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Deutsche Volksmusik
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Deutsche Volksmusik

  • Dialog Nr.: 1
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Laura und Marco wohnen seit Kurzem in einem Mehrfamilienhaus in der Stadt. Über ihnen wohnt Familie Meier mit 3 Kindern. Die hören sie sehr gut. Sie sind lebhaft. Aber das stört Laura und Marco nicht. Sie finden: Kinder müssen auch mal laut sein dürfen!Neben ihnen lebt Herr Weber. Er ist schon alt und manchmal kommt er ihnen etwas seltsam vor. Vor allem seine Musik finden die beiden merkwürdig. Er hört nämlich deutsche Volksmusik. Am liebsten mag er Wanderlieder. Das wissen alle Nachbarn, denn Herr Weber dreht die Lautstärke immer sehr hoch. Das muss er tun, denn er hört nicht mehr gut. Herr Weber erinnert sich durch diese Musik an seine Jugendzeit. Damals hat man oft gemeinsam gesungen. Es waren Lieder, die jeder kannte. Man nennt das Volksmusik. Viele alte Menschen in Deutschland lieben diese Musik. Sie kennen alle Texte auswendig.Heute übertreibt es Herr Weber allerdings etwas. Es ist Sonntag Abend. Laura möchte gerne den Tatort sehen. „Ohne Tatort ist es kein Sonntag.“ Marco schaut auch gern den Krimi mit an. Aber sie verstehen kein Wort. Denn Herr Weber hört Volksmusik. „Das Waaandern ist des Müllers Lust“ hört man durch die dünne Wand. Sie können hören, dass Herr Weber sehr laut mitsingt. Dazu klopft er den Takt mit seinem Gehstock. „Oh nein, das geht aber gar nicht!“ Laura ist verärgert. „Es kommt Tatort aus Münster. Da muss man genau zuhören. Sonst versteht man die Witze nicht!“ Sie steht auf und klingelt bei Herrn Weber. Der macht aber nicht auf. Er hört das Klingeln nicht, weil seine Musik zu laut ist. Laura geht auf den Balkon. Sie will von dort aus Herrn Weber mit Winken auf sich aufmerksam machen. Herr Weber sieht sie und winkt fröhlich zurück. „Das Wa-han-dern!“ singt er und lacht.„Laura, lass es gut sein. Ich wollte sowieso lieber in den Biergarten. Das Wetter ist doch herrlich! Den Tatort schauen wir uns morgen in der Mediathek an.“ Marco holt ihre Jacken und zieht Laura aus der Wohnung. „Ich lade dich ein!“

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Vokabeln

seit Kurzem = in letzter Zeit; (eng.) as of recently
lebhaft = hier: (eng.) active
jemandem seltsam vorkommen = (eng.) to strike somebody as odd
vor allem = hauptsächlich; (eng.) especially
merkwürdig = komisch; seltsam; ungewöhnlich; (eng.) strange; odd
das Wanderlied, -er = (eng.) hiking song
die Lautstärke hochdrehen = (eng.) to turn up the volume
die Jugendzeit, -en = (eng.) young days {pl}
auswendig kennen = (eng.) to know from A to Z
übertreiben = (eng.) to overdo
der Tatort, -e = eine Fernsehserie bei ARD; (eng.) television series: 'Scene of the Crime'
mitsingen = (eng.) to sing along; to join in singing
mit seinem Gehstock den Takt klopfen = (eng.) to tap one's walking stick in time to the music
aufmachen = (eng.) to open
von ... aus = (eng.) from
jemanden auf sich aufmerksam machen = (eng.) to catch somebody's attention
winken = (eng.) to wave
herrlich = (eng.) wonderful
die Mediathek, -en = (eng.) TV on demand

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Fragen

  1. Wo spielt die Geschichte?

  2. Wer wohnt über Laura und Marco?

  3. Warum ist Herr Weber seltsam? 

  4. Gibt es ein anderes Wort für „seltsam“, das in dem Text benutzt wird? 

  5. Versuche, in eigenen Worten zu beschreiben, was Volksmusik ist. 

  6. Magst du Volksmusik? Begründe deine Meinung. 

  7. Hattest du auch schon einmal Nachbarn, die sehr laut Musik hören? Wie fandest du das?

  8. Was möchte Laura am Sonntagabend machen? 

  9. Laura macht zwei Dinge, um Herr Weber zu stoppen. Was macht sie?

  10. Was schlägt Marco am Ende vor? 

  11. Findest du es gut, dass Laura und Marco so schnell aufgeben? Begründe deine Meinung.

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Immer wieder Sperrmüll auf der Straße

