videomaterial für sexuelle Inhalte verwendet. Betroffen waren private Wohnungen, Karaoke-Räume, ein Pilates-Studio und sogar eine gynäkologische Praxis. TÜV-Bericht: Viele Mängel bei Tesla Model Y Ein neuer TÜV-Bericht zeigt, dass viele Autos in Deutschland wieder mehr technische Probleme haben. Besonders schlecht schneidet das Tesla Model Y ab. Bei der Hauptuntersuchung hatten 17,3 Prozent dieser Fahrzeuge schwere oder gefährliche Mängel. Damit landet das Model Y auf dem letzten Platz von 110 getesteten Autos im Alter von zwei bis drei Jahren. Auch das Tesla Model 3 steht nicht gut da: Seine Mängelquote liegt bei 13,1 Prozent. „Zoomania 2“ startet mit Rekordzahlen Der neue Disney-Film „Zoomania 2“ ist sehr erfolgreich in den Kinos gestartet. Weltweit hat der Animationsfilm zum Start schon rund 556 Millionen US-Dollar verdient – so viel wie kein anderer Animationsfilm zuvor. Besonders in China schauen sehr viele Menschen den Film. Auch in Deutschland steht „Zoomania 2“ an der Spitze der Kinocharts. Für den Film hat das Animationsteam 67 verschiedene Tierarten gestaltet – bekannte Figuren wie Büffel Bogo und Faultier Flash, aber auch viele neue Tiere. Düsseldorf hat die meisten Kneipen in NRW Düsseldorf bleibt die Nummer eins für Kneipen in Nordrhein-Westfalen. In der Stadt gibt es 91 Kneipen pro 100.000 Einwohner – deutlich mehr als im Landesdurchschnitt. Auch Köln kann nicht mithalten: Dort sind es 84 Lokale, in denen man etwas trinken kann. Das waren die Nachrichten für heute. Vielen Dank fürs Zuhören.

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vom 01. Dezember 2025

Themen heute:

– Zu wenige Kita-Plätze: In Deutschland fehlen rund 300.000 Plätze für Kinder unter drei Jahren – besonders in NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. – Rekord-Kartoffelernte: Größte Ernte seit 25 Jahren – gutes Wetter und große Anbauflächen, aber viele Bauern können ihre Ernte nicht verkaufen. – Warum Blitzer-Apps verboten sind: Apps warnen zu genau vor Messstellen – deshalb verboten. Radio-Warnungen bleiben erlaubt. – Louvre erhöht Preise: Besucher von außerhalb Europas zahlen ab Januar 2026 ganze 32 Euro – wegen schwacher Sicherheitssysteme. – Reform von ARD, ZDF und Deutschlandradio: Weniger Doppelproduktionen, mehr Online-Angebote, Kernbereiche wie Nachrichten und Kultur bleiben sicher. – Elon Musk verklagt Apple und OpenAI: Sein Chatbot „Grok“ wird selten genutzt – Musk wirft den Firmen unfairen Wettbewerb vor.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 01. Dezember 2025. Deutschland fehlen viele Kita-Plätze In Deutschland gibt es zu wenige Kita-Plätze. Laut einer neuen Studie fehlen rund 300.000 Plätze für Kinder unter drei Jahren. Insgesamt wollten Eltern für 1,1 Millionen Kinder im Jahr 2025 einen Platz, aber nur 800.000 Kinder wurden betreut. Besonders groß ist der Mangel in Nordrhein-Westfalen, wo etwa 85.000 Plätze fehlen. Auch in Rheinland-Pfalz und im Saarland geht fast jedes fünfte Kind leer aus. Kartoffelernte so groß wie seit 25 Jahren nicht Die Kartoffelernte in Deutschland ist dieses Jahr besonders groß. So viele Kartoffeln gab es seit 25 Jahren nicht mehr. Der Grund ist gutes Wetter und größere Anbauflächen. Jetzt haben viele Bauern ein Problem: Sie können ihre Kartoffeln nicht verkaufen, weil die Verträge mit Supermärkten und Firmen schon lange vorher festgelegt werden. Warum sind Blitzer-Apps verboten? Blitzer-Warnungen über Apps sind in Deutschland verboten. Wer dabei erwischt wird, muss 75 Euro zahlen und bekommt einen Punkt. Auch Beifahrer dürfen solche Apps nicht nutzen. Warum? Eine App weiß genau, wo das Auto gerade ist, und warnt direkt an der Messstelle. Dadurch achten viele nur dort auf das Tempolimit. Im Radio ist das aber anders. Dort hören alle die Warnung, egal wo sie sind, und müssen sich selbst merken, wo der Blitzer steht. Das gilt als weniger problematisch. Louvre erhöht Eintrittspreise für Besucher von außerhalb Europas Der Louvre in Paris macht die Tickets für Menschen außerhalb Europas teurer. Ab dem 14. Januar 2026 müssen Besucherinnen und Besucher aus Ländern außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums 32 Euro zahlen. Mit dem zusätzlichen Geld will das Museum seine Sicherheitsanlagen verbessern. Eine Untersuchung hat gezeigt, dass die Sicherheitstechnik zu schwach ist – besonders nach dem Juwelendiebstahl im Oktober. Reform für ARD, ZDF und Deutschlandradio beschlossen Ab dem 1. Dezember gilt ein neuer Reformvertrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio. Alle Bundesländer haben zugestimmt. Die Sender sollen moderner werden und nicht mehr so oft das Gleiche parallel produzieren. Einige Radio- und TV-Angebote können wegfallen oder nur noch online laufen – zum Beispiel Puls, MDR Klassik oder NDR Blue. Nachrichten, Kultur, Bildung und regionale Berichte sollen aber sicher bestehen bleiben. Elon Musk verklagt Apple und OpenAI Elon Musk macht wieder Schlagzeilen. Sein KI-Chatbot „Grok“ wird viel seltener heruntergeladen als andere Apps. Musk sagt, dass Apple und OpenAI seinen Chatbot unfair behandeln. Deshalb hat er beide Firmen verklagt. Ein Richter hat entschieden, dass der Fall weiter untersucht wird. Warum Grok so wenig Erfolg hat, ist aber noch unklar. Das waren die Nachrichten für heute. Vielen Dank fürs Zuhören.

