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Im Supermarkt an der Kasse

  • Dialog Nr.: 1
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Seit einem Jahr arbeite ich beim Supermarkt an der Kasse. Viele finden, dass die Arbeit sehr anstrengend ist. Mir macht mein Job aber Spaß. Es gibt viele unterschiedliche Leute, die alle in den Supermarkt kommen. Ich beobachte sie sehr gerne.
Es gibt den alleinstehenden Mann. Er kauft oft Fertigprodukte und Bier. Manchmal kauft er aber auch Gemüse. Er ist vielleicht ein heimlicher Koch. Es gibt auch die kleine Studentengruppe. Sie wohnen wahrscheinlich zusammen in einer WG. Sie kaufen viel Alkohol und Chips. Sie schauen immer auf die Rabatte und kaufen nicht nur zwei Nudelpackungen, sondern manchmal gleich sechs. Ich mag die Gruppen, weil sie lustig und nett sind.
Am liebsten mag ich Frauen und Männer, die ungefähr 50 Jahre alt sind. Sie sind sehr höflich und ruhig. Sie sind treu und gehen immer zum gleichen Supermarkt. Außerdem sind sie noch nicht so alt, dass sie ihre Münzen nicht sehen können. In der Früh und am Vormittag ist es an der Supermarktkasse am schlimmsten, weil die alten Menschen einkaufen. Sie sind so langsam wie Schnecken. Sie wollen auch alle Rabatte haben wie die Studenten, aber sie machen immer Fehler. Sie wiegen ihr Obst und Gemüse nie ab.
Männer und Frauen mit mehreren Kindern sind immer gestresst. Am liebsten habe ich die Familien, in denen es nur ein Kind gibt. Dann schenke ich ihnen immer eine Süßigkeit. Die Kinder freuen sich sehr darüber und die Eltern sind glücklich, weil sie endlich leise sind.
Es stimmt. Mein Job ist oft stressig. Aber ich liebe es, alle Menschen zu beobachten. Für mich ist nichts spannender.

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Vokabeln

alleinstehend = hier: (eng.) single
das Fertigprodukt, -e = (eng.) convenience product

abwiegen = (eng.) to weigh

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Fragen

  1. Was mag die Hauptfigur besonders gern an ihrem Job?

  2. Würdest du gern im Supermarkt an der Kasse arbeiten? Begründe deine Meinung. 

  3. Die Hauptfigur beschreibt verschiedene Menschen, die zum Supermarkt kommen. Suche dir einen Menschen aus und erkläre, was die Hauptfigur über sie beobachtet hat. 

  4. Wen beobachtet die Hauptfigur am liebsten und warum? Erkläre in kurzen Sätzen.

  5. Wann ist es an der Kasse am schlimmsten?

  6. Die Hauptfigur findet alte Menschen zu langsam und beschwert sich über sie. Würdest du auch so über ältere Menschen denken? Begründe deine Meinung. 

  7. Denke dir eine andere Überschrift für die Geschichte aus, die das Wort „beobachten“ drin hat. 

  8. Erkläre in eigenen Worten, was eine Kasse ist. 

  9. Es werden viele verschiedene Sachen genannt, die man im Supermarkt kaufen kann. Zähle fünf Dinge auf, die die Personen im Supermarkt kaufen.

  10. Wie wirkte die Geschichte auf dich? Verwende Adjektive, um deine Meinung zu erklären.

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Die erste große Liebe

  • Dialog Nr.: 1
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Paula ist acht Jahre alt und hat ihre erste große Liebe. Sie hat  Angst davor, es jemandem zu sagen. Niemand weiß es, nur sie  selbst. Aber der Junge hat sie sicher auch gern.  Sie verbringen sehr viel Zeit miteinander.  Paula und Paul gehen zusammen in dieselbe Schule, in dieselbe Klasse und machen alles gemeinsam. Sie sitzen sogar jeden Tag nebeneinander. Aber auch nach der Schule sehen sie sich. Fast jeden Tag spielen sie miteinander. Sie spielen Harry Potter und lassen  Vögel mit ihrem Zauberstab fliegen.  Da auch ihre Häuser nebeneinander liegen, haben sich Paulas Eltern mit Pauls Eltern  angefreundet. Am Wochenende machen sie alle  zusammen Ausflüge. Heute sind sie in Pauls Haus. Sie dürfen einen Film am Fernseher schauen und sie suchen sich „die kleine Meerjungfrau“ aus. Arielle hat rote Haare wie Paula und ist sehr mutig. Paula will auch so mutig sein! Soll sie Paul ihre Gefühle gestehen? Zusammen liegen sie im Bett von Pauls Eltern und  schauen den Film. Dann schaut Paula ihn an. „Weißt du was?“, sagt sie, „ich fühle mich sehr glücklich, wenn ich so nah bei dir bin …“ Paul hat sie nicht gehört, er ist sehr auf den Film fokussiert. Paula schlägt ihm leicht auf den Kopf. Jetzt hat sie seine Aufmerksamkeit. „Aua“, ruft er.  „Ich habe mit dir geredet“, erklärt Paula und Paul entschuldigt sich bei ihr. „Ich wollte dir sagen …“, sie hat Angst, aber redet trotzdem weiter, „dass ich mich so froh fühle, wenn ich so neben dir liege.“ Paul schaut wieder auf den Fernseher. „Dann schauen wir uns morgen auch einen Film an. Ich möchte mit dir „Hotel Transsilvanien“ ansehen.“, sagt er ihr. Paula ist ein bisschen traurig, weil er sie nicht verstanden hat. Aber das ist nicht so schlimm. Sie war mutig und hat ihm gesagt, wie sie sich fühlt!

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Vokabeln

Angst haben vor = (eng.) to be afraid of
gernhaben = (eng.) to like
sich anfreunden = eine Freundschaft beginnen; (eng.) to make friends; to become friends
einen Ausflug machen = (eng.) to take a trip
mutig sein = (eng.) to be brave
gestehen = (eng.) to admit
fokussieren = (eng.) to focus
schlagen = (eng.) to hit

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Fragen

  1. Wer ist Paulas große Liebe?

  2. Kannst du dich an deine erste große Liebe erinnern? Wenn ja, beschreibe eine schöne Erinnerung, die du daran hast. 

  3. Was spielen Paula und Paul meistens zusammen?

  4. Wo sind Paula und Paul heute? Und was machen sie?

  5. Warum möchte Paula ihm auf einmal ihre Gefühle gestehen?

  6. Erkläre in eigenen Worten, was „Gefühle gestehen“ bedeutet. 

  7. Paula schlägt Paul leicht auf den Kopf. Warum?

  8. Hat diese Geschichte ein trauriges oder glückliches Ende? Begründe deine Meinung. 

  9. Hättest du dich mit 8 Jahren auch getraut, deiner großen Liebe deine Gefühle zu sagen? 

  10. Paula sagt: „Ich fühle mich sehr glücklich ...“. Kannst du ein anderes Wort für „glücklich“ finden?