  • Dialog Nr.: 1
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Marco ist vor Kurzem mit seiner Freundin Laura in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Sie mussten die Wohnung renovieren. Nachdem sie mit dem Streichen und Tapezieren fertig sind, brauchen sie noch Möbel. Ein Bett haben sie schon. Das hat Marco aus seinem Wohnwagen mitgebracht. Es ist zwar schmal, aber für den Anfang reicht es. Auch eine Kommode und einen selbst gebauten Tisch hat Marco vom Campingplatz mitgebracht. Es fehlen aber noch Schränke und Regale. „Marco, in den Kleinanzeigen habe ich nichts gefunden. Aber am Freitag ist Sperrmüllsammlung. Da stellen die Leute alte Möbel auf die Straße. Viele davon sind noch gut erhalten. Lass uns doch da mal schauen.“ - „Gute Idee! So machen wir das!“Am Freitag stehen die beiden früh auf. Sie wissen, dass oft Händler unterwegs sind. Diese holen sich die besten Stücke und verkaufen sie anschließend weiter. Aber sie haben Glück. In der Nachbarstraße finden sie einen Schrank. Er ist fast wie neu. Mit einiger Mühe tragen sie ihn in die Wohnung. „Lass uns kurz einen Kaffee trinken. Dann gehen wir noch mal los. In der Webergasse habe ich ein Regal gesehen. Das sah noch sehr gut aus.“ Das Regal ist tatsächlich noch da. Sogar die Schrauben sind in einer Plastiktüte an einem Brett angeklebt. „Das finde ich klasse“, sagt Laura. „So kann man es gleich zusammenbauen!“Laura und Marco sind zufrieden. Es fehlen immer noch ein paar Möbelstücke. „Der nächste Sperrmülltermin ist erst in zwei Monaten“, bedauert Laura. Aber Marco tröstet sie: „Es gibt immer Leute, die ihre alten Möbel heimlich auf die Straße stellen. Man sieht immer wieder Sperrmüll. Bei unserem Glück finden wir sicher auch bald ein Sofa. Und jetzt bauen wir unsere neuen alten Möbel mal zusammen!“

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Vokabeln

vor Kurzem = ≈ kürzlich; (eng.) a short while ago
renovieren = (eng.) to renovate
das Streichen, - = (eng.) paint
das Tapezieren, - = (eng.) wallpaper
die Sperrmüllsammlung, -en = (eng.) bulk waste pick-up
gut erhalten sein = (eng.) to be in good condition
der Händler, - = (eng.) trader; retailer
anschließend = direkt danach; (eng.) afterwards
fast wie neu = (eng.) in near mint condition
ankleben = (eng.) to stick on
zusammenbauen = ≈ montieren; (eng.) to assemble; to put together
das Möbelstück, -e = ein einzelnes Möbel; (eng.) piece of furniture
der Sperrmülltermin, -e = (eng.) Bulky waste date
bedauern = (eng.) to regret
trösten = (eng.) to comfort

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Fragen

  1. Was ist Sperrmüll? Schlage die Bedeutung nach und erkläre den Begriff in eigenen Worten. 

  2. Welche Möbel haben Laura und Marco schon?

  3. Was ist Lauras Vorschlag?

  4. Würdest du auch beim Sperrmüll nach Möbeln suchen? Begründe deine Meinung. 

  5. Was finden Laura und Marco vor dem Kaffee? Was finden sie nach dem Kaffee?

  6. Was ist besonders an dem Regal?

  7. Wo hast du deine Möbel gefunden oder gekauft? 

  8. Warum ist Laura am Ende ein bisschen traurig? 

  9. Wie tröstet Marco sie?

  10. Finde eine andere Überschrift für die Geschichte, mit dem Wort „Möbel“!

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Immer wieder Sperrmüll auf der Straße
Ein Termin im Bürgeramt
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Ein Termin im Bürgeramt