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vom 28. November 2025

Themen heute:

– Lawine in Tirol: Acht Wintersportler aus Deutschland, Bulgarien und Österreich überleben eine große Lawine; 250 Helfer, Suchhunde und Hubschrauber im Einsatz. – Klimafreundliche Eishalle in Stuttgart: Die „Eiswelt“ hat 900 Solarmodule erhalten und braucht keine fossilen Brennstoffe mehr – große Einsparungen für die Stadt. – Berlin: Verzögerungen bei Einbürgerungen: Knapp 2.000 Klagen bis Oktober, weil Verfahren zu lange dauern; rund 10 % aller Fälle am Verwaltungsgericht. – Wie kocht Deutschland? 43 % kochen fast täglich, 9 % gar nicht – Geschmack ist für 98 % am wichtigsten, danach kommt gesundes Essen. – Führerschein-Umtausch läuft: Alte Führerscheine (vor 2013) müssen in ein einheitliches EU-Format umgetauscht werden – mit Foto und Ausweis, sonst 10 Euro Bußgeld.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 28. November 2025. Acht Wintersportler überleben Lawine in Tirol In Tirol haben acht Wintersportler eine große Lawine überlebt. Fünf von ihnen kamen aus Deutschland, die anderen aus Bulgarien und Österreich. Alle konnten aus dem Schnee gerettet werden. An der Suche waren rund 250 Helfer beteiligt, darunter 90 Soldaten der Bundeswehr, viele Bergretter aus Österreich, Tschechien und Polen sowie Suchhunde und Hubschrauber. Am Nachmittag wurde die Suche beendet. Weitere Personen wurden nicht vermisst. Klimafreundliche Eishalle in Stuttgart In Stuttgart kann man jetzt besonders klimafreundlich Schlittschuh laufen. Die Eishalle „Eiswelt“ hat 900 leichte Solarmodule auf dem Dach bekommen. Sie sind so groß wie ein ganzes Eishockeyfeld. Durch die Solaranlage braucht die Halle keine fossilen Brennstoffe mehr. Die Stadt hat dafür etwa 2,6 Millionen Euro investiert und spart nun jedes Jahr rund 122.000 Euro an Energiekosten. Ab 2035 sollen möglichst alle städtischen Gebäude klimaneutral sein. Viele Klagen wegen langsamer Einbürgerung in Berlin In Berlin gibt es immer mehr Beschwerden über lange Einbürgerungsverfahren. Bis Oktober wurden fast 2.000 Klagen eingereicht – deutlich mehr als in den Vorjahren. Das Landesamt schafft es oft nicht, Anträge in drei Monaten zu bearbeiten. Diese Klagen machen inzwischen etwa zehn Prozent aller Verfahren am Verwaltungsgericht aus. Viele Menschen kochen regelmäßig – aber nicht alle Laut dem neuen Ernährungsreport kochen 43 Prozent der Menschen in Deutschland fast jeden Tag. Neun Prozent kochen dagegen gar nicht selbst. Auf dem Land kochen mehr Menschen täglich als in Großstädten. Am wichtigsten ist der Geschmack. 98 Prozent der Menschen sagen: Das Essen muss gut schmecken. Danach kommt gesundes Essen – das finden 90 Prozent wichtig. 57 Prozent finden es wichtig, dass man das Essen schnell und einfach zubereiten kann. Für 36 Prozent soll es außerdem wenig Kalorien haben. Alte Führerscheine müssen umgetauscht werden Alle Führerscheine, die vor 2013 ausgestellt wurden, müssen in den nächsten Jahren umgetauscht werden. Ziel ist, dass alle Führerscheine in der EU ein einheitliches und fälschungssicheres Format haben. Die neuen Karten enthalten moderne Sicherheitsmerkmale und haben erstmals ein Ablaufdatum. Für den Umtausch braucht man den alten Führerschein, ein biometrisches Foto und den Ausweis. In Berlin sind die Bürgerämter zuständig, in Brandenburg die Fahrerlaubnisbehörden. Wer den Umtausch vergisst, zahlt 10 Euro. Das waren die Nachrichten für heute. Vielen Dank fürs Zuhören.

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vom 27. November 2025

Themen heute:

– EU geht gegen Shein vor: Wegen kinderähnlicher Sexpuppen und illegalen Waffen verlangt die EU strenge Erklärungen – Strafen möglich. – Weihnachtszeit wird teuer: Schokolade +22 %, einfache Tafeln sogar +30 % – nur Kekse bleiben preislich stabil. – Großbrand in Hongkong: Mindestens 44 Tote, hunderte Vermisste und über 900 Menschen in Notunterkünften. – Neue Jugendschutzregeln: Ab 2027 müssen Handys & Tablets einen festen Kinder- und Jugendmodus haben – sichere Apps und Browser nur mit einem Klick. – Günstiges Sammeltaxi in Hamburg-Harburg: „hvv hop“ fährt ab Dezember günstiger und in größerem Gebiet – nur 2 Euro Aufpreis mit Ticket. – Kiffen im Englischen Garten wieder erlaubt: Gericht stoppt Bayerns Cannabis-Verbot in Münchner Parks – Verbot war rechtswidrig. – Frankreich will Wehrdienst zurückbringen: Macron sieht Bedrohung durch Russland und fordert mehr Stärke Europas.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 27. November 2025. EU geht gegen Shein vor Die EU-Kommission macht Druck auf den Onlinehändler Shein. Auf der Plattform sollen kinderähnliche Sexpuppen und illegale Waffen verkauft worden sein. Die EU will nun genau wissen, wie Shein Minderjährige schützt und solche Produkte stoppen will. Die Anfrage läuft über das europäische Digitalgesetz und kann zu Strafen führen. Auch in Frankreich hat Shein schon Probleme: Dort wurden ähnliche verbotene Produkte gefunden, und die Regierung droht sogar mit einer Sperrung der Seite. Weihnachtssüßigkeiten deutlich teurer In Deutschland sind viele Süßigkeiten zur Weihnachtszeit deutlich teurer geworden. Laut Statistischem Bundesamt mussten Verbraucher im Oktober 2025 rund 22 Prozent mehr für Schokolade zahlen als ein Jahr zuvor. Eine einfache Tafel war sogar über 30 Prozent teurer. Auch Pralinen und Schokoriegel haben deutlich mehr gekostet. Nur Kekse sind fast gleich geblieben und stiegen nur um etwa 2 Prozent. Insgesamt sind die Lebensmittelpreise viel weniger gestiegen. Großbrand in Hongkong: Viele Tote und Vermisste In Hongkong ist ein großes Feuer in einem Wohnkomplex im Stadtteil Tai Po ausgebrochen. Mindestens 44 Menschen sind gestorben, und über 900 Menschen haben die Nacht in Notunterkünften verbracht. Viele Häuser haben gebrannt, und dichter Rauch hat über der Gegend gestanden. 29 Menschen sind ins Krankenhaus gekommen, 7 davon sind in kritischem Zustand gewesen. Außerdem gelten 279 Menschen weiter als vermisst. Die Feuerwehr hat mehrere Gebäude unter Kontrolle gebracht und sucht weiter nach Vermissten. Die Polizei hat drei Personen festgenommen. Neue Regeln zum Jugendschutz beschlossen In Deutschland sollen digitale Geräte bald einen festen Kinder- und Jugendmodus haben. Hersteller wie Apple, Google und Microsoft müssen dafür sorgen, dass sich der Schutz mit einem Klick aktivieren lässt. Dann sind nur sichere Browser und geprüfte Apps erlaubt. Auch Erotikseiten können schneller gesperrt werden. Außerdem dürfen Zahlungsdienste problematischen Anbietern kein Geld mehr überweisen. Die neuen Regeln gelten ab Dezember 2027. Günstiges Sammeltaxi in Harburg startet Im Bezirk Harburg gibt es ab Mitte Dezember ein neues, günstiges Sammeltaxi-Angebot. Der Service ‚hvv hop‘ wird ab Dezember in einem deutlich größeren Gebiet unterwegs sein. Wer eine HVV-Fahrkarte oder ein Deutschlandticket hat, zahlt nur einen kleinen Aufpreis. Für zwei Euro kann man sich von einer Haltestelle bis nach Hause fahren lassen – oder umgekehrt. Nur lange Strecken parallel zu Bus- oder S-Bahn-Linien sind nicht erlaubt. Seit 2023 hat der Dienst schon über 500.000 Fahrgäste. Kiffen im Englischen Garten wieder erlaubt In München ist das Kiffen im Englischen Garten, im Hofgarten und im Finanzgarten vorläufig wieder erlaubt. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, dass das komplette Cannabis-Verbot in diesen Parks rechtswidrig ist. Zwei Männer hatten dagegen geklagt. Das Gericht sagt: Für ein so großes Verbot braucht es eine konkrete Gefahr oder starke Belästigung für andere. Der Freistaat Bayern kann noch Beschwerde einlegen. Wenn er das nicht tut, wird das Urteil endgültig. Frankreich will Wehrdienst zurückbringen Frankreich plant die Rückkehr zur Wehrpflicht – rund 30 Jahre nach ihrer Abschaffung. Präsident Emmanuel Macron sagt, dass Europa durch Russland bedroht wird und Frankreich deshalb Stärke zeigen muss. Russland versucht, Europa zu destabilisieren und die Demokratien zu schwächen. Das waren die Nachrichten für heute. Vielen Dank fürs Zuhören.

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 Nachrichten für Deutschlernende 

 in Einfacher Sprache

vom 26. November 2025

Themen heute:

– Neue Festnahmen nach Juwelendiebstahl im Louvre: Vier Verdächtige aus Paris festgenommen – Beute im Wert von 88 Millionen Euro bleibt verschwunden. – Hoher Schadensersatz für Klima-Aktivisten: „Letzte Generation“ muss nach Flughafenblockade in Hamburg über 1,1 Mio. Euro zahlen. – Tacho-Betrug weiterhin großes Problem: Jeder dritte Gebrauchtwagen betroffen – manipulierte Kilometerstände führen zu hohen Schäden. – EU plant Chip-Pflicht für Haustiere: Hunde und Katzen sollen künftig verpflichtend gechippt werden, um illegalen Handel zu verhindern. – TV-Skandal bei „Hochzeit auf den ersten Blick“: Ein Paar kannte sich schon vor der Show – klarer Regelbruch sorgt für Diskussionen. – Älteste Schildkröte des San-Diego-Zoos gestorben: Galápagos-Riesenschildkröte Gramma wurde etwa 141 Jahre alt.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 26. November 2025. Neue Festnahmen nach Juwelendiebstahl im Louvre In Paris hat die Staatsanwaltschaft vier weitere Verdächtige festnehmen lassen – zwei Frauen und zwei Männer aus der Region Paris. Sie wurden am Dienstagmorgen in Gewahrsam genommen. Welche Rolle sie gespielt haben, ist noch unklar. Der Diebstahl hat am 19. Oktober stattgefunden: Maskierte haben mit einer Hebebühne ein Fenster im ersten Stock erreicht und Schmuck im Wert von 88 Millionen Euro gestohlen. Die Beute ist bis heute nicht gefunden worden. Klima-Aktivisten müssen hohen Schadensersatz zahlen Zehn Klima-Aktivisten der „Letzten Generation“ müssen nach einer Flughafenblockade in Hamburg über 400.000 Euro Schadensersatz zahlen. Außerdem müssen sie rund 700.000 Euro Gerichtskosten übernehmen. Die Fluggesellschaft Eurowings hat die Aktivisten verklagt. Die Aktivisten haben im Juli 2023 das Rollfeld betreten und sich dort teilweise festgeklebt. Deshalb kam es zu großen Störungen im Flugverkehr. Tacho-Betrug bleibt großes Problem In Deutschland werden weiter viele Kilometerstände von Autos gefälscht. Laut ADAC ist etwa jeder dritte Gebrauchtwagen betroffen. Oft werden aus 160.000 Kilometern angeblich nur 80.000 gemacht – so wirken Autos wertvoller, und Käufer verlieren viel Geld. Außerdem kann es gefährlich werden, weil wichtige Wartungen dann fehlen. Fachleute erklären, dass man früher sogar ältere Autos mit einem einfachen Akkuschrauber manipulieren konnte. Heute wird dafür Software benutzt – und auch moderne digitale Tachos sind nicht wirklich sicher. EU plant Chip-Pflicht für Hunde und Katzen In der EU sollen Hunde und Katzen in Zukunft einen Mikrochip bekommen. Damit will man verhindern, dass Tiere illegal verkauft oder ausgesetzt werden. Darauf haben sich das Europaparlament und die EU-Staaten geeinigt. Für Hunde soll die Pflicht in etwa zehn Jahren gelten, für Katzen in rund fünfzehn Jahren. "Hochzeit auf den ersten Blick"-Skandal: Pärchen bricht diese Regel In der neuen Staffel von „Hochzeit auf den ersten Blick“ gibt es Ärger: Marén und Frank haben sich schon vor der TV-Hochzeit gekannt. Die Experten waren überrascht, denn die Show-Regel besagt, dass sich die Paare erst am Traualtar zum ersten Mal sehen dürfen. Marén hatte Frank bereits 2022 in einer anderen Sendung gesehen und ihn später online kontaktiert. Beide haben sogar miteinander telefoniert. Älteste Schildkröte gestorben Im San-Diego-Zoo ist die Galápagos-Riesenschildkröte Gramma gestorben. Sie war etwa 141 Jahre alt und galt als die älteste Schildkröte des Zoos. Gramma ist auf den Galápagos-Inseln geboren und später aus dem Bronx Zoo nach San Diego gekommen. Die Pfleger haben sie liebevoll „die Königin des Zoos“ genannt. Zuletzt hatte sie starke Altersbeschwerden und wurde eingeschläfert. Das waren die Nachrichten für heute. Vielen Dank fürs Zuhören.

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 Nachrichten für Deutschlernende 

 in Einfacher Sprache

vom 25. November 2025

Themen heute:

– Dortmund: Größter Weihnachtsbaum der Welt leuchtet wieder – 45 Meter hoch, 1.200 Fichten, 138.000 LEDs. – Weihnachtsbäume werden teurer – besonders Nordmanntannen kosten mehr, regionale Preisunterschiede groß. – Rückenschmerzen führen zu den meisten Krankmeldungen – psychische Probleme stark gestiegen. – Trauer um YouTuber Jan Zimmermann – „Gewitter im Kopf“-Star mit 27 Jahren gestorben. – Kriminalität an Bahnhöfen nimmt zu – über 382.000 Straftaten, besonders mehr Gewalt und sexuelle Belästigungen. – Kinoerfolg: „Das Kanu des Manitu“ erreicht über 5 Millionen Zuschauer – erfolgreichster Film des Jahres.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 25. November 2025. Riesiger Weihnachtsbaum in Dortmund leuchtet wieder In Dortmund leuchtet wieder der wohl größte Weihnachtsbaum der Welt. Der Baum ist 45 Meter hoch und besteht aus rund 1.200 Rotfichten aus dem Sauerland. Oben drauf steht ein vier Meter hoher, beleuchteter Engel. Der riesige Baum wurde zum ersten Mal 1996 aufgebaut. Der Aufbau dauert jedes Jahr fast einen Monat. Insgesamt wiegt die Konstruktion etwa 40 Tonnen und wird mit 138.000 LEDs beleuchtet. Weihnachtsbäume werden teurer In diesem Jahr müssen viele Menschen mehr für ihren Weihnachtsbaum bezahlen. Besonders die Nordmanntanne wird deutlich teurer, erklärt der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger. Fichten bleiben dagegen günstiger, weil sie schneller wachsen. Die Preise unterscheiden sich stark je nach Region: In Städten sind Bäume meist teurer als auf dem Land. In Deutschland werden jedes Jahr etwa 23 bis 25 Millionen Weihnachtsbäume verkauft – nur rund 1,8 Millionen werden importiert. Rückenschmerzen sind Hauptursache für Ausfälle im Job Rückenschmerzen waren 2024 der häufigste Grund für Krankmeldungen bei Versicherten der KKH. Jede achte berufstätige Person hat diese Diagnose bekommen – vor fünf Jahren war es noch jede 13. Person gewesen. Auf Platz zwei sind psychische Probleme gekommen, zum Beispiel Anpassungsstörungen. Diese Diagnosen haben in fünf Jahren um rund 50 Prozent zugenommen. Rückenschmerzen entstehen oft durch Bewegungsmangel, falsches Sitzen, schweres Heben oder Übergewicht – manchmal auch durch Stress. YouTuber Jan Zimmermann mit 27 Jahren gestorben Der bekannte YouTuber Jan Zimmermann ist im Alter von 27 Jahren gestorben. Freunde konnten ihn nicht erreichen und haben die Polizei alarmiert. Er wurde am 18. November leblos in seiner Wohnung in Königswinter gefunden. Die Ermittlungen wurden inzwischen abgeschlossen. Laut Obduktion gab es keine Hinweise auf Fremdverschulden. Zimmermann ist durch den Kanal „Gewitter im Kopf“ bekannt geworden, in dem er mit seinem Freund Tim über sein Tourette-Syndrom aufgeklärt hat. Kriminalität an Bahnhöfen nimmt deutlich zu Die Bundespolizei hat neue Zahlen veröffentlicht: An deutschen Bahnhöfen gab es 2024 deutlich mehr Gewalt. Sexualdelikte sind um 19 Prozent gestiegen, Gewaltdelikte um 6 Prozent und Angriffe auf Polizisten um 10 Prozent. Insgesamt wurden rund 382.000 Straftaten gezählt – das sind über 1000 pro Tag. Besonders häufig sind sexuelle Belästigungen und Körperverletzungen. Trotz mehr Kameras und Waffenverboten bleibt die Lage angespannt. „Das Kanu des Manitu“ erreicht 5 Millionen Zuschauer Etwa drei Monate nach dem Kinostart hat „Das Kanu des Manitu“ über fünf Millionen Zuschauer erreicht. Damit ist er der erfolgreichste Kinofilm des Jahres geworden. Der Regisseur und Schauspieler Michael Bully Herbig hat auf Instagram seine Freude gezeigt und geschrieben, dass er „überwältigt“ ist. Der Film ist die Fortsetzung von „Der Schuh des Manitu“ aus dem Jahr 2001. Darin feiern Abahachi und Ranger ihr Jubiläum als Blutsbrüder und erleben neue chaotische Abenteuer im Wilden Westen. Das waren die Nachrichten für heute. Vielen Dank fürs Zuhören.