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Marco und Laura haben ihre neue Wohnung fertig renoviert. Der Umzug ist erledigt. Das Auto ist verkauft. Von dem Geld haben sie sich zwei Fahrräder gekauft. Jetzt brauchen sie eine Meldebestätigung. Ihre Ausweise müssen geändert werden. Es müssen noch einige Formulare ausgefüllt werden. Beim Bürgeramt müssen sie über das Internet einen Termin vereinbaren. Sie bekommen eine Nummer und eine Uhrzeit zugeteilt
 
Laura und Marco sitzen im Flur und warten. Endlich erscheint ihre Nummer auf dem Display über der Bürotür. Sie betreten das Zimmer. „Guten Tag, wir möchten uns ummelden.“ Eine Mitarbeiterin sitzt an einem Schreibtisch und lächelt sie an. „Haben Sie alle Unterlagen dabei? Ich brauche zuerst die Bescheinigung Ihres Vermieters.“ Marco reicht ihr die Mietbescheinigung. „Gut. Dann brauche ich jetzt Ihre Ausweise. Wir machen einen Aufkleber mit der neuen Adresse drauf.“ Die beiden geben der Frau ihre Ausweise. „Oh, ich sehe hier, dass einer der Ausweise abgelaufen ist. Sie bekommen einen neuen Ausweis. Dazu brauche ich ein Foto von Ihnen.“ Sie schaut Laura an. „Haben Sie ein Foto mitgebracht?“ Laura schüttelt den Kopf. „Ich habe nicht auf die Gültigkeit geachtet. Wo kann ich ein Bild machen lassen?“ - „Im Flur ist ein Automat. Da können Sie das jetzt gleich erledigen. In der Zwischenzeit bearbeite ich die restlichen Unterlagen.“
 
Laura kämmt sich schnell die Haare und macht ein Foto am Automaten. Das gibt sie der Frau im Büro. „Es wird etwa 10 Tage dauern, dann ist Ihr neuer Ausweis fertig. Die anderen Unterlagen habe ich jetzt bearbeitet. Sie können sie gleich mitnehmen. Sie müssen nur noch die Gebühren bezahlen.“ Laura reicht der Frau ihre EC-Karte. „Marco, ich zahle das. Ich schulde dir noch Geld. Du weißt schon, der Abschleppdienst vor ein paar Wochen.“ Beide lachen. Und die Mitarbeiterin vom Bürgeramt lacht mit.

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Vokabeln

renovieren = (eng.) to renovate
die Meldebestätigung, -en = (eng.) certificate of registration
der Ausweis, -e = (eng.) identification card
ausfüllen = (eng.) to fill (in)
das Bürgeramt, -:er = (eng.) Citizens Registration Office
die Uhrzeit, -en = (eng.) time
zugeteilt = (eng.) assigned  [vergebene Nummer = (eng.) assigned number]
sich ummelden = (eng.) to notify a change in address
reichen = hier: geben; (eng.) to give; to hand
der Aufkleber, - = (eng.) sticker; label
abgelaufen = (eng.) expired
schütteln den Kopf = mit nein antworten; (eng.) to shake head
die Gültigkeit, -en = (eng.) validity
in der Zwischenzeit = (eng.) in the meantime
sich kämmen = (eng.) to comb one's hair
schulden = (eng.) to owe
der Abschleppdienst, -e = (eng.) tow service

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Fragen

  1. Was haben Marco und Laura schon alles in der neuen Wohnung geschafft?

  2. Was ist eine Meldebestätigung? Versuche, das Wort zu erklären. Schlage dazu auch die Bedeutung im Wörterbuch nach. 

  3. Wie bekommt man einen Termin beim Bürgeramt?

  4. Welche Unterlagen brauchen Marco und Laura für die Meldebestätigung?

  5. Warum muss Laura ein Foto am Automaten machen?

  6. Wie lange wird es dauern, bis der Ausweis fertig ist?

  7. Warum lachen alle am Ende?

  8. Warst du schon einmal beim Bürgeramt? Wenn ja, beschreibe deine Erfahrung mit Adjektiven. 

  9. Warum brauch die Mitarbeiterin die Ausweise?

  10. Laura und Marco melden sich um. Man kann sich aber auch anmelden. Recherchiere den Unterschied zwischen Ummelden und Anmelden!

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Keine Berufserfahrung

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Laura und Marco wohnen seit ein paar Wochen in ihrer gemeinsamen Wohnung. Marco studiert noch und geht jeden Tag zur Uni. Laura hat ihr Studium schon beendet. Sie sucht nun eine Arbeitsstelle. In der Zeitung und im Internet findet sie einige Stellenangebote. Sie schreibt jeden Tag viele Bewerbungen. Die meisten kann sie per E-Mail absenden. Manche muss sie ausdrucken und per Post einreichen
Nach einigen Tagen bekommt sie die ersten Antworten. Es sind alles Absagen. Meistens steht als Begründung dabei: „Sie haben keine Berufserfahrung.“
Laura ist traurig. „Wie soll ich denn Berufserfahrung bekommen, wenn mir niemand eine Chance gibt?“ Marco hat eine Idee. „Warum versuchst du nicht, ein Praktikum zu machen? Das wird zwar nicht bezahlt, aber du kannst zeigen, was du kannst. Und du kannst Erfahrungen sammeln.“ Laura hält das für eine gute Idee. Sie bewirbt sich als Praktikantin bei verschiedenen Firmen.
 
Die Rückmeldungen sind jetzt positiver. Firmen nehmen gerne Praktikanten an. Diese müssen sie nicht bezahlen. Praktikanten geben sich meistens viel Mühe. Manchmal stellen Arbeitgeber Praktikanten anschließend sogar fest an.
 
Laura hat Glück. Sie bekommt eine Praktikumsstelle. Das Praktikum soll vier Wochen dauern. In dieser Zeit lernt Laura viel. Der Arbeitsalltag ist doch ganz anders als die Hochschule! Laura macht das Praktikum viel Spaß. Auch der Arbeitgeber ist sehr zufrieden. Am letzten Tag ruft er Laura in sein Büro. „Schade, dass die Zeit jetzt vorbei ist.“ Er schaut Laura an. Dann lächelt er. „Aber ich würde mich freuen, wenn Sie ab nächster Woche wiederkommen. Allerdings nicht mehr als Praktikantin. Frau Müller bekommt bald ein Kind. Sie geht dann drei Jahre in Erziehungsurlaub. Ich biete Ihnen ihre Stelle an. Sie kann Sie in Ruhe einarbeiten.“ Laura ist glücklich. Jetzt kann sie drei Jahre Berufserfahrung sammeln. Dann hat sie viel bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

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Vokabeln

die Arbeitsstelle, -n = (eng.) job
das Stellenangebot, -e = (eng.) job offer
per Post = (eng.) by mail
einreichen = (eng.) to give in
die Absage, -n = (eng.) rejection
die Begründung, -en = (eng.) reason
die Berufserfahrung, -en = (eng.) work experience
eine Idee haben = (eng.) to hit on an idea
ein Praktikum machen = (eng.) to do an internship
Erfahrungen sammeln = (eng.) to gather experience
die Rückmeldung, -en = (eng.) response; feedback
annehmen = (eng.) to accept
sich Mühe geben = (eng.) to make an effort
jemanden anstellen = (eng.) to employ somebody; to hire somebody
anschließend = direkt danach; (eng.) afterwards
die Praktikumsstelle, -n = (eng.) internship (position)
der Arbeitsalltag, - = (eng.) everyday work
der Erziehungsurlaub, -e = (eng.) paid leave for new parent; childcare leave
die Stelle, -n = (eng.) position
in Ruhe = (eng.) calmly
einarbeiten = (eng.) to show the ropes; to train
der Arbeitsmarkt, -e = (eng.) job market

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Fragen

  1. Warum sucht Laura nach einer Arbeitsstelle?

  2. Die ersten Antworten sind Absagen. Warum?

  3. Was bedeutet Berufserfahrung? Erkläre es in eigenen Worten. 

  4. Hast du schon einmal Bewerbungen abgeschickt? Wie war deine Erfahrung? Beschreibe sie in kurzen Sätzen. 

  5. Was ist Marcos Idee?

  6. Warum nehmen Firmen gern Praktikanten an? 

  7. Praktikanten werden meistens nicht bezahlt. Findest du das fair? Begründe deine Meinung. 

  8. Wie lange dauert Lauras Praktikum?

  9. Warum ist Laura am Ende glücklich?

  10. Hast du schon einmal ein Praktikum gemacht? Wenn ja, was hast du da gelernt? Beschreibe es in kurzen Sätzen. 

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Keine Berufserfahrung
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Patenschaft