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 in Einfacher Sprache

vom 24. November 2025

Themen heute:

– USA & Ukraine: Neuer Friedensplan in Arbeit – Gespräche in Genf bringen Fortschritte, Entscheidung liegt bei Trump und Selenskyj. – Italien: Mann gibt sich jahrelang als verstorbene Mutter aus – Polizei findet mumifizierte Leiche im Keller. – Studie: Viele junge Erwachsene nutzen soziale Medien problematisch – unter 20-Jährige verbringen oft über 4 Stunden täglich online. – Medizinisches Wunder: Eineiige Drillinge in Böblingen geboren – extrem seltenes Ereignis, nur einmal unter 100 Millionen Geburten.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 24. November 2025. USA und Ukraine arbeiten an verbessertem Friedensvorschlag Die USA und die Ukraine arbeiten an einem neuen Friedensplan. Der alte Vorschlag war für die Ukraine nicht akzeptabel. Jetzt sagen beide Seiten, dass es eine bessere Version gibt – Details nennen sie aber nicht. Die Gespräche in Genf sind gut gelaufen und haben Fortschritte gebracht. In den nächsten Tagen wird weiter verhandelt. Am Ende entscheiden US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Der neue Plan soll stärkere Sicherheitsgarantien für die Ukraine enthalten. Mann verkleidet sich als tote Mutter In Italien hat die Polizei einen ungewöhnlichen Betrugsfall entdeckt. Ein 57-jähriger Mann aus der Lombardei hat sich drei Jahre lang als seine verstorbene Mutter ausgegeben, um weiter ihre Rente zu bekommen. Er soll den Tod der Frau geheim gehalten und ihren Körper im Keller versteckt haben. Als der Ausweis der Mutter ablief, hat sich der Mann ein Kleid und eine Perücke angezogen und ist zum Rathaus gegangen. Dort haben die Mitarbeiter sofort gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Die Polizei wurde gerufen und fand im Keller die mumifizierten Überreste der Mutter. Gegen den Mann wird jetzt wegen Betrug und Verheimlichung einer Leiche ermittelt. Viele junge Erwachsene nutzen soziale Medien zu viel Forscher aus Bochum haben eine große Studie gemacht. Sie haben 22.000 Erwachsene befragt. Das Ergebnis: Sehr viele junge Menschen zeigen Anzeichen einer Sucht. Etwa die Hälfte der Menschen unter 20 Jahren nutzt soziale Medien so viel, dass es problematisch sein kann. Viele verbringen mehr als vier Stunden am Tag auf Instagram, WhatsApp oder anderen Plattformen. Ältere Menschen nutzen soziale Medien viel weniger – 80-Jährige zum Beispiel nur rund zwei Stunden am Tag. Frauen sind etwas länger online als Männer. Medizinisches Wunder: Eineiige Drillinge geboren Im Klinikum Böblingen sind eineiige Drillinge geboren worden – ein extrem seltenes Ereignis – statistisch passiert das nur einmal unter 100 Millionen Geburten. Die Mädchen sind wegen Komplikationen als Frühchen per Kaiserschnitt zur Welt gekommen. Ein Baby hatte kurz nach der Geburt eine Hirnblutung, erholt sich aber gut. Auch die Mutter ist stabil. Eineiige Drillinge entstehen, wenn sich eine Eizelle zweimal teilt. Besonders ungewöhnlich: In Baden-Württemberg wurden dieses Jahr bereits zwei solcher Drillingsgeburten gemeldet. Das waren die Nachrichten für heute. Vielen Dank fürs Zuhören.