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Laura arbeitet seit einiger Zeit bei ihrem neuen Arbeitgeber. Es geht ihr gut und sie verdient endlich eigenes Geld. Am Wochenende macht sie mit ihrem Freund Marco einen Ausflug mit den Fahrrädern aufs Land. Sie kommen an einem alten Bauernhof vorbei. An dem großen Tor vor der Einfahrt bemerken sie ein Schild. „Dringend Paten gesucht!“, stand darauf. 
 
Laura und Marco wundern sich. Sie wissen natürlich, was ein Pate ist. Das ist ein Mensch, der die Verantwortung für jemand anderen übernimmt. Man kann auch für soziale Projekte Patenschaften übernehmen. Aber was macht ein Pate auf einem Bauernhof?
Marco und Laura sind neugierig geworden. Sie schauen sich auf dem Hof um. Da kommt eine Frau um die Ecke. Sie wird von einer großen braunen Kuh begleitet. Die Kuh sieht freundlich aus. „Hallo, kann ich euch helfen?“
„Ja, wir wundern uns über das Schild mit den Paten“, sagt Laura. Die Frau erklärt den beiden, dass dies kein normaler Bauernhof ist. „Wir haben hier Tiere von einem Bauern, der seinen Hof aufgegeben hat. Damit die Tiere nicht geschlachtet werden müssen, hat er sie uns geschenkt. Sie können hier leben, bis sie ganz normal sterben. Wir sind ein Gnadenhof.“
Laura hält das für eine sehr schöne Idee. „Aber das Ganze ist natürlich sehr teuer. Wir arbeiten hier umsonst, aber die Tiere brauchen Futter. Deshalb suchen wir Paten, die Tiere adoptieren. Sie zahlen monatlich einen Beitrag. Davon kaufen wir Futter und zahlen den Tierarzt.“ 
Laura ist begeistert. Außerdem mag sie die freundliche braune Kuh, die ganz friedlich neben der netten Frau steht.
„Marco, was meinst du, wollen wir Paten werden?“ Marco schüttelt zwar den Kopf über seine tierliebe Freundin. Aber was soll er machen? Wenn Laura etwas will, dann macht sie das sowieso.

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Vokabeln

der Arbeitgeber, - = (eng.) employer
einen Ausflug machen = (eng.) to take a trip
vorbeikommen an = (eng.) to come by
der Bauernhof, -:e = (eng.) farm

der Pate, -n = (eng.) sponsor; ≈ godfather
die Verantwortung übernehmen für = (eng.) to take responsibility for
die Patenschaft übernehmen = (eng.) to adopt [die Patenschaft, -en = (eng.) sponsorship]

begleiten = bei jemandem sein; (eng.) to follow; to accompany
aufgeben = (eng.) to give up
schlachten = (eng.) to slaughter

der Gnadenhof, -:e = (eng.) animal sanctuary
das Ganze, -n = (eng.) the whole (thing)
umsonst = (eng.) free
adoptieren = (eng.) to adopt
der Beitrag, -:e = (eng.) contribution

friedlich = (eng.) peaceful
tierlieb = (eng.) animal-loving

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Fragen

  1. Wo spielt die Geschichte?

  2. Warum wundern sich Marco und Laura?

  3. Erkläre in eigenen Worten, was ein Pate ist!

  4. Würdest du gern ein Pate für ein Tier sein? Begründe deine Meinung. 

  5. Versuche zu erklären, was ein Gnadenhof ist. 

  6. Laura findet die Idee eines Gnadenhofs sehr schön. Wie findest du das? Begründe deine Meinung. 

  7. Was meinst du? Werden Marco und Laura am Ende Paten?

  8. Wie könnte die Geschichte weitergehen? Fange so an: „Komm Marco, ich möchte die anderen Tiere auch besuchen!“

  9. Bist du auch tierlieb? Begründe deine Antwort!

  10. Finde eine andere Überschrift für die Geschichte. 

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Patenschaft
Mit dem Auto verreisen
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Mit dem Auto verreisen

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Laura und Marco wollen zusammen in den Urlaub fahren. Sie möchten nach Italien. Zum Radfahren ist die Strecke von Hannover aus zu weit. Außerdem müsste man über die Alpen. Das ist ihnen zu anstrengend. Man könnte mit dem Zug fahren. Aber Laura möchte das nicht. „Man kann dann nicht so viel Gepäck mitnehmen.“Lauras Freundin Lisa hat ein Auto. Das würde sie ihnen für zwei Wochen leihen.
Laura holt am Freitagmittag das Auto bei Lisa ab. „Bitte, Laura, sei mit dem alten Wagen vorsichtig. Er verbraucht viel Öl. Du musst das bei jedem Tanken kontrollieren.“ Laura sagt „Ja“ und ist in Gedanken schon auf der Autobahn. Was Lisa sonst noch erklärt, hört sie nicht.
Am Freitagabend geht es los. Im Kofferraum sind 3 Koffer von Laura und Marcos Reisetasche. Vorne im Fußraum steht die Kühltasche mit dem Proviant. Kaum sind sie aus Hannover heraus, bekommt Laura Hunger. „Das ist auf Reisen immer so“, sagt sie und isst ein belegtes Brötchen. Kurz vor Göttingen bemerkt sie die blinkende Tankanzeige. Es ist Zeit zum Tanken. Zum Glück erreichen sie gerade noch rechtzeitig die Tankstelle.
Volltanken – weiterfahren. Laura hat ein komisches Gefühl. Irgendetwas war im Zusammenhang mit dem Tanken wichtig. Egal. Es wird ihr wieder einfallen. Sie isst ein weiteres Brötchen.
In der Nähe von Kassel fällt es Laura wieder ein, doch es ist zu spät. Man hätte das Öl kontrollieren sollen. Das Auto macht seltsame Geräusche. Sie schaffen es, ihn auf den Seitenstreifen zu fahren, dann setzt der Motor ganz aus. Laura ist verzweifelt. Wie soll sie Lisa das erklären? 
„Ich sagte ja: nehmen wir den Zug!“ Marco ist verärgert. „Jetzt wird Lisa sauer sein. Und unser Urlaub ist auch im Eimer!“ Laura beißt unglücklich in das dritte Brötchen. „Wenigstens haben wir genug zum Essen dabei.“

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Vokabeln

verreisen = eine Reise machen; (eng.) to make a journey
von ... aus = (eng.) from
verbrauchen = (eng.) to consume
das Tanken, - = (eng.) refueling
losgehen = hier: beginnen; anfangen; (eng.) to begin
der Kofferraum, -:e = (eng.) car trunk
der Fußraum, -:e = (eng.) foot space
der Proviant, -e = (eng.) provision
Hunger bekommen = (eng.) to get hungry
das belegte Brötchen, die belegten Brötchen = (eng.) sandwich
komisch = (eng.) strange
im Zusammenhang mit = (eng.) related to
einfallen = jemand erinnert sich wieder an etwas; (eng.) to come into mind
in der Nähe von = (eng.) near (to)
ein Geräusch machen = (eng.) to make a noise
seltsam = (eng.) strange
der Seitenstreifen, - = (eng.) (hard) shoulder
aussetzen = (eng.) to stop
verzweifelt = ≈ aussichtslos, hoffnungslos; (eng.) desperately
im Eimer sein = (eng.) to be done for
beißen in = (eng.) to take a bite out of

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Fragen

  1. Wohin möchten Marco und Laura verreisen? 

  2. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zu reisen. Welche?

  3. Für welche Möglichkeit entscheidet sich das Paar?

  4. Was erklärt Lisa Laura über das Auto?

  5. Wie findest du es, dass Lisa nicht zuhört? Begründe deine Meinung. 

  6. Was ist auf Reisen „immer so“?

  7. Was passiert in der Nähe von Kassel?

  8. Hat die Geschichte ein gutes Ende?

  9. Was würdest du in ihrer Situation machen? 

  10. Denke dir ein anderes Ende aus!

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