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vom 22. November 2025

Themen heute:

– Köln: Krankgeschriebener Lehrer tritt trotz Krankschreibung als Künstler auf – Schulbehörde prüft Maßnahmen. – JIM-Studie 2025: 91 % der Jugendlichen nutzen KI – ChatGPT besonders beliebt zum Lernen und für Hausaufgaben. – Studie zeigt: Fast die Hälfte aller Autos steht täglich ungenutzt – Deutschlandticket verändert Mobilität. – Neuer Lade-Rekord: Lotus Emeya lädt an 450-kW-Ladesäule in nur 13:35 Minuten von 10 auf 80 %.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 22. November 2025. Krankgeschriebener Lehrer tritt weiter auf In Köln sorgt ein Lehrer für Ärger. Er ist seit Monaten krankgeschrieben, steht aber weiter als Künstler auf der Bühne. Die Schulbehörde untersucht den Fall. Der Lehrer musste erklären, warum er trotz Krankschreibung auftreten kann. Außerdem wurde er vom Amtsarzt untersucht. Das Ergebnis liegt seit dem 12. November vor. Die Behörde hat weitere Schritte angekündigt. Welche Maßnahmen folgen, wurde noch nicht gesagt. Jugendliche nutzen KI täglich Immer mehr Jugendliche in Deutschland verwenden Künstliche Intelligenz im Alltag. Die neue JIM-Studie 2025 zeigt: 91 Prozent der 12- bis 19-Jährigen nutzen mindestens eine KI-Anwendung. Besonders beliebt ist ChatGPT. Rund die Hälfte der Jugendlichen verwendet das Programm mehrmals pro Woche oder sogar täglich. Viele nutzen KI für Hausaufgaben und zum Lernen. Auch um Informationen zu suchen oder herauszufinden, wie etwas funktioniert, greifen Jugendliche häufig zu ChatGPT und anderen KI-Programme – oft auch direkt im Unterricht. Studie zeigt: Viele Autos stehen ungenutzt Eine neue bundesweite Studie zeigt, dass Autos in Deutschland immer häufiger ungenutzt stehen. Fast die Hälfte aller Fahrzeuge wird an einem normalen Tag gar nicht bewegt. Vor einigen Jahren war das noch deutlich seltener. Viele Menschen nutzen inzwischen wieder häufiger Bus und Bahn – vor allem wegen des Deutschlandtickets. Laut Studie verwenden 16 Prozent der Befragten dieses Ticket, in großen Städten sogar etwa ein Drittel. Viele fahren damit nicht nur zur Arbeit, sondern auch in ihrer Freizeit. Neuen Rekord beim Schnellladen von E-Autos Viele Menschen sind bei E-Autos noch skeptisch – vor allem wegen der langen Ladezeiten. Eine neue Messung zeigt jedoch, wie schnell moderne Batterien heute geladen werden können. Der Lotus Emeya hat in Kuwait einen Rekord erreicht: An einer 450-kW-Ladesäule hat er mit bis zu 443 kW geladen. Von 10 auf 80 Prozent brauchte er nur 13 Minuten und 35 Sekunden. Das ist möglich durch eine neue Batterie-Technik. Die Zellen sitzen enger zusammen. So kann der Akku mehr Energie speichern und viel schneller geladen werden. Das waren die Nachrichten für heute. Vielen Dank fürs Zuhören.

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 in Einfacher Sprache

vom 20. November 2025

Themen heute:

– Hamburg startet autonomes Shuttle „Holon Urban“: Selbstfahrendes Sammeltaxi mit Aufsichtsperson – bis 2026 sollen 20 Fahrzeuge unterwegs sein. – Deutschland gibt 1 Milliarde Euro für den neuen globalen Waldschutzfonds – weitere Länder wie Norwegen, Indonesien und Frankreich machen mit. – Mercedes plant Strategiewechsel: Nicht mehr nur Luxusmodelle, sondern wieder mehr Autos für verschiedene Preisklassen. – Warnung vor KI-Spielzeug: Puppen und Roboter geben teils gefährliche Antworten und sammeln sensible Kinderdaten.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 20. November 2025. Autonomes Shuttle startet in Hamburg In Hamburg wird ein neues selbstfahrendes Shuttle getestet. Es heißt „Holon Urban“. Das Fahrzeug fährt fast ganz ohne Fahrer – nur eine Aufsichtsperson fährt noch zur Sicherheit mit. Das Projekt wird von mehreren Partnern durchgeführt, darunter die Hochbahn, Moia und VW. Bis 2026 sollen in Hamburg bis zu 20 solcher Shuttles unterwegs sein. Die Bundesregierung unterstützt das Projekt mit 26 Millionen Euro. Das Shuttle funktioniert wie ein Sammeltaxi: Mehrere Menschen mit ähnlichem Ziel fahren gemeinsam. Das soll den Verkehr reduzieren und den Nahverkehr verbessern. Deutschland sagt eine Milliarde Euro für Waldschutz zu Bei der UN-Klimakonferenz in Brasilien hat Deutschland eine Milliarde Euro für den neuen globalen Waldschutzfonds TFFF zugesagt. Der Fonds unterstützt Länder, die ihre Regenwälder schützen. Zum Start des Fonds sind bereits rund 5,5 Milliarden Dollar zusammengekommen. Neben Deutschland haben auch Indonesien und Norwegen große Beiträge angekündigt. Norwegen will noch mehr Geld zahlen, wenn andere Länder sich beteiligen. Auch Frankreich und Portugal unterstützen den Fonds. Mercedes ändert seine Strategie Mercedes-Benz will nicht mehr nur teure Luxusautos bauen. Laut Handelsblatt soll der Konzern wieder mehr Autos für verschiedene Preisklassen bauen. Offiziell bestätigt ist das noch nicht. Der Grund: Die Nachfrage nach Autos ist gesunken, vor allem in China. Dadurch ist auch der Gewinn zurückgegangen. Mercedes hofft, dass mehr Modelle für verschiedene Kunden wieder mehr Erfolg bringen. Verbraucherschützer warnen vor gefährlichem KI-Spielzeug US-Verbraucherschützer warnen, dass neues KI-Spielzeug für Kinder viele Risiken hat. Einige Puppen und Roboter arbeiten mit Sprachmodellen wie ChatGPT und können mit Kindern „reden“. In Tests haben manche Spielzeuge falsche oder gefährliche Antworten gegeben – zum Beispiel Tipps zum Umgang mit Messern oder Gespräche über sexuelle Themen. Ein weiteres Problem ist der Datenschutz: Viele Spielzeuge hören dauerhaft zu und speichern Kinderstimmen auf Servern. Diese Daten könnten missbraucht werden. Zusätzlich tauchen beim Onlinekauf immer wieder unsichere Importe auf, die Schadstoffe enthalten. Verbraucherschützer fordern deshalb strengere Regeln. Das waren die Nachrichten für heute. Vielen Dank fürs Zuhören.

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vom 19. November 2025

Themen heute:

– Rekordauktion in New York: Klimts „Portrait of Elisabeth Lederer“ erzielt 236 Millionen Dollar – zweitteuerstes Kunstwerk der Auktionsgeschichte. – Deutschland prüft neue Waffenlieferungen an Israel – nach Monaten ohne Genehmigungen wegen der Lage in Gaza. – Lebensmittelpreise steigen stark: +40 % seit 2019, besonders Schokolade und Kaffee betroffen. – Viehtransportschiff „Spiridon II“: Tierschützer warnen vor Todesgefahr für tausende Rinder aus Uruguay.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 19. November 2025. Klimt-Gemälde erzielt Rekordsumme In New York ist ein Gemälde von Gustav Klimt für rund 236 Millionen Dollar versteigert worden. Das „Portrait of Elisabeth Lederer“ ist damit das zweitteuerste Kunstwerk, das jemals bei einer Auktion verkauft wurde – und das teuerste Bild von Klimt überhaupt. Mehrere Interessenten haben etwa 20 Minuten lang um das Bild mitgeboten. Das teuerste jemals versteigerte Kunstwerk ist aber weiterhin „Salvator Mundi“ von Leonardo da Vinci. Deutschland prüft wieder Waffenlieferungen an Israel Die Bundesregierung will Waffenlieferungen an Israel wieder erlauben. Mehrere Monate lang gab es keine Genehmigungen, weil im Gazastreifen schwer gekämpft wurde und viele Zivilisten gestorben sind. Seit dem 10. Oktober hat es dort eine Waffenruhe gegeben. Israels Außenminister Gideon Saar hat die Entscheidung begrüßt. Die Linkspartei in Deutschland hat kritisiert, dass es im Gazastreifen trotz Waffenruhe weiter Kämpfe gibt. Sie sagt: Deutschland sollte deshalb keine Waffen an Israel liefern. Lebensmittel in Deutschland deutlich teurer geworden In Deutschland sind die Lebensmittelpreise von Januar 2019 bis Oktober 2025 um 40 Prozent gestiegen. Die Löhne haben im gleichen Zeitraum nur etwas über 30 Prozent zugenommen. Besonders stark betroffen sind einige Produkte: Schokolade ist wegen der hohen Kakaopreise etwa 75 Prozent teurer geworden, Kaffee rund 52 Prozent. Etwas entspannter ist die Lage bei Bier und Wein. Laut Statistischem Bundesamt sind die Preise für Bier um 25 Prozent und für Wein um 17 Prozent gestiegen. Tierschützer warnen vor Todesgefahr für Tausende Rinder Tierschützer schlagen Alarm: Tausende Rinder aus Uruguay sind auf einem Viehtransportschiff in Gefahr. Das Schiff Spiridon II ist vor zwei Monaten in Uruguay gestartet. Es wollte Rinder in die Türkei bringen. Dort hat die Türkei die Ladung nicht angenommen. In der Türkei durfte das Schiff nur kurz anlegen und etwas Futter laden. Jetzt fährt die Spiridon II offenbar wieder zurück nach Montevideo. Laut der Animal Welfare Foundation reicht das aber nicht für die lange Rückfahrt. Die Organisation befürchtet, dass viele Tiere die Reise nicht überleben werden. Das waren die Nachrichten für heute. Vielen Dank fürs Zuhören.

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vom 18. November 2025

Themen heute:

– Führerschein weg nach zwei Stunden: Ein 18-Jähriger aus Osnabrück war viel zu schnell unterwegs und verlor sofort seinen Führerschein. – Labubu kommt ins Kino: Sony plant einen Kinofilm über die berühmte Sammlerfigur. Viele Details sind noch offen. – Schule nimmt Kopfbedeckungsverbot zurück: In Melle-Buer gab es Streit um ein Kopftuch- und Mützenverbot. Die Schule musste die Regel zurücknehmen. – Vegane Kost im Gefängnis: In Bayern haben Gefangene keinen Anspruch auf veganes Essen. – Erster Schnee in Sicht: In höheren Lagen wird es winterlich. Im Flachland bleibt es nasskalt.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 18 . November 2025. Fahranfänger verliert Führerschein nach zwei Stunden In Osnabrück hat ein 18-Jähriger nur zwei Stunden nach seinem Geburtstag seinen Führerschein verloren. Die Polizei stoppte ihn in der Nacht, weil er mit 110 km/h statt 50 unterwegs war. Der junge Fahrer muss nun rund 560 Euro Bußgeld zahlen, bekommt zwei Punkte und ein zweimonatiges Fahrverbot. Außerdem wird seine Probezeit verlängert, und er muss an einem Aufbauseminar teilnehmen. Sony plant Kinofilm über Kultfigur Labubu Sony Pictures will den Labubu-Hype ins Kino bringen. Der Konzern hat sich die Filmrechte an der beliebten Plüschfigur gesichert. Ob der Film ein Animations- oder Realfilm wird, steht noch nicht fest – auch Regie und Besetzung sind offen. Labubu stammt vom Designer Kasing Lung und wird seit 2019 vom Unternehmen Pop Mart verkauft. Die Figuren sind weltweit sehr beliebt, vor allem wegen der seltenen Sammlerstücke. Schule nimmt Kopfbedeckungsverbot zurück Die Leitung einer Schule in Melle-Buer hat Eltern Anfang November informiert, dass im Schulgebäude keine Kopfbedeckungen wie Mützen, Kappen oder Kopftücher erlaubt sind. Ausnahmen sollten extra beantragt werden. Nach Kritik hat das Landesamt für Schule und Bildung erklärt, dass es für ein solches Verbot keine rechtliche Grundlage gibt. Die Schule hat die Regel daraufhin zurückgenommen und die Eltern erneut informiert. Der Fall wird jetzt weiter geprüft. Inzwischen wurden Beleidigungen gegen die Schulleiterin an das Schulgebäude geschmiert. Die Polizei ermittelt. Kein Anspruch auf vegane Kost im Gefängnis In Bayern haben Gefangene keinen Anspruch auf veganes Essen. Das hat das Bayerische Oberste Landesgericht entschieden. Gefängnisse müssen keine veganen Mahlzeiten anbieten, aber sie müssen erlauben, dass Inhaftierte vegane Produkte auf eigene Kosten kaufen. Nasskalt und erster Schnee erwartet In den nächsten Tagen wird das Wetter in Deutschland nasskalt und wechselhaft. In höheren Lagen ab etwa 400 bis 600 Metern kann es schneien – besonders im Norden, Westen und Südosten. Im Flachland regnet es meistens. In den Nächten kann es glatt werden. Die Temperaturen liegen tagsüber zwischen zwei und acht Grad, später in der Woche wird es noch kälter. Hat es bei euch schon geschneit? Schreibt es gerne in die Kommentare. Das waren die Nachrichten für heute. Vielen Dank fürs Zuhören.

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vom 17. November 2025

Themen heute:

- Tragödie in Istanbul: Eine Hamburger Familie ist im Türkei-Urlaub gestorben. Die Behörden untersuchen jetzt Restaurants und ein Hotel. - KI-Sänger in den Charts: Der künstliche Country-Sänger Breaking Rust steht in den USA auf Platz 1. Viele Stars kritisieren KI-Musik. - Mehr Kinder armutsgefährdet: 15,2 % aller Kinder in Deutschland leben mit sehr wenig Geld – das sind 2,2 Millionen. - Neue Regeln für Ukrainer: Ab April 2025 sollen neu ankommende Geflüchtete weniger Leistungen bekommen.

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‌ Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 17 . November 2025. Hamburger Familie stirbt im Türkei-Urlaub Eine Familie aus Hamburg hat im Türkei-Urlaub ein tragisches Schicksal erlebt. Eine Mutter und ihre zwei Kinder sind in Istanbul gestorben – vermutlich wegen einer Lebensmittelvergiftung. Die Behörden in Istanbul haben die Ermittlungen gestartet. Sie haben Proben an den Orten genommen, an denen die Familie gegessen hat. Außerdem wurden vier Mitarbeiter dieser Restaurants festgenommen. Die Polizei hat die Beweise an das Institut für Rechtsmedizin weitergegeben, um die genaue Todesursache zu klären. Auch das Hotel der Familie wird jetzt untersucht. Medien berichten, dass die Polizei dort weitere vier Verdächtige festgenommen hat – darunter einen Verantwortlichen des Hotels. Alle Gäste mussten das Hotel verlassen und in andere Hotels umziehen. Die Behörden haben viele Gegenstände aus dem Gebäude mitgenommen, um sie im Labor zu testen. Zuvor waren zwei andere Hotelgäste mit ähnlichen Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen ins Krankenhaus gebracht worden. KI-Sänger erobert die Country-Charts In den USA ist ein KI-Sänger namens Breaking Rust sehr erfolgreich. Sein Song „Walk My Walk“ steht seit Mitte Oktober auf Platz 1 der digitalen Country-Charts. Der künstliche Sänger hat über 2,5 Millionen Hörer im Monat und ist damit erfolgreicher als viele bekannte Country-Sänger. Auch andere KI-Musiker wie Xania Monet schaffen es in die US-Charts. Mehrere bekannte Sängerinnen – darunter Dua Lipa und SZA – kritisieren diesen Trend. Sie sagen, dass KI-Musik ein unfairer Wettbewerb ist. Mehr Kinder in Deutschland sind armutsgefährdet In Deutschland waren im Jahr 2024 rund 15,2 Prozent der Kinder und Jugendlichen armutsgefährdet. Das bedeutet: etwa 2,2 Millionen Minderjährige lebten mit sehr wenig Geld. Ein Jahr vorher waren es noch 14 Prozent, sagt das Statistische Bundesamt. Deutschland liegt damit unter dem EU-Durchschnitt. In der Europäischen Union waren zuletzt 19,3 Prozent der jungen Menschen armutsgefährdet. Ob Kinder arm sind, hängt von vielen Dingen ab – zum Beispiel vom Geld der Familie, von der Wohnsituation und davon, ob ein Elternteil allein erzieht. Deutschland plant neue Regeln für geflüchtete Ukrainer Für Ukrainer, die ab dem 1. April 2025 nach Deutschland kommen, sollen die Leistungen sinken. Sie sollen dann die gleichen Leistungen bekommen wie Asylbewerber – also deutlich weniger als beim Bürgergeld. Seit 2022 hatten Geflüchtete aus der Ukraine Anspruch auf Grundsicherung, ohne ein Asylverfahren zu durchlaufen. Bundeskanzler Friedrich Merz sagt außerdem, dass junge Männer aus der Ukraine besser in ihrem Land bleiben sollten, weil sie dort gebraucht werden. Das waren die Nachrichten für heute. Vielen Dank fürs Zuhören.